Die Weltraumprogramme der NASA - Kein Schwindel!

 

„Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man schon hundertmal gehört hat, als die Wahrheit, die man noch nie gehört hat.“ (Robert Lynd)

Und einige dieser noch nie gehörten oder gelesenen Wahrheiten, werden hier im folgenden Aufsatz dargelegt.

 

49 Jahre Mondlandung von Apollo 11

Am 21. Juli 1969 landete Apollo-11 auf dem Mond und mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin betraten erstmals Menschen den Begleiter Terras!

Fotos und Filmmaterial existieren zahlreich und wurden zum großen Teil als „Erbe der Menschheit“ von der NASA, frei zugänglich für alle, zur Verfügung gestellt. Frei zugänglich bedeutet aber unter Umständen auch „frei zugänglich für Manipulationen“ am echten Material? Und machen es die vielen NASA-Mitarbeiter (ca. 400.000) nicht eher schwierig großangelegte Fälschungen der Öffentlichkeit als Wahrheit zu präsentieren?

 

Der Terra-Kurier erinnert hiermit an dieses Ereignis, das seither nicht nur gefeiert, sondern von einigen auch in Frage gestellt wird, durch einen umfangreichen Aufsatz mit bisher nicht veröffentlichten Hintergrundinformationen, die alle Spekulationen zum Thema erübrigen.

 

Die Apollo-Missionen der NASA

Es war noch Präsident John F. Kennedy, der 1961 bekannt gab, dass die USA noch in diesem Jahrzehnt einen bemannten Mondflug durchführen werden. Zu Zeiten des „kalten Krieges“ war es ein Wettlauf ins All zwischen UDSSR und USA. Nachdem die Sowjets bereits mit Sputnik im Jahr 1957 und 1961 mit Gagarin, dem ersten Menschen im All, den Weltlauf fast schon gewonnen hatten, sorgte Kennedy mit dieser Nachricht für Unruhe im Ostblock und für Vorfreude im Westen. Aber Kennedy war zu diesem Zeitpunkt auch sicher, dass die USA dies technisch schaffen konnten. Dennoch hat es dann weitere acht Jahre gedauert, um die Ankündigung auch umzusetzen. Das gesamte Apollo-Programm setzte sich aus insgesamt 17 Missionen zusammen (https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Programm)  

 

Seit der ersten Mondlandung im Juli 1969 gehört der Satz des ersten Menschen auf dem Mond, dem US-Astronauten Neil Armstrong, zu den großen historischen Zitaten: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit." Könnten diese durchaus bedeutungsvollen Worte, einen Schwindel unterstützen?

 

Die Veröffentlichungen der NASA, zu den Apollo-Missionen 11 bis 17, die erfolgreich, Menschen auf den Mond und erfolgreich zurückgebracht haben, wurden und werden seit vielen Jahren von selbsternannten, unterschiedlichsten „Forschern und Gruppen“ kritisch hinterfragt. Während die einen die Missionen gänzlich in Frage stellen, vermuten „gemäßigte“ Mondlandeleugner, dass die Missionen zwar stattgefunden haben, der Großteil der zu Ikonen des technologischen Fortschritts gewordenen Aufnahmen jedoch gestellt und in Studios auf der Erde inszeniert wurde.

 

Die verneinenden Theorien zur Mondlandung gehen davon aus, dass die Mondlandungen in den Jahren 1969 bis 1972 nicht stattgefunden haben (oft geht es auch nur um die erste bemannte Mondlandung), sondern von der NASA und der US-amerikanischen Regierung vorgetäuscht wurden. Die Theorien haben bereits Ende der 1970er-Jahre begonnen und dauern bis heute an.

 

Apollo-11-Astronaut Buzz Aldrin vor der Apollo-Landefähre. Copyright: Gemeinfrei, NASA

 

Mysteriöse, bis heute unerklärbare Musik

Relativ unbekannt ist der Öffentlichkeit, dass während der Mondmissionen immer wieder mysteriöse Phänomene festgestellt wurden, die bis heute ungeklärt sind. So gibt es z.B. NASA-Tonbänder, die bereits Apollo-10 auf der Rückseite des Mondes als „fremdartige Musik” wahrnahm. Der US-Sender „Science Channel” berichtet in der Doku-Reihe „NASA’s Unexplained Files” (Die ungeklärten Akten der NASA) von diesen bisher unveröffentlichten Tonbändern. Auf diesen ist ein höchst merkwürdiger Vorfall dokumentiert: Während die Raumfähre die Rückseite des Mondes – und damit eine Region völliger Radiofunkstille zur Erde – passierte, zeichneten die Instrumente fremdartige Klänge auf, deren Herkunft bis heute nicht geklärt ist. Nicht weniger interessant sind demnach aber nicht nur die aufgezeichneten Radiosignale, sondern auch die Reaktion der Apollo-10-Crew darauf. Apollo 10 umrunde im Mai 1969 den Mond bekanntlich nur, ohne dort zu landen. Es war sozusagen der letzte Test vor der ersten bemannten Mondlandung mit Apollo 11. Als Apollo 10, bzw die Astronauten Eugene Cernan, Thomas Stafford und John Young in den Funkschatten der Erde eintraten, hörten sie in beiden Apollo-10-Modulen plötzlich über ihre Lautsprecher, die normalerweise den Funkkontakt mit Houston übertrugen, plötzlich eine „fremdartige Musik”.

 

Fast vier Jahrzehnte mussten vergehen, bis die Tonband-Aufzeichnungen zu diesem Vorfall wieder aufgefunden wurden und nun etwas Beunruhigendes offenbaren, das die drei Astronauten erlebt haben, während sie über die Rückseite des Mondes flogen. Tatsächlich lagerten die Abschriften der Apollo-10-Aufzeichnungen jahrzehntelang bis 2008 unerkundet und einst klassifiziert in den NASA-Archiven, die Mitschnitte wurden erst kürzlich bekannt.

Neben den fremdartigen Radiosignalen gehen aus den von der „Data Storrage Equipment Assembly (einer Art Black-Box) aufgezeichneten Gesprächen der Apollo-10-Besatzung auch die Reaktionen der Astronauten auf diese als  Musik” bezeichneten Klänge hervor. Diese Aufzeichnung belegt, dass auch Cernan, Stafford und Young auf das, was sie da rund eine Stunde lang hörten, alles andere als vorbereitet waren:

Lunar Module Pilot (LMP): “Diese Musik klingt geradezu wie Space-Musik. Hört ihr das? Diesen pfeifenden Klang?”

Commander (CDR): “Ja.”

LMP: “Whoooohoooo!”

Command Module Pilot (CMP): “Hast du diesen pfeifenden Klang auch gehört?”

LMP: “Ja, das klingt ganz schön space-mäßig.”

CMP: “Ich frage mich schon, was das ist.”

 

02167
Abschrift der Bordkommunikation (S. 197) Copyright/Quelle: NASA

 

…und später:

LMP: “Junge, das ist schon eine ganz schön merkwürdige Musik.”

CMP: “Wir müssen herausfinden, was das ist. Das wird uns niemand glauben.”

LMP: “Ja, es ist etwas pfeifendes, ein geradezu space-mäßiges Ding.”

CMP: “Ja … VHF-A…”

LMP: “Ja, ich würde nicht glauben, dass da draußen jemand ist.”

02168
Abschrift der Bordkommunikation (S. 198). Copyright/Quelle: NASA

 

Kurz bevor das Raumschiff wieder Radiokontakt mit der Erde bekam, sei die „Musik” verstummt. Und ebenfalls kurz vor dem erneuten Kontakt mit Houston sollen die Astronauten eine Frage diskutiert haben, die nicht weniger interessant und merkwürdig erscheint, wie die “Weltraum-Musik” selbst:

“Das ist unglaublich! Stimmt’s?”

“Sollen wir denen (gemeint ist die Bodenkontrollstation in Houston) davon berichten?”

“Ich weiß nicht. Wir sollten (zuerst) darüber nachdenken.”

 

Um es nochmals zu verdeutlichen: Hier diskutiert die Besatzung von Apollo 10 im Angesicht von musikähnlichen Radiosignalen, die eigentlich gar nicht existieren sollten, ob sie diese dem NASA-Kontrollzentrum melden sollen – oder nicht! (aus Quelle: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/apollo10-hoerte-fremdartige-musik20160222/)

 

Gegenüber der „Science Channel”-Doku kommentierte auch der Apollo-15-Astronaut Al Worden den Vorfall wie folgt: „Die Apollo-10-Besatzung war daran gewöhnt, alle möglichen Arten von Geräuschen zu hören, die man (dort draußen) hören sollte. Die Logik sagt mir, dass wenn dort oben etwas aufgezeichnet wurde, dass unerklärbar war, dann war da auch tatsächlich etwas.”

 

Und nicht nur die Apollo-10-Besatzung reagierte mit ihrem Zögern darüber, von ihrer Erfahrung unmittelbar zu berichten auf eine für Viele sicherlich unerwartete Weise – auch Al Worden findet ungewöhnlich deutliche Worte: „Die NASA hätte Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten, wenn sie der Meinung gewesen wäre, dass dies im Interesse der Öffentlichkeit wäre.”

 

Experten sagen, das manchmal wie Musik oder sogar Sprache klingende Töne, von geladenen Partikeln erzeugt werden, wenn diese sich durch Atmosphäre und Magnetfeld eines Planeten bewegen. Aber der Mond hat weder eine (nennenswerte) Atmosphäre noch ein Magnetfeld! Man kann also nicht davon ausgehen, dass der Mond Signale selbst erzeugen kann, die von einem Radioempfänger aufgefangen werden können.

 

Tatsächlich berichtete später auch der Pilot von Apollo 11, Michael Collins, beim Umrunden der Rückseite des Mondes von vergleichbaren Geräuschen im Funkgerät. In seinem Buch „Carrying the Fire: An Astronaut’s Journeys” erklärt Collins, dass dieses Geräusch in den Radios erklang, als diese in den beiden Raumschiffen eingeschaltet wurden und sie sich einander annäherten. Die Apollo-10-Astronauten selbst haben nie öffentlich über das gesprochen, was sie auf bei ihrem Flug über die Rückseite des Mondes gehört, empfangen und aufgezeichnet haben. Während die „fremdartige Musik” möglicherweise tatsächlich auch eine profane Erklärung haben könnte, liegt die eigentliche Brisanz doch in der Art und Weise, wie die Zeugen – also die Apollo-Besatzung mit diesem Erlebnis umgehen und untereinander in Frage stellen, ob sie der Kontrollstation von diesem Erlebnis überhaupt berichten sollten oder nicht!

 

Was wenn Apollo 10 eine „Radiosendung“ von den Bewohnern der Mondrückseite empfangen hat? Bewohner, die dort seit den frühen 1940er Jahren eine Basis unterhalten. Aber dazu später mehr.

 

 

Stellt sich angesichts dieser NEUEN Erkenntnisse noch die Frage nach einem groß angelegten NASA-Schwindel?

Auch Kubricks Tochter, Vivian Kubrick, sagt NEIN!

 

Schon lange fällt innerhalb von Diskussionen rund um die angeblich von NASA und US-Regierung in irdischen Studios inszenierten und demnach gefälschten Mondlandungen der Apollo-Missionen immer wieder ein Name als einer der Hauptakteure: Meisterregisseur Stanley Kubrick. Schließlich sei er damals der einzige Regisseur gewesen, der zu einem solchen „Coup“ in der Lage war – behaupten die Anhänger der NASA-Schwindel-Theorie. Jetzt hat sich erstmals Kubricks Tochter, Vivian Kubrick, zu den Vorwürfen gegen ihren 1999 verstorbenen Vater geäußert und bezeichnet diese u. a. als „groteske Lüge”.

 

Schon früh stellten die Mondlandeverneiner eine Verbindung der von ihnen ausgemachten „Apollo-Lüge” und Kubrick her – glaubten sie doch, nicht zuletzt in Kubricks Meisterwerk „Shining” (1980) zahlreiche von Kubrick selbst im Film platzierte Hinweise darauf entdeckt zu haben. Später machte sich eine mit realen hochrangigen Zeitzeugen besetzte Pseudo-Dokumentation diese Theorien zu eigen, verdichtete so die Vermutungen in Richtung Kubrick und entwickelte, obwohl es sich um eine bekannte inszenierte sogenannte „Mockumentary” (= ein fiktionaler Dokumentarfilm, der einen echten Dokumentarfilm oder das ganze Genre parodiert) handelte, gerade im Internetz eine unerwartete Eigendynamik als vermeintliches Beweis-Dokument für die Vorstellung von Kubrick als der kluge Kopf hinter dem angeblichen „Apollo-Schwindel”.

 

Vivian Kubrick dazu wörtlich: „Glauben Sie nicht auch, dass ein Künstler wie es mein Vater war, mit seinem tiefgreifenden Anspruch an die künstlerische Integrität, dessen politisches und soziales Gewissen sich in nahezu jedem seiner Filme manifestiert und mit deren höchst kontroversen Themen er immer wieder auch sein Leben riskierte, die wirklich letzte Person überhaupt war, die der US-Regierung dabei geholfen hätte, einen derart furchtbaren Betrug an der eigenen Bevölkerung zu begehen?!

Es gab und gibt bis heute viele, sehr reale Verschwörungen und ich bin mir nur zu gut der grausamen Manipulationen von Regierungen, Geheimdiensten, Bankiers und des militärisch-industriellen Komplexes bewusst. Aber Behauptungen, dass die Mondlandungen von meinem Vater gefälscht und gefilmt worden sein sollen, kann ich einfach nicht nachvollziehen! Wie kann jemand glauben, dass einer der größten Verfechter der Menschheit einen solchen Betrug begehen würde?

Die künstlerische Arbeit meines Vaters ist seine unanfechtbare Verteidigung gegen diesen Vorwurf!

Gleichwohl ich meinen Vater liebe, kann ich auch sagen, dass ich ihn kannte: Ich habe mit ihm gelebt und mit ihm gearbeitet. Vergeben sie mir also meine Härte wenn ich kategorisch erkläre: Die sogenannte ‘Wahrheit’ dieser bösartigen Spinner besteht darin, dass sie die Behauptung verbreiteten, mein Vater habe mit der US-Regierung konspiriert, um die Mondlandungen zu fälschen. Hierbei handelt es sich ganz offenkundig aber um eine groteske Lüge.“

 

Der Redaktion des Terra-Kurier liegen eine Anzahl von Briefen zum Thema vor, die sich auf ein Video im Internetz beziehen, das angeblich nicht nur ein bislang unbekanntes Interview mit dem Regisseur (u.a. auch des Klassikers „2001 - Odyssee im Weltraum”) Stanley Kubrick zeigt, sondern auch dessen Eingeständnis sein soll, er selbst habe im Auftrag der US-Regierung alle Mondlandungen filmisch und natürlich in einem irdischen Filmstudio inszeniert. In den Anfragen wurde die TK-Redaktion gebeten, zu diesem Sachverhalt Stellung zu nehmen. Zum einen muss deutlich gesagt werden, dass nicht hinter jedem Internetzbericht und Video tatsächlich Wahrheit steckt und obwohl sogenannte Verschwörungstheorien durchaus oftmals keine Theorie, sondern leider politische, weltweite Praxis sind, sollten stets mehrere Quellen im Netz zu Rate gezogen werden. Wenn man dann bei seinen Recherchen nach einiger Zeit immer wieder auf schon bekannte Netzseiten geführt wird, ist die Wahrscheinlichkeit doch sehr groß, dass man einer Falschmeldung gefolgt ist. Was allerdings durchaus möglich ist - und das ist keine Fälschung im eigentlich Sinn - dass einige Apollo-Fotos nachbearbeitet oder sogar komplett in einem irdischen Fotostudio nachgestellt wurden, um so perfekt komponierte und symbolträchtige Fotos liefern zu können, noch dazu wo die Kameratechnik damals bei weitem nicht so entwickelt war wie heute im digitalen Foto- und Filmzeitalter!

 

Angesichts des Videos stellte sich von Beginn an primär eine Frage: Ist der Interviewte tatsächlich Stanley Kubrick? Wäre er es nicht, würde sich jegliche weitere Diskussion über diesen Film erübrigen.

Ein Zeitgenosse und enger Mitarbeiter Kubricks, der „Special-Effects-Spezialist“ von „2001 – Odyssee im Weltraum”, Douglas Trumbull wurde gebeten, sich das Video kurz anzuschauen, um zu sagen, ob es tatsächlich Stanley Kubrick zeigt – oder nicht? Douglas Trumbulls Antwort fiel ebenso kurz wie deutlich aus: „Not Kubrick. Please do not waste my time on this idiocy.” (Das ist nicht Kubrick. Bitte verschwende doch nicht meine Zeit mit dieser Idiotie.) Durch diese Einschätzung der Spezial-Effekt-Legende erübrigen sich jegliche, weitere Spekulationen über das fragliche Video-Interview.

Also, liebe Leser, bitte verschwendet doch nicht eure Zeit mit dieser Idiotie!

 

 

Weitere Tatsachen, die einen NASA-Schwindel ausschließen!

Seit der ersten Mondlandung im Juli 1969 ranken sich Gerüchte, Spekulationen und Theorien darum, ob die NASA tatsächlich auf dem Mond gelandet ist oder das ganze lediglich in Filmstudios auf der Erde inszeniert wurde. Theorien rund um eine angebliche Verschwörung rund um die Vertuschung dieses Szenarios füllen mittlerweile ganze Bücher Video- und TV-Dokumentationen und die Diskussion um die Belastbarkeit der Indizien und Beweise beider Seiten hält bis heute unvermindert an. Jetzt hat sich mit NVIDIA, einer der größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Personal Computer und Spielkonsolen mittels ihrer neusten Computertechnologie zur Simulation von Lichtreflexionen auf verschiedenen Oberflächen, in die Debatte eingebracht und erklärt, eines der bisherigen Rätsel um einige der Originalaufnahmen der Mondlandung erklären zu können.

 

         

                                                                                     Fotos: Copyright: Gemeinfrei, NASA  

 

Konkret geht es um eine NASA-Aufnahme, die Buzz Aldrin dabei zeigt, wie er am 20. Juli 1969 das Landemodul „Eagle" verlässt (s. auch Foto ganz oben) und als zweiter Mensch den Mond betritt. Fotografiert von seinem Kollegen Neil Armstrong, tut der Astronaut dies tatsächlich auf der Schattenseite des Landemoduls und obwohl sich die Sonne als einzige Lichtquelle also hinter dem Landemodul befindet, ist Aldrin nahezu perfekt ausgeleuchtet. Dies, so die Mondlande-Kritiker, könne nur durch eine künstliche Lichtquelle erklärt werden, wie sie jedoch nach NASA-Angaben und den Inventarlisten der Mondflüge nicht zu finden sind.

 

„Mit unserer neuen Maxwell-Technologie haben wir erstmals überhaupt die Möglichkeit, sogenannte globale Illumination in Echtzeit zu simulieren", erläutert NVIDIA-Direktor Mark Daly. „Wir können also nicht nur die Reflexion von Licht auf unterschiedlichen Oberflächen simulieren, sondern auch, wie dieses reflektierte Licht dann wiederum von anderen Objekten im dreidimensionalen Raum reflektiert wird." Mit dieser Technologie haben sich die NVIDIA-Computerexperten nun die umstrittenen Aufnahmen vom Ausstieg Aldrins vorgenommen und zunächst die Gesamtszenerie so exakt wie möglich am Computer rekonstruiert. Hierzu mussten die Grafiker eine Unzahl von Faktoren in die Simulation mit einbeziehen, darunter unter anderem das komplexe Terrain der Apollo-11-Landestelle und die unterschiedlichen sogenannten Albedo-Werte der Lichtreflexion nicht nur des Mondbodens, sondern auch jener Materialien, aus denen u.a. die Landefähre und Raumanzüge der Astronauten bestanden. Tatsächlich bestätigten erste Berechnungen der Ausstiegs-Situation, in denen noch keine indirekte Beleuchtung durch von Oberflächen reflektiertes und gestreutes Licht miteinberechnet worden waren, die Zweifel an den historischen Fotos - zeigten sie doch, dass Aldrin trotz seines hellen Raumanzugs selbst nahezu in Dunkelheit und nur schwer erkennbar die Landeeinheit verlassen hatte. „Die Art und Weise, wie wir uns normalerweise das Verhalten von Licht vorstellen ist die, dass das Licht aus einer Lichtquelle auf ein Objekt trifft und von diesem Objekt in die Kamera reflektiert wird. In Wirklichkeit ist die Sache aber viel komplizierter", erläutert NVIDIA-Grafikexperte Paul Debevec. „Licht wird von Objekten nicht geradlinig in eine Kamera zurückgeworfen. Wird es reflektiert, so trifft es auch auf andere Teile und Objekte einer Szenerie, die dieses Licht dann wiederum reflektieren usw. Es sind diese 'Inter-Reflexionen', die einen Großteil der Belichtungssituation einer Szene ausmachen."

Doch selbst als die komplexen Berechnungen auch für besagte Inter-Relexionen miteinbezogen wurden, zeigte sich ein Ergebnis, das immer noch nicht der nahezu perfekt ausgeleuchteten Situation beim Ausstieg Buzz Aldrins im Schatten des „Adlers" gerecht wurde. „Zu diesem Zeitpunkt", so gesteht Mark Daly ein, „kamen auch wir zu dem Schluss, dass es da irgendeine zusätzliche Lichtquelle gegeben haben muss. Eine Lichtquelle, die wir nicht kannten und die zur korrekten Rekonstruktion der Aufnahmesituation noch fehlte." Bei der Durchsicht weiterer Foto- und Filmaufnahmen, stießen die Grafiker dann auf einen kurzen Filmmitschnitt von Aldrins Ausstieg, auf dem tatsächlich eine weitere Lichtquelle auf der Mondoberfläche zu sehen ist. „Die Aufnahme wurde von der anderen Seite der Ausstiegsleiter aus (mit Hilfe einer selbstlaufenden Videokamera) gemacht und zeigt dieses wirklich große helle Licht."

 

„Wir haben die Aufnahme und die Gesamtsituation dann eingehend analysiert und festgestellt, dass es sich bei dieser Lichtquelle um Neil Armstrong in seinem hellen Raumanzug handelt, der das Sonnenlicht auf Buzz Aldrin reflektiert." Da der Albedo-Wert der Raumanzüge mit bis zu 90 Prozent fast so hoch ist, wie der eines Spiegels, reichte dieser und Armstrongs Position vollkommen aus, um die perfekte Ausleuchtung Aldrins zu erklären, der zudem selbst einen der stark reflektierenden, weißen Anzüge trug.

 

„Natürlich werden wir nie beweisen können, dass diese Aufnahmen nicht in einem irdischen Studio gemacht wurden. Was wir nun aber beweisen können ist die Tatsache, dass die Belichtungssituation auf dem Mond, mit der Sonne als einzige Lichtquelle ausreichte, um Aldrin nahezu perfekt auszuleuchten, wie es die Aufnahmen zeigen", kommentiert Daly abschließend.

 

Viele der Fotos, die auf dem Mond gemacht wurden, zeigen einen nicht parallel zueinander verlaufenden Schattenwurf verschiedener Objekte. Auch ist die Länge der geworfenen Schatten uneinheitlich. Mondlandverschwörungstheoretiker interpretieren dies als Widerspruch dazu, dass die Sonne die einzige Lichtquelle auf dem Mond ist. Eine Erklärung ist, dass der Mond keine plane Oberfläche aufweist. Einzelne Schatten fallen auf unebene Flächen und erscheinen daher teilweise verkürzt (bei einer Erhebung des Bodens) und teilweise verlängert (bei einer Vertiefung des Bodens). Je nach Lage der Vertiefung oder Erhebung verändert sie außerdem den Richtungsverlauf des Schattens. Zudem verzerrt die Perspektive der Fotografie im Nahbereich das Abbild der Schatten, so dass sie nicht mehr parallel erscheinen. Würden tatsächlich Studioscheinwerfer verwendet, müssten überdies mehrere Schatten desselben Objekts zu sehen sein, die in verschiedene Richtungen laufen.

 

 

War eine Fälschung der Mondlande-Aufnahmen 1969 technisch überhaupt möglich?

Für unsere Betrachtung um eine angebliche Mondlandeverschwörung, hat auch der Filmemacher S G Collins eine völlig neue Perspektive eingebracht und erläutert in einem Video, warum es 1969 und in den Folgejahren technisch gar nicht möglich war, die historischen Filmaufnahmen der Mondlandung von Apollo 11 und der nachfolgenden Missionen zu fälschen. (https://de.sott.net/article/10300-Mondlandung-keine-Falschung-Filmemacher-meint-es-war-1969-technisch-nicht-moglich)

Auch wenn auch dieser Beitrag die Mondlande-Kontroverse nicht beilegen wird, so eröffnet Collins, in dem er ein Argument der Verfechter einer Fälschung der Aufnahmen einfach umkehrt, eine erfrischend neue Perspektive in der Diskussion um die Apollo-Mondlandungen. S G Collins selbst ist Filmemacher aus Boston. Er begann 1979 als Kameramann und arbeitete zuerst mit 16 mm-Film und anschließend mit 35 mm-Film und 1 Zoll Videoband. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zu einem Autor, Regisseur und Designer und machte Mitte der 1990er Jahre den Übergang vom analogen zum digitalen Video mit. Seit 2003 lebt er in Amsterdam, produziert mit seiner Firma „postwar.nl" Marketing-Filme, Musikvideos und realisiert kleine persönliche Projekte. Ein Mann der genau weiß wovon er spricht!

 

 

Wehende US-Flaggen und fehlende Sterne?
Auf vielen Fotos präsentiert die NASA stolz die wehende US-Flagge auf dem Mond. Wehende Flaggen sind ohne Winde auf dem Mond nicht möglich, so die Mondlandekritiker. So sind s
chon lange auch die US-Flaggen, die von allen Apollo-Astronauten auf dem Mond aufgestellt wurden, Inhalt kontroverser Diskussionen darüber, ob die US-Amerikaner tatsächlich auf dem Mond waren, oder die Mondlandungen selbst nur in Studios auf der Erde nachgestellt wurden.

 

Auf Aufnahmen der aktuellen NASA-Mondmission „Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) hat ein NASA-Ingenieur nun die Schatten der Flaggen nachgewiesen. Bislang waren sich Mondexperten nahezu einig in der Ansicht, dass die von 1969 bis 1972 gesetzten sechs Flaggen die extremen Bedingungen auf der Mondoberfläche, mit Temperaturunterschieden von zwischen 130°C und minus 130°C und einer hohen UV-Strahlenbelastung, nicht bis heute standgehalten haben konnten. Doch wie in einem Artikel im „Apollo Lunar Surface Journal" berichtet, entdeckte man auf den LRO-Aufnahmen der Landestellen Mondlandungen von Apollo 12, 16 und 17 in Form der Schattenwürfe Beweise dafür, dass die Flaggen auch heute noch dort stehen, wo sie einst dort gesetzt wurden. Während die Flaggen selbst also noch zu hängen scheinen, sagen die Aufnahmen jedoch nichts über deren Zustand aus. Es ist zu erwarten, dass die Flaggen selbst stark ausgebleicht und mitgenommen sind und heute eher einer weißen Flagge ähneln. Haben die USA durch das Setzen einer nunmehr nur noch weißen Flagge vor den Bewohnern der Mondbasis kapituliert? Aber dazu später mehr!

 

Während der Mond über keine ausreichend dichte Atmosphäre verfügt, innerhalb derer Fahnen sprichwörtlich im Winde wehen können, scheinen einige Apollo-Filmaufnahmen von der Mondoberfläche doch genau diesen Vorgang zu zeigen. Auf einigen Aufnahmen flattern die US-Banner den Mondfahrern sogar regelrecht um die Helme. Für Kritiker der Mondlandungen gehören diese Aufnahmen zu den Indizien und Beweisen dafür, dass die entsprechenden Aufnahmen nicht auf dem Mond, sondern innerhalb der Erdatmosphäre entstanden sein müssen. Doch ebenso alt wie diese Deutung der Bilder sind auch die Reaktionen von Weltraumexperten und NASA-Wissenschaftlern, die darauf hinweisen, dass die Flaggen durch eine horizontal verlaufende obere Strebe sozusagen in Form gehalten wurden und dass das vermeintliche Flattern der Fahne auf Bewegungen der Fahnenstange durch die Astronauten zurückzuführen sein und gleiche Bewegungen auf diese Weise auch in einem Vakuum zustande kommen. Das Wehen der Flagge wurde also nicht durch Wind, sondern durch anhaltende Schwingungen im luftleeren Raum nach dem Kontakt mit dem Flaggenmast verursacht (vergleichbar mit der Schwingung eines Pendels). Da die Reibung der Fahne an der Luft entfällt, werden Schwingungen und Vibrationen einer Flagge auf dem Mond – hervorgerufen durch das Einschlagen des Mastes oder das Richten der Flagge nur durch die Steifheit des Stoffes gedämpft. Zudem wurden die Flaggen neben einer aufklappbaren Querstrebe, so präpariert, dass sie wie im Wind flatternd wirkte. Bei Studioaufnahmen würde die Verwendung eines Ventilators oder natürlicher Wind Staub aufwirbeln und eine eingetrübte Sicht entstehen lassen.

 

Neueste, hochauflösende Aufnahmen der Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) hat die NASA von der Landestelle Apollo 15 veröffentlicht. Die neue Aufnahme zeigt das Areal und die darauf zurückgelassenen Artefakte. Nach den Landestellen von der Apollo-Missionen 12, 14 und 17, belegt die Aufnahme nun auch die Landung von Apollo 15 in bislang nicht gekannten Details. Im August 1971 in der Rima Hadley einer sogenannten Mondrille am östlichen Rand der Ebene Palus Putredinis gelandet, zeigt die Aufnahme mit der Landestufe, den Spuren der Astronauten Dave Scott und Jim Irwin und des Mondmobils, sowie das erstmals auf den Erdtrabanten gebrachte „Mondauto" selbst (LRV) und die Instrumente der wissenschaftlichen ASLEP-Instrumente. Die neue Qualität bzw. hohe Auflösung der Bilder der Narrow Angle Camera (NAC) gelang als die Sonde auf lediglich 25 bis 30 Kilometer Höhe, anstelle der sonst üblichen 50 Kilometer, über der Mondoberfläche abgesenkt wurde, wodurch eine Auflösung von 25 Zentimeter pro Pixel möglich wurde.

 

Auf den Fotos, die auf dem Mond gemacht wurden, lassen sich keine Sterne am Mondhimmel erkennen. Dies wird als Beleg dafür interpretiert, dass die Aufnahmen in einer abgedunkelten Halle gedreht wurden. Tatsächlich liegt der Grund darin, dass fotografische Filme nur einen Kontrastumfang von neun bis elf Blendenstufen haben. Das hat zur Folge, dass im gleichen Bild nur Aufnahmen von Objekten möglich sind, deren Leuchtstärke nicht zu unterschiedlich ist. Aufnahmen, auf denen gleichzeitig sowohl sehr helle als auch sehr schwach leuchtende Objekte zu sehen sind, sind nicht realisierbar. Es wären sehr lange Belichtungszeiten notwendig gewesen, um die Sterne am Mondhimmel überhaupt auf Film bannen zu können. Ja, liebe Leser, so einfach war die Technik in Sachen Fotografie und Film damals. Da die Mondexpeditionen während des Mond-„Tages“ stattfanden, hätten diese langen Belichtungszeiten dazu geführt, dass die Astronauten und die Mondlandschaft völlig überbelichtet gewesen wären. Der wegen der fehlenden Atmosphäre tiefschwarze Mondhimmel darf nicht zu der falschen Annahme verleiten, es sei Nacht gewesen und die Sterne hätten zu sehen sein müssen. Zudem wären bei solch langen Belichtungszeiten Verwacklungsunschärfen unvermeidlich gewesen. Oder noch einfacher ausgedrückt: Sehen wir auf einem Foto, das wir hier auf der Erde z.B. um 12 Uhr mittags machen den Sternenhimmel?

 

 

Gab es Motive für eine Mondlande-Fälschung?

Welche Motive hatten die Vereinigten Staaten in den 1960er Jahren für eine bemannte Raumfahrt und welche Motive hätten sie gar für eine Fälschung der Mondlandungen?

 

Für die US-Amerikaner galt ein technologischer Sieg als wichtige Machtdemonstration gegenüber der Sowjetunion. Der politische Gegner der Vereinigten Staaten, die UDSSR, hat die vorgeworfene Fälschung der Mondlandung nie politisch genutzt. Die Sowjetunion verfügte über geeignete Mittel (unter anderem Radar, Richtfunk, Satelliten), um eine gefälschte Mondlandung der Vereinigten Staaten aufzudecken. Sie konnte etwa den Funkverkehr der amerikanischen Astronauten mithören und orten. Sie hätte sich beim Wettlauf ins All mit der Schmach, nicht als Erster auf dem Mond gelandet zu sein, nicht abfinden müssen, wenn die Mondlandung tatsächlich gefälscht gewesen wäre. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Sowjetunion Hinweise auf eine Fälschung der Mondlandungen zu Zeiten des Kalten Krieges nicht sofort politisch genutzt hätte. Die Sowjetunion hat zwar niemals Menschen zum Mond gebracht, dafür aber viele unbemannte Sonden. Drei dieser Sonden haben Gesteinsproben vom Mond auf die Erde zurückgebracht. Diese Proben wurden inzwischen auch mit den Apollo-Proben verglichen und geben keine Hinweise auf eine Apollo-Fälschung.

 

Auch das Argument der Mondlandegegner, das alles eine Inszenierung zur Ablenkung von der Weltlage war, lässt sich sehr schnell zerstreuen. Die erfolgreiche Mondlandung hätte von damals aktuellen Problemen in Vietnam, von den Rassenunruhen in den USA (1968 Ermordung von Martin Luther King) und Anti-Vietnam-Unruhen (1967 Demonstration mit 400.000 Menschen in Washington, D.C. abgelenkt, so die Theoretiker des ablehnenden Lagers. Doch der Startschuss für die Mondmissionen im Apollo-Programm erfolgte schon weit vor der erst am 7. August 1964 beschlossenen Vietnamintervention, nämlich mit der am 25. Mai 1961 gehaltenen Rede John F. Kennedys. Der Auslöser für das Mondprogramm ist auf Grund der historischen Gegebenheiten den großen Fortschritten der bemannten sowjetischen Raumfahrt durch Juri Gagarin am 12. April 1961 zuzuschreiben, deren technologischer Vorsprung in der Raketentechnik die amerikanische Bevölkerung nach dem Sputnikschock 1957 erneut schockierte. Die US-amerikanischen Probleme machten sich erst im Laufe des Vietnam-Krieges bemerkbar, also viele Jahre nach dem Inkrafttreten des Mondprogramms.

 

Die NASA hätte Teile ihres Raumfahrtbudgets in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar verloren, wenn sie nicht Erfolge vorweisen hätte können. Dieses Argument trägt nicht der realen Mittelzuweisung Rechnung. Die NASA hätte finanziell gar nicht von einer Lüge profitiert: Sie selbst baut keine Raumschiffe, sondern beauftragt Subunternehmen, es für sie zu tun. Das Geld floss vornehmlich in Ingenieursarbeit (Gehälter), Gerätschaften (einige Saturn-V-Raketen blieben sogar übrig) und in Vorgängerprogramme wie Mercury und Gemini. Der reine Materialwert der verbrauchten Trägerraketen und Mondlandefähren ist im Vergleich zum Gesamtbudget minimal, und die Nichtdurchführung der Mondlandung hätte zum Beispiel nur Astronautengehälter und deren Weltraumnahrung eingespart. Das dabei eingesparte Geld hätte jedoch in keiner Relation zu dem Aufwand gestanden, der für die Verschwörungsarbeiten und ihre Vertuschung hätte betrieben werden müssen.

 

Ernst Stuhlinger, Freund und Mitarbeiter Wernher von Brauns, beschreibt die Anhänger der „Verschwörungstheorie um die Mondlandungen“ mit den Worten:

The way to belief is short and easy, the way to knowledge is long and hard.” („Der Weg zum Glauben ist kurz und bequem, der Weg zum Wissen lang und steinig.“)

Ja die schiere Anzahl an Behauptungen kann eine hohe Beweiskraft suggerieren. Eine sorgfältige Analyse, Abwägung und Gewichtung der in vielen dieser Behauptungen vorgebrachten Argumente – welche oftmals auf den ersten Blick plausibel wirken – erfordert eine große Detailkenntnis technischer und physikalischer Zusammenhänge. Dieses anspruchsvolle Wissen um die besonderen Gegebenheiten im Weltraum und in der Raumfahrt übersteigt das Niveau eines durchschnittlichen Privatforschers.

 

Der Schauspieler Tom Hanks, Hauptdarsteller des Films „Apollo 13“ und Produzent der Dokumentation „From the Earth to the Moon“, wurde in einem Interview gefragt, was er von den Verschwörungstheorien zur nicht erfolgten Mondlandung halte. Seine Antwort lautete: „We live in a society where there is no law in making money in the promulgation of ignorance or, in some cases, stupidity …”

(„Wir leben eben in einer Gesellschaft, in der kein Gesetz verbietet, mit der Verbreitung von Unwissen oder in manchen Fällen Dummheit Geld zu verdienen …“)

Tom Hanks vertritt den Standpunkt, dass Anhänger der Mondlandefälschungstheorie aus kommerziellem Eigennutz handeln und bei ihren Anhängern Halbbildung bewusst in Kauf nehmen.

 

Ungereimtheiten auf im Internetz kursierenden Mondbildern …

… haben schon oft für Verwirrung gesorgt. Es ist zum Beispiel ein Bild im Umlauf, auf dem im Visier eines Astronauten zwei andere erscheinen, obwohl niemals mehr als zwei Astronauten gleichzeitig auf dem Mond waren. Diese Aufnahme des dritten Astronauten ist nach eigenem Bekunden des Raumfahrthistorikers David Harland eine von ihm selbst für das Apollo Lunar Surface Journal erstellte scherzhafte Fotomanipulation. Manche dieser Fotos lassen sogar Buchstaben auf Steinen oder dem Boden erkennen, zum Beispiel zwei C interpretiert als Requisitenbuchstaben eines Steins. Die hier angesprochenen Buchstaben sind auf Fusseln auf einer Bildkopie zurückzuführen (ein Vergleich  auf apolloprojekt.de veranschaulicht dies). Viele andere Täuschungen sind auf sehr kleine, im Internet verbreitete Bilder in verlustbehafteten Formaten zurückzuführen, die sogenannte Komprimierungsartefakte enthalten und Detailverluste bewirken (zum Beispiel bei JPEG). Im offiziellen NASA-Archiv sind sämtliche Originale aufbewahrt. Diese zeichnen sich im Gegensatz zu den oft im Internet anzutreffenden Kopien sowohl durch einen hohen Detailgrad aufgrund hoher Auflösungen als auch durch einen nur geringen Komprimierungsgrad aus.

 

Das Project Apollo Archive hat mehr als 11.190 NASA-Originalaufnahmen ins Netz gestellt. Es handelt sich um digitalisierte Originalaufnahmen der NASA-Apollo-Mondmissionen, die auf dem Internet-Fotodienst „Flickr” veröffentlicht wurden. Eine Fundgrube für alle Raumfahrt-, Technik- und Apollo-Interessierte, sicherlich auch für Verschwörungsfanatiker. Die Flickr-Seite finden Sie unter https://www.flickr.com/photos/projectapolloarchive/albums

 

 

Die Schwerkraft und die Astronauten

Während der Mondspaziergänge machten die Astronauten immer nur niedrige Sprünge, die mit den dokumentierten 60 Zentimetern nicht höher sind als durchschnittliche Sprünge oder Hüpfer auf der Erde. Verschwörungstheoretiker nehmen an, dass auf dem Mond viel höhere Sprünge hätten vollführt werden müssen. Die Astronauten bis Apollo 14 trugen mit dem Modell A7L einen Raumanzug mit einer Gesamtmasse von 83 kg, ab Apollo 15 waren es mit dem Modell A7LB sogar 90,7 kg. Mit solchen Raumanzügen sind auf der Erde überhaupt keine Sprünge möglich. Höhere Sprünge wurden auch durch die eingeschränkte Beweglichkeit im Raumanzug und durch den ungünstig hohen Schwerpunkt des Tornisters des Lebenserhaltungssystems behindert.

 

 

Lärm in der Mondlandefähre

Die Zündung der Bremsraketen der Mondlandefähre während der Landung auf dem Mond verursachte Lärm. Zwar kann sich der Schall durch die fehlende Atmosphäre nicht auf dem Mond ausbreiten – im Raumschiff aber schon. Nach Annahmen von Verschwörungstheoretikern liegt der Lärmpegel dafür bei 140 dB, was es dementsprechend für die Mitarbeiter in der Bodenstation unmöglich gemacht hätte, die Gespräche der Astronauten mitzuverfolgen. Der Lärm von Raketenantrieben entsteht durch das Auftreffen der überschallschnellen Abgase auf Umgebungsluft, dies bedeutet, dass im Vakuum im Gegensatz zur Annahme der Verschwörungstheoretiker die Triebwerke leise laufen. Im Inneren des Raumschiffes sind nur Schwingungen hörbar, die durch direkten Kontakt mit den Strukturelementen an die Innenatmosphäre der Kabine weitergegeben werden, also im Wesentlichen die Strömungsgeräusche der fließenden Treibstoffkomponenten, die laufenden Pumpen usw. Das heißt, es ist maximal ein leises Zischen der ausströmenden Gase, ähnlich dem Geräusch strömender Flüssigkeiten in Wasserleitungen oder Heizungen, zu vernehmen. Während der Landung und beim Rückstart trugen die Astronauten ihre Helme. Die Tonaufnahmen stammen von Mikrofonen, die sich in Kopfnähe befanden. Diese Mikrofone waren so konstruiert, dass sie Nebengeräusche unterdrückten. Das zischende Triebwerksgeräusch wird also aus der Tonübertragung weitgehend ausgefiltert.

 

 

Fahreigenschaften und Platzbedarf des Mondmobils

Auf dem Mond herrscht lediglich ein Sechstel der Schwerkraft der Erde. Mondlandeleugner ziehen daraus die Schlussfolgerung, dass die Räder des Mondfahrzeugs (Rover) beim Beschleunigen hätten durchdrehen müssen und Kurvenfahrten das Mondmobil wie bei Glatteis hätten ausbrechen lassen müssen. Der Physik zufolge wird die Reibungskraft aus dem Produkt aus Gewichtskraft und dem Reibungskoeffizienten bestimmt. Letzterer war durch das Design der Räder wesentlich besser als bei Gummireifen. Die Haftung auf dem Mond war somit deutlich besser als auf der Erde bei schlechten Straßenverhältnissen; die maximale Geschwindigkeit betrug 13 km/h.

 

Das vierrädrige Mondmobil Lunar Roving Vehicle (LRV) hatte eine Größe ähnlich eines handelsüblichen Kleinwagens. Verschwörungstheoretiker nehmen dies zur Grundlage und behaupten, dass es so niemals verstaut gewesen sein konnte und eine zu große Last verursacht hätte. Damit haben sie teilweise recht, denn das LRV war tatsächlich zu groß für die Apollo-Module. So wurde es einfach zusammengefaltet in der Seite des Landers transportiert. Für diese Missionen wurden veränderte Mondlandemodule verwendet, die sich dem Mond auf treibstoffsparenden Flugbahnen näherten, die dann nicht mehr automatisch zur Erde zurückführten (erstmals bei Apollo 13). Bei Apollo 8, 11 und 12 waren es Bahnen mit automatischer Rückkehr zur Erde im Falle eines Missionsabbruches. Apollo 11 und 12 benötigten zusätzlich Treibstoff zum Abbremsen und hatten die geringste Nutzlast. Bei Apollo 17 bremste die Kommandokapsel auf einer tiefen Mondumlaufbahn ab, wodurch die höchste Nutzlast für das Mondlandemodul erreicht wurde.

 

 

EDV-Technik

Die Rechner der späten 1960er-Jahre waren wesentlich größer als heute handelsübliche Rechner, aber kaum leistungsfähiger als heutige Taschenrechner. Somit war eine Landungsunterstützung in Echtzeit oder die Berechnung der Rückflugbahn an Bord der Apollo-Raumschiffe kaum vorstellbar. Mondlandeverweigerer sehen dies als Falsifikation des kompletten Mondlandeprogramms an. Allerdings wurden die Flugbahnen nicht im Raumschiff, sondern auf damaligen Hochleistungsrechnern in der NASA-Bodenstation berechnet und an die Bordcomputer der Kommandokapsel und der Fähre gefunkt. Diese arbeiteten ähnlich wie ein Autopilot und wandelten lediglich die von Houston überspielten Teilprogramme für die einzelnen Missionsphasen in Steuerbefehle um. Dennoch waren sie leistungsfähig genug, um die Navigation und die Überwachung einiger Funktionen des Mondlandemoduls, wie zum Beispiel der Antennensteuerung in Echtzeit selbst zu steuern. Aus diesem Grund wurde in der damaligen Ära des Raumflugs deutlich mehr manuell geflogen als heutzutage. Erst die einige Jahre später entwickelten NASA-Bordcomputer des Space-Shuttle-Programms waren in der Lage, die komplexen Manöver in Echtzeit zu berechnen und das Shuttle alleine zu steuern. Wobei inzwischen auch diese Rechner der Shuttles als völlig veraltet gelten.

 

 

Kameraausfall bei Apollo 12

Bei der Mission Apollo 12 (14.–24. November 1969) sollte erstmals eine Farbfernsehkamera zum Einsatz kommen, die jedoch bereits beim Übertragungsbeginn ausfiel, da sie beim Aufstellen von einem der Astronauten direkt gegen das Sonnenlicht gehalten worden war. Somit waren bei der stundenlangen Direktübertragung des Mondspazierganges statt der zuvor groß angekündigten Farbbilder nur undefinierbare Lichtstreifen zu sehen. Es erscheint kaum nachvollziehbar, dass bei einer in einem Studio mit großem Aufwand inszenierten Landung, die ja gerade möglichst überzeugende Bilder suggerieren sollte, keine Ersatzkamera zur Verfügung gestanden hätte und auch eingesetzt worden wäre.

 

 

Unternehmen Capricorn

Unternehmen Capricorn (Originaltitel Capricorn One) ist ein utopischer, US-amerikanischer Film des Regisseurs Peter Hyams aus dem Jahr 1978, der von einer vorgetäuschten ersten Reise von US-Astronauten zum Mars handelt.

Basierend auf der damals eigentlich schon veralteten Apollo-Technik hat der Film folgende Handlung:

Der geplante Marsflug gerät zum Komplott, als die NASA-Verantwortlichen durch dessen absehbares technisches Scheitern die Finanzierung des Weltraumprogramms der USA bedroht sehen. So werden die Astronauten Brubaker, Willis und Walker kurz vor dem Start aus dem Raumschiff Capricorn One in einen abgelegenen Militärstützpunkt verschleppt, während die nun unbemannte Rakete startet. Der Leiter des NASA-Marsprogramms, Dr. Kelloway, versucht die drei mit Hinweis auf die nationale Bedeutung des Marsflugs zur Kooperation zu bewegen, um der Welt eine erfolgreiche Mission vorzugaukeln. Anderenfalls werde man das Flugzeug sprengen, mit dem ihre Ehefrauen nach dem Raketenstart auf dem Heimweg sind. Den schockierten Astronauten bleibt nichts anderes übrig, als bei dem gigantischen Betrug mitzuspielen. Ein Großteil der Kommunikation mit dem Raumschiff kann durch Aufzeichnungen vorgetäuscht werden, die während der Trainingssimulationen gemacht wurden. Die Astronauten müssen nur gelegentlich Livematerial beisteuern, das in einem Filmstudio mit Raumkapsel, Landefähre und Marslandschaft aufgenommen wird. (Wer mehr zum Inhalt des Films erfahren möchte, liest hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Capricorn  

 

Betrachtet man im Internetz heute die Bilder, die belegen sollen, dass die Apollomissionen nicht stattgefunden haben, sind es zum großen Teil Fotos aus dem Film Capricorn. Fotos die dann Astronauten mit spiegelnden Scheinwerfern im Helm zeigen, Fotos die Landefähren vor einer Studiokulisse zeigen, Foto die durchaus dem Apolloprogramm entnommen sein können und dennoch nur zu dem utopischen Film gehören. Realität und Fiktion verwischen hier auf gekonnte Weise. Ein Lob an den Filmemacher. Dieses verwischen der Realität mit bekannter Apollotechnik im Handlungsfeld des Films führte dann schnell dazu, dass schon damals im Jahre 1978 erste Stimmen laut wurden, die einen Schwindel hinter den Apollomissionen vermuteten. Heute mit Internetz und Multimediatechnik erhalten diese naiven Zweifler erneut eine Bühne und Leichtgläubige folgen ihnen, weil sie meinen einem großen Schwindel auf der Spur zu sein.

                         

 

 

Die „UfO“-Sichtung der Apollo-Astronauten
Schon beim Flug zum Erdtrabanten wandte sich die Crew von Apollo 11 (Neil Armstrong, Edwin "Buzz" Aldrin und Michael Collins) mit einem Funkspruch an die Bodenstation und erkundigte sich: „Habt ihr eine Ahnung, wo sich derzeit S-IVB in Relation zu uns befindet? ("Do you have any idea where the S-IVB is with respect to us?"
Grund für die Nachfrage der Astronauten nach der Position der letzten Raketenstufe der Saturnrakete (S-IVB), die bereits zwei Tage zuvor abgetrennt worden war, war die Langzeitbeobachtung eines bis heute nicht eindeutig identifizierten Objekts in relativer Nähe zum Apollo-Raumschiff.
„Da draußen war etwas, das nahe genug war, dass wir es beobachten konnten und wir stellten uns natürlich die Frage, was es sein könnte", erinnerte sich Aldrin in späteren Jahren in zahlreichen Interviews. „Mike entschloss sich, dass Objekt durch das Teleskop zu betrachten und das gelang ihm auch. Als es in einer bestimmten Position war konnte er sehen, dass es aus einer Reihe von Ellipsen bestand. Doch als er das Bild scharf stellte, erkannte er, dass es eine Art von Glockenform hatte. Aber auch das sagte uns nicht sehr viel mehr über das Objekt aus."
"Keiner von uns Dreien wollte diese Beobachtung nach Houston melden. 'Hey Houston, wir haben da etwas, dass sich zu unserer Seite mit uns bewegt und wir wissen nicht, um was es sich handelt. Könnt ihr uns sagen, was das ist?' Nein, so was hätten wir nicht gefragt. Wir wussten schließlich, dass ein derartiger Funkspruch von allen möglichen Leuten gehört werden würde und wer hätte schon gewusst, welche Forderungen durch so etwas erhoben worden wären. Etwa, dass wir wegen Aliens umdrehen sollten (...). Wir haben uns also entschieden, in Houston ganz vorsichtig nachfragen würden, wie weit das S-IVB entfernt war."
Die Antwort auf diese Frage aus Houston lautete: "Apollo 11, hier Houston. Das S-IVB ist etwa 6.000 (ca. 11.000 Kilometer) nautische Meilen von Euch entfernt."

„Nach dieser Antwort, hatten wir nicht wirklich das Gefühl, etwas derart weit von uns entferntes zu beobachten", erinnerte sich Aldrin in Interview. „Wir beobachteten es noch eine Weile und entschieden uns dann schlafen zu gehen und bis zur Landung nicht mehr darüber zu sprechen..."

 

Interessant bleiben dennoch Aldrins Ausführungen wie, „wir verschwiegen" und „unidentifizierter Flugobjekte" (UfOs), um die Mission und das öffentliche Ansehen nicht zu gefährden... . Ignorieren darf man dabei auch nicht die Tatsache, dass während der folgenden Apollomissionen die Bodenstation die Astronauten immer wieder fragte ob man „sie sehen kann?“ - Wen sehen kann? Die Bewohner der Mondbasis? Aber dazu später mehr.

 

 

Ist die Erde eine Kugel?

Oftmals sind es die Anhänger der Mondlandeleugnungstheorie, die auch behaupten die Erde sei keine Kugel, sondern eine Scheibe.

Auch hier sind wieder die falschen Informationsquellen, gerade im Internetz, ausschlaggebend für diese obskuren Denkmodelle, die schon an gezielte Desinformation heranreichen und so den daran Glaubenden der Lächerlichkeit preisgeben.

 

Dabei gibt es eine Vielzahl von Beweisen für die Kugelgestalt der Erde.

Die augenscheinlichsten sind sicherlich der Blick der Astronauten und die vielen Fotos, die aus dem Weltraum von unserem Planeten aufgenommen wurden. Doch bereits vor rund 2300 Jahren war Aristoteles von der Kugelgestalt der Erde überzeugt. Seine Argumente: Schiffe tauchen am Horizont zuerst mit der Mastspitze auf, in südlichen Ländern erscheinen südliche Sternbilder höher über dem Horizont und der Erdschatten bei einer Mondfinsternis ist immer rund. Etwa hundert Jahre später bestimmte erstmals Eratosthenes den Umfang der Erdkugel recht exakt. Er nutzte die Beobachtung, dass die Sonne in Syene im Süden Ägyptens mittags im Zenit steht und gleichzeitig in Alexandria in Nordägypten unter einem Winkel einfällt. Basierend auf einfachen geometrischen Überlegungen berechnete er aus dem Abstand zwischen Syene und Alexandria und dem Einfallwinkel den Erdumfang. Kein Zweifel an der Kugelgestalt der Erde konnte schließlich nach der Weltumseglung von Magellan schon im 16. Jahrhundert mehr bestehen. Genau genommen ist die Erde aber gar keine exakte Kugel. Unregelmäßigkeiten der Erdoberfläche durch Berge und die ungleiche Verteilung der Landmassen lassen sie eher wie eine riesige Kartoffel aussehen. Das belegen Daten, die Wissenschaftler des Geo-Forschungs-Zentrums (GFZ) in Potsdam mit Hilfe von Satelliten gewonnen haben.

 

 

Waren die Apolloastronauten die ersten da oben?

Nachdem nun hoffentlich Klarheit darüber herrscht, dass die Apollomissionen stattgefunden haben und die NASA keinen Grund hatte irgendetwas zu fälschen, gehen wir einer anderen Frage nach:

Waren die Apollo-Astronauten, waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin, tatsächlich die ersten Menschen auf dem Mond?

 

Zur Beantwortung dieser Frage ist zunächst eine Betrachtung der Hintergründe zur Situation nach dem offiziellen Ende des 2.Weltkriegs und zur unmittelbaren Nachkriegszeit erforderlich. Dass die Alliierten nach dem 2. Weltkriegs nicht nur Tausende von Patenten geraubt haben, sondern jeder für sich auch reichlich Kriegsbeute mit nach Hause nahm, ist hinlänglich bekannt. Kriegsbeute in Form ganzer Industriezweige einschließlich der dazugehörigen Produktionsbänder, aber auch in Gestalt Hunderter Deutscher Wissenschaftler, die an sogenannten Hochtechnologieprojekten gearbeitet hatten, Wunderwaffen erschaffen und vor allem Raketentechnik entwickelt hatten. Stellvertretend für alle diese Genies sei hier nur der in diesem Zusammenhang allgemein bekannte Wernher von Braun genannt. Aber auch die russische / sowjetische Seite hatte so reiche Beute machen können und ebenfalls jede Menge deutsche, geniale Wissenschaftler zur Zusammenarbeit „überreden können“. Operation „Paperclip“ nannten beispielsweise die Amis ihr Überredungsprogramm.

 

Der nach dem Weltkrieg beginnende „kalte Krieg“ brachte auch den „Wettlauf ins All“ mit sich und so waren es zunächst „die Russen“, die diesen Wettlauf durch den erfolgreichen Start ihres Weltraumsatelliten Sputnik I am 4. Oktober 1957 gewannen. Die USA gerieten dadurch in Zugzwang und starteten ihrerseits nur kurze Zeit später, am 6. Dezember 1957, einen eigenen Satelliten – Explorer I. Der Start endete allerdings nach wenigen Minuten am Boden in einer gigantischen Explosion, die seinerzeit bereits vor laufenden Fernsehkameras stattfand. Also eine gigantische Lachnummer und eine riesige Blamage für die USA. Dabei hätten die US-Verantwortlichen seinerzeit die Blamage verhindern können, hätten gar noch vor den Russen einen Satelliten ins All bringen können. Denn Anfangs der US-Weltraumaktivitäten wollte man nicht so Recht auf das „German Nazi Team“ (so nannten die Amis von Braun und seine Mannschaft) zurückgreifen. Man hatte ja die Pläne erbeutet und in typischer US-Überheblichkeit konnte man ja alles besser. Jedenfalls griff man nach diesem peinlichen Auftritt doch schnell auf Wernher von Braun zurück, denn der hatte alles Notwendige in der „Tasche“. So hatte er der US-Regierung bereits 1954 vorgeschlagen einen „Orbiter“, also einen Satelliten ins All zu schicken, schließlich hatte man in den frühen 1940er Jahren ja schon daran gearbeitet. Der erneute, dann erfolgreiche Start von Explorer 1 erfolgte schon am 31. Januar 1958. Von nun an hatten von Braun und sein Team nahezu uneingeschränkt das Sagen in der US-Raumfahrt. Und bis heute hat sich noch kein würdiger Nachfolger gefunden.

 

Noch einmal kurz zurück zum russischen Sputnik. Auch hier waren es natürlich Deutsche Pläne aus dem Beutegut und Deutsche Wissenschaftler, die ihren russischen Kollegen „auf die Sprünge (ins All) halfen“. Dies war seinerzeit auch bekannt und es veranlasste gar den US-amerikanischen Komiker Bob Hope zu dem Ausspruch: „Ich würde den russischen Wissenschaftlern gerne gratulieren, aber ich spreche nicht Deutsch.“

 

Einige Jahre zuvor, Ende 1953 / Anfang 1954, als die Pläne zum Start der Satelliten-Programme bei Russen und Amerikanern ins Leben gerufen wurden, hatte man während der Anfangstests und notwendiger Langstreckenradarmessungen auf beiden Seiten bereits ein traumatisches Erlebnis, eine Art „Begegnung der besonderen Art“. Man entdeckte ein großes Objekt, das in äquatornähe um die Erde kreiste. Da man kurze Zeit später ein weiteres, unbekanntes Objekt sichtete, das in 600 Km Entfernung die Erde umkreiste, konnte es sich nicht um einen Irrtum handeln. Es gab also 1954 bereits Satelliten / Orbiter im erdnahen Weltraum, die weder Amerikaner noch Russen dort platziert hatten. Dies wurde seinerzeit natürlich verschwiegen und hat bis heute keinen offiziellen Einzug in die Geschichtsbücher zur Eroberung des Weltalls gefunden. Aber anhand der bei Wernher von Braun vorhandenen Unterlagen kommt doch nur eine Weltmacht in Frage. Hier also die Frage: „Wer hat´s erfunden?“

 

Nachdem von Braun also (auch) den US-amerikanischen „Orbiter“ ins All gebracht hat, vertraute man ihm u. a. das bekannte Apollo-Programm an, das ja dann zu sechs Mondlandungen und einem missglückten Versuch (Apollo 13) führte. Parallel dazu arbeitete man bereits am Projekt Space Shuttle. Auch hier, wie soll es anders sein, hatte man in den Tresoren, die das Beutegut beinhalten, entsprechende Pläne gefunden. Da scheinbar kein US-amerikanischer Wissenschaftler in der Lage war (und bis heute ist) diese Pläne richtig zu deuten, hatte von Braun auch an der Umsetzung des Shuttle-Programms großen Anteil. Zusätzliche Unterstützung erhielt von Braun durch den größten Deutschen Raketenwissenschaftler überhaupt, Hermann Oberth. Von ihm hatte von Braun sein Wissen um Raketen- und Satellitentechnik, denn mit ihm arbeitete er bereits seit 1929 zusammen. Oberth gelang es, sich dem Zugriff durch „Paperclip“ zu entziehen. So, dass er nun 1955 „freiwillig“ in die USA kam, um von Braun, seinen früheren Schüler, zu unterstützen, vielleicht sogar auch sein Leben zu retten. 1958 kehrte er nach Deutschland zurück, um 1961 abermals in die USA zu reisen, wo er dann als Berater bei Convair in San Diego/Kalifornien tätig war. Oberth starb im Dezember 1989, 95jährig in Nürnberg. Zu Lebzeiten beschäftigte er sich zuletzt auch mit dem UfO-Phänomen, was uns bei der weiteren Betrachtung hier noch von Interesse sein wird.

 

Der Einfluss durch von Braun setzt sich durch die gesamte US-amerikanische „Eroberung des Alls“ fort. Angefangen bei modernen, einfachen, Atmosphäre gebundenen Überschallflugzeugen, über Raumstationen, „Cruise Missiles“, Interkontinentalraketen, Saturn-Raketen und noch vielem mehr, basiert der gesamte „technologische Vorsprung“ der USA auf ursprünglich Deutschen Entwicklungen. Nicht anders verhält es sich auch auf russischer Seite. Nur dort mit dem Unterschied, dass die russischen Wissenschaftler wohl dazulernen konnten und mittlerweile eigene Entwicklungen bzw. Weiterentwicklungen vorweisen können. Auf US-amerikanischer Seite fehlt jedenfalls seit dem Tod von Brauns im Jahre 1977 ein koordinierender Kopf. Offiziell wird man weder in Russland noch in den USA derzeit zugeben, dass man erbeutete, Deutsche Reißbrettentwürfe, Patente, Prototypen und Pläne als „eigene, neu erfundene“ Technik ausgibt.

 

Fragt man sich heute, wie es dem Deutschen Reich seinerzeit möglich war in der relativ kurzen Zeitspanne von nur 12 Jahren (1933 bis 1945) derartiges zu leisten, muss man wissen, dass es seinerzeit mehrere, parallel laufende Forschungsgruppen an unterschiedlichen Standorten im gesamten Reich gab. Zum Teil völlig unabhängig voneinander agierten diese Gruppen und koordinierten ihre Ergebnisse erst dann, wenn man von einer anderen hörte, dass diese kurz vor dem Durchbruch steht. Hinzu kommt, dass man keine finanziellen Grenzen kannte: Die Forschung und Entwicklung bekam alle benötigten Mittel. Auch gab es eine Gruppe, die es sich zur Aufgabe gesetzt hatte, die alten Texte der Ahnen in Bezug auf möglicherweise dort vorhandene Hinweise auf Hochtechnologie zu durchstöbern. So wurden heilige Schriften, Maya- und Sanskrit-Texte durchforscht – offenbar mit Erfolg. Man interpretierte die dort vorhandenen Beschreibungen auf moderne Weise und erhielt scheinbar so Hinweise auf Möglichkeiten, die es dann galt umzusetzen. „Erinnerungen an die Zukunft“, wenn man so will.

 

In den USA hat man jetzt, 41 Jahre nach dem Tod Wernher von Brauns und ca. 76 Jahre nach der ursprünglichen Entwicklung, offenbar endlich die Technik hinter den Saturn-Raketen, die ja nichts anderes sind als A-11 /12-Raketen (A=Aggregat) aus dem Deutschen, Peenemünder Raketenprogramm der 1940er Jahre, verstanden. So will man als Nachfolgeprojekt des Shuttles in den nächsten Jahren eine modernisierte Version der Apollo-Kapsel entwickeln, die dann wieder mittels alter Saturn V (vielleicht auch als Saturn VI modernisiert) zu neuen Mondmissionen aufbrechen soll. Die Saturn V verwendet man allerdings wahrscheinlich nur deshalb, weil man noch aus Apollo-Zeiten einige Teile dafür im Lager hat und wie schon gesagt Jahrzehnte daran studieren konnte, um diese uralte Technik auch ohne Deutsche Hilfe zu verstehen. Denn nach dem relativ frühen Tod von Wernher von Braun (im Alter von nur 65 Jahren) starben in den USA auch mittlerweile altersbedingt die letzten Peenemünder Wissenschaftler weg. Es ist dort also keiner mehr, den man fragen kann! Als Namen für dieses neue US-„Raumschiff“ hat man sich „Orion“ überlegt. Wobei ja nicht einmal dieser Name US-amerikanischem Ursprung ist. Einige Leser kennen bestimmt noch die Deutsche Fernsehserie der 1960er Jahre „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“. So sind also auch weiterhin die „neuen“ Ideen der NASA, die alten Inspirationen Deutscher Genies.

 

Kommen wir nun zurück zur Frage: Waren die Apollo-Astronauten tatsächlich die ersten Menschen auf dem Mond?

Und eine weitere Frage gilt es noch aufzuklären: Wer hatte bereits 1954 Satelliten / Orbiter in den erdnahen Weltraum geschickt, bevor Russen und Amis diese Technik nachbauen ließen?

Und eine weitere Frage fügen wir hinzu: Wer ist seit 1945 mit „glockenähnlichen“ Flugscheiben (so die Apollo 11-Manschaft) zwischen Mond und Erde unterwegs?

 

„Die Vergangenheit ist wichtiger als die Gegenwart, denn wer die Vergangenheit kennt und kontrolliert, beherrscht die Zukunft.” (George Orwell)

 

Zur Beantwortung dieser Fragen gehen wir gedanklich zurück in die frühen 1940er Jahre. Hans Friedrich Karl Franz Kammler, Leiter von Bau- und Rüstungsprojekten und zuletzt SS-Obergruppenführer (General) war Leiter des V1 und V2 Einsatzes, dann der Flugscheiben- und Zeitmaschinen-Entwicklung (Stichwort: Glocke und Jenseitsflugmaschine), kurz der „Wunderwaffen-Entwicklung“ und der Absetzung. Die meisten Berichte über ihn geben zu, dass sein Verbleib bis heute ungeklärt ist. Einzelne Berichte sagen, er sei 1945 gestorben, andere, er sei bis in die 1960er Jahre in den USA in der Waffenentwicklung tätig gewesen. In Wahrheit ging er 1945 im Rahmen der Absetzbewegung in die Geheimbasen und blieb dort. Wer die Geheimnisse um SS-Obergruppenführer Hans Kammler nicht genau kennt sollte diese an geeigneten Stellen recherchieren.

 

Dieser SS-Obergruppenführer, reiste Anfang der 1940er Jahre durch das Reich, um die einzelnen geheimen Projekte in Augenschein zu nehmen und zu entscheiden welches der vielen „Wunderwaffen-Projekte“ zu forcieren war. So gehörten sicherlich auch inzwischen bekannte Standorte wie die Heeresversuchsanstalt Peenemünde, OLGA S III in Thüringen, Standorte im schlesischen Eulengebirge und sicherlich auch die „Reichswerke Hermann Göring“ (Skoda-Werke) bei Prag zu seinen Zielen in dieser Zeit. Um hier nur einige „Wunderwaffen-Produktions- und Forschungsstandorte“ zu nennen.

 

Als er 1943 Peenemünde besuchte, berichtete ihm der dort verdeckt unter dem Decknamen Fritz Hann eingesetzte Hermann Oberth, dass die Arbeiten gut vorankommen und Wernher von Braun die Rolle des Projektleiters überzeugend spielt und ihn (Oberth) bisher niemand erkannt hat. Allerdings kritisierte Oberth das V2-Programm, da dieses aus seiner Sicht bei enormem Produktionsaufwand die gewünschte militärische Wirkung nicht erzielen konnte. Kurze Zeit nach diesem Gespräch erhielt von Braun die tatsächliche Leitung in Peenemünde und Oberth wurde nach Reinsdorf bei Wittenberg versetzt, wo er offiziell an einer ferngelenkten Feststoffrakete mitwirkte. Da der Obergruppenführer Kammler durchaus kostenbewusst und ressourcenschonend dachte, machte aber die parallele Entwicklung einer Feststoffrakete neben Peenemünde nun auch in Reinsdorf keinen Sinn. So ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Hermann Oberth, der Vordenker von Raumfluggeräten überhaupt, mit einem anderen Projekt betraut war und Reinsdorf nur der Tarnung für ein noch viel geheimeres Forschungsprojekt diente, um den alliierten Spionen eine falsche Spur zu legen. Noch dazu wo es zu Forschungsarbeiten in Reinsdorf keinerlei Hinweise gibt. Betrachtet man den Lebenslauf von Hermann Oberth bleiben einige Fragen, die noch einer offiziellen Aufklärung bedürfen. Er ist einer der sehr wenigen bekannten Wissenschaftler, die sich seinerzeit dem „Paperclip“ der Amis entziehen konnten und sich dennoch nicht in die Geheimbasen (z.B. 211 /NSL) absetzen wollte.

 

Sie sehen, liebe Leser, die Beantwortung der drei Fragen von oben ergibt abermals Fragen, wie:

Was, wenn Hermann Oberth im Auftrag von Obergruppenführer Hans Kammler in Wahrheit am Satellitenprogramm des Reiches gearbeitet hat?

Was, wenn Hermann Oberth im Auftrag von Obergruppenführer Hans Kammler auschlaggebend an der Flugscheibenentwicklung gearbeitet hat?

Was, wenn es diese Flugscheiben sind, die seit Mitte der 1940er Jahre auch zwischen Mond und Erde pendeln?

Was, wenn es diese Flugscheiben sind, die seit 1947 immer wieder als UfO-Sichtungen in den Medien genannt werden?

Was, wenn es diese Flugscheiben sind, die am Südpol 1946 /47 den Amis während ihrer „Expedition Highjump“ das Fürchten gelehrt haben?

Was, wenn diese Flugscheiben noch heute weltweit im Einsatz sind?

 

There are Nazis on the Moon!”  heißt es bekanntlich in der US-Filmparodie „Iron Sky” von 2012, die durchaus zum Teil realen Hintergrund hat. „Wir kommen in Frieden“, heißt es da auch.

 

Die Beantwortung all dieser und ähnlicher Fragen steht unmittelbar bevor! - Es bleibt spannend, liebe Leser!

 

Weitergehende Informationen zum Thema unter: http://www.terra-kurier.de/Beweise.htm und eine umfangreiche Video- Artikelsammlung unter http://www.terraner.de/UfO/Flugscheiben.htm

 

Hermann Rudolph – Terra-Kurier / 17.09.2018