(Bilder auf dieser Seite: Pixabay.com-Lizens mit freier Nutzung und eigene Zeichnungen)

 

 

 

Kann Magie die
Welt verändern?

 

 

Von Frank Jeske

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Wege zeigt ein Kreuz:

 

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Auch wenn es keine Zauberer gibt, Magie ist irgendwie da!

 

 

 

 

 

 

 

 

Neulich sagte jemand zu mir: „Das mag ja alles richtig sein, was Du zur politischen Situation in der Welt sagst, aber die Welt kann doch nur noch durch Zauberei gerettet werden“.

 

Nun ja, Zauberei, also Magie, würde auf den ersten, oberflächlichen Blick unter Umständen alles wunschgemäß „ins rechte Lot“ zaubern können, aber um uns herum existiert bereits überall Magie und es kann damit nichts politisch verbessert werden.

 

Um Magie zu erleben muss man nicht unbedingt ein Sternentor in einem utopischen Film (s. oben) sehen. Magie ist irgendwie um uns herum.

Betrachten wir zunächst woher bei vielen Menschen der Wunsch nach Zauberei kommt. Geprägt durch die großen Religionen, insbesondere des Christentums, wartet die Menschheit auf den großen Erlöser. Ähnlich wie Jesus uns von weiß ich was erlöst haben soll, wartet man nun, nachdem die beiden christlichen Kirchen keinen allzu großen Einfluss mehr auf den Einzelnen ausüben können, auf einen neuen Erlöser, der dann vor allem die weltpolitische Situation verbessert und die unter dem Zwang einer kleinen, internationalen Weltherrschaftsträumer-Clique leidende Menschheit erlöst. Wobei anzumerken ist, dass so mancher Zeitgenosse davon noch nicht einmal bisher etwas bewusst wahrgenommen hat, dennoch unterbewusst aber trotzdem auf etwas wartet, dass irgendwie Veränderung bringt und von Unterdrückung befreit – wahren Frieden bringt. Erlösung eben im Sinne des Aberglaubens der Religionen.

 

Zauberei erkannten bereits die Ahnen – überall in der Natur war es magisch. Sonne, Mond und Sterne am Himmel – Magie. Die Wiederkehr des Frühlings und des Sommers nach dem Winter – Magie. Die unendlich Wasser spendende Quelle – Magie. Wachstum der Pflanzen – Magie. Jährliche Ernte – Magie. Im Laufe der Jahrhunderte hat man sich an das eine oder andere gewöhnt, dennoch blieb es immer Zauberei. Zauberei ist, wenn man etwas nicht rationell begreifen und erklären kann. So kennen wir zwar heute die Naturwissenschaften und kennen die Zusammenhänge, aber es bleibt dennoch irgendwie magisch, wenn wir nachts zum Himmel schauen oder den immer wiederkehrenden Lauf der Jahreszeiten erleben.

 

Auch die Ahnen machten sich Gedanken, um all diese Dinge, um die Natur, um den Himmel zu begreifen.

So wurden auch Symbole erfunden, die bis heute ihre Gültigkeit behalten haben. Auch das ist übrigens irgendwie Magie.

 

Nehmen wir beispielsweise das Kreuz als Glaubenssymbol. Dieses Symbol war aber bereits den Kelten und Germanen bekannt und wird heute noch im Christentum verwendet. Die ersten Kreuze wurden bereits vor einigen Jahrtausenden zur Megalithzeit gefertigt und galten bis in die Zeit der Kelten und Germanen als heilige Symbole. Megalithen sind prähistorische Stein-Strukturen, gebaut für religiöse Zwecke. Man unterscheidet vier Typen: Stehende Steine, Steinreihen, Steinkreise und Grabkammern. Diese vier Arten sind weltweit anzutreffen und datieren in der Regel zwischen 5.000 bis 1.000 vor Null.

 

Während die Kreuze des Christentums in der Regel aus 2 Balken bestehen, hatte das keltische Kreuz noch einen Ring oder Kranz um den Knotenpunkt der beiden Balken herum. Man spricht dabei auch vom Keltenkreuz. Aber ein Kreuz zeigt auch die drei möglichen Wege der Menschheit auf. Auch die „Lebensrune“ des nordischen Runenalphabetes zeigt diese drei Wege.

 

Der Weg (1) beginnt und man kann nach links (2) oder rechts (3) abweichen, aber der dritte Weg (4) ist der einfache, direkte geradeaus führende Weg, den unbeirrbar – auch im politischen Leben - zu wählen es gilt. Auch dann, wenn links und rechts Verlockungen warten. …

 

Genau dies hatten auch die Ahnen bereits erkannt und diese Erkenntnis in Form des Keltenkreuzes zum Ausdruck gebracht. Der Kreis im Knotenpunkt unterstreicht dies, da das Beschreiten eines der drei Wege, das Schicksal der Menschheit bzw. jedes einzelnen Menschen für sich beeinflussen wird und am Ende wieder zum Beginn des Weges zurückführt, also keinen Fortschritt bringt. Aber auch andeutet, dass man jederzeit zum richtigen, dritten Weg zurück kehren kann.

 

Ich halte es für äußerst wichtig, dass wir uns dieser uralten Erkenntnis wieder erinnern und zielstrebig den Dritten, den geraden Weg wählen. Abweichungen nach links und rechts endeten immer in Krieg und Zerstörung und sind schon deshalb gegen die Natur. Womit wir wieder bei dem Glaubenspunkt Verehrung der Natur / Glaube an Magie der Ahnen wären.

 

Ist es falsch, die Natur zu ehren, in der unser Leben erst möglich wird?

Ist es falsch, Quellen zu Heiligtümern zu erklären, da ohne Wasser kein Leben möglich ist?

Ist es falsch, einen Baum zu pflegen damit er reichlich Sauerstoff und CO2 spenden kann?

 

Die sind nur drei Beispiele dafür, dass die Ahnen offenbar ein gesünderes Verständnis zu ihrer Umwelt hatten, die uns aber zeigen, dass wir zu diesem Verständnis zurückkehren müssen, um den wunderbaren, blauen Planeten Terra für uns zu erhalten. Die Magie der Ahnen bleibt dabei auf der Strecke, da wir heute für alles eine Erklärung haben.

 

Dennoch ist um uns herum täglich jede Menge neue Magie. Der moderne Mensch hat nur den Blick dafür verloren, dennoch ist Sie da. So wie unsere Ahnen seinerzeit die Abläufe der Natur erst beobachtet, dann erlernt und so entzaubert haben, blieb für den Großteil die Magie trotzdem erhalten. Man wusste zwar, dass das eine oder andere in der Natur von dem einen oder anderen erklärt, also entzaubert, werden konnte, aber für die meisten Menschen blieb es unerklärbar, mystisch – … Magie eben.

 

Ist es nicht Magie, wenn dieser Artikel in Berlin geschrieben wurde und jeder weltweit (auch am Südpol) diesen lesen kann? Ja wir wissen es: Ein Rechner nimmt über die Telefonleitung Verbindung ins weltweite Internetz auf und stellt den Artikel dann auf einer Netzseite für alle zur Verfügung. … Es bleibt trotzdem irgendwie Magie.

 

Ist es nicht Magie, wenn dieser Artikel beliebig oft ausgedruckt werden kann ohne ihn immer neu abzuschreiben? Und ist es nicht Magie, wenn dieser hundertfach ausgedruckt dann verteilt wird? Zur Verteilung wird ein Fahrzeug verwendet, dass sich ohne Zugtiere und überhaupt ohne eine von außen erkennbare Antriebsquelle sehr schnell bewegen kann. Ja wir wissen es: Benzin, Verbrennungsmotor, Kolben, Antriebswelle, usw. … Dennoch, es bleibt irgendwie Magie.

 

Ist es nicht Magie, wenn wir in unseren Taschen ein nicht einmal handgroßes Gerät jederzeit bei uns haben, das uns weltweit mit dem schon angesprochenen Rechnernetz verbindet? Uns jederzeit mit jeder Person weltweit sprechen lässt, jederzeit die Möglichkeit gibt alles was wir sehen als Foto auch für andere festzuhalten und zeitgleich weiterzuleiten und mir jede Menge Dinge mehr zur Verfügung stellt. Ja wir wissen es: Miniatur- und Hochtechnologie vereint in einem Gerät. … Dennoch, es bleibt trotzdem irgendwie Magie.

 

Zurück zur Eingangsfrage, ob man mit Zauberei, also Magie, die Welt verzaubern und somit verbessern kann. Nun, wir haben gelernt, dass Magie überall in unserer Welt seit jeher um uns herum und schon bei den Ahnen existiert, aber es wurde damit bisher nichts politisch verbessert.

 

Wie auch. Unsere Magie wird nicht nur von uns, sondern auch von der kleinen Clique und ihren Politclowns, die sich nur auf dem zweiten oder dritten Kreuzweg (also links und rechts) befinden, verwendet. Was übrigens für diese immer wieder der Grund ist, zu versuchen uns von der hier beschriebenen Magie abzuschneiden. Versuche weltweit die Menschen unbemerkt zu bespitzeln, das weltweite Internetz einzuschränken oder gänzlich abzuschalten und unbemerkt Manipulationen jeder Art vorzunehmen, sind Dank der Magie unserer Zeit zum Scheitern verurteilt. Denn wie schon bei den Zaubereien in alter Zeit, wie sie uns in den Märchenbüchern überliefert wurde, kann man Magie nicht mit Magie bekämpfen. Versucht man es trotzdem, scheitert man.

 

Wenn man sich dessen bewusst wird, ist schon einiges erreicht. Bewusst sein bedeutet, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, hinzusehen, auch wenn der Anblick schmerzt – und dann etwas dagegen unternehmen.

Bewusst sein bedeutet zu wissen, dass man alles verändern kann, wenn man es will! Der Ausspruch „Macht haben doch nur die da oben“, ist nicht durchdacht. Denn wer etwas macht, der hat ja bereits Macht! Nur wer nichts macht, ist ohnmächtig (ohne Macht)! Und alles was wir machen, enthält ja wie wir jetzt wissen auch Magie – wir können also nur gewinnen. Mögen Macht und Magie weiterhin mit uns sein!

 

Was immer du kannst oder Dir vorstellst, dass Du es kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genie, Macht und Magie in sich. (Johann Wolfgang von Goethe /* 1749 † 1832)

 

 

Frank Jeske / Terra-Kurier / Dezember 2022