Unsinn im Namen des Umweltschutzes

 

Maßnahmen für den Umweltschutz sind ohne Frage ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Betriebe des produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors erwirtschafteten im Jahr 2017 in Deutschland 73,9 Milliarden Euro Umsatz mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz, teilte das Statistische Bundesamt kürzlich mit. Die Zahl der Beschäftigten, die bei der Produktion von Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz eingesetzt waren, lag bei 263.883. Der Umweltschutz ist demnach auch ein wichtiger Faktor für den Arbeitsmarkt.

 

Der wirtschaftlich bedeutendste Umweltbereich war der Klimaschutz mit einem Umsatz von 49,4 Milliarden Euro. Wirtschaftlich am wichtigsten waren dabei Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (24,4 Milliarden Euro) sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Einsparung von Energie (23,6 Milliarden Euro). Insgesamt wurde der Großteil der umweltschutzbezogenen Umsätze mit 55,8 Milliarden Euro im Verarbeitenden Gewerbe erzielt, so die Statistiker weiter.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige waren dabei der Maschinenbau (23,3 Milliarden Euro), die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (6,9 Milliarden Euro) sowie die Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (4,7 Milliarden Euro). Nach Wirtschaftsbereichen aufgeschlüsselt waren die meisten Beschäftigten (68,2 Prozent) für den Umweltschutz mit 180.000 im Verarbeitenden Gewerbe tätig. Im Baugewerbe waren gut 45.000 Beschäftigte mit der Produktion von Umweltschutzgütern und -dienstleistungen betraut, im Dienstleistungssektor rund 38.000 und in den übrigen Wirtschaftsbereichen etwa 700.

 

Dennoch ist dies alles kein Grund das Thema Umweltschutz aufzubauschen und mit Lug und Trug diesen Wirtschaftszweig zu beleben.

 

Weite Teile der rorrotgrünschwarzblauen Parteien setzen unverändert auch auf den Zertifikatehandel mit CO2 und faseln dabei von Umwelt- und Klimaschutz. Andere in den selben Parteien fordern eine CO2-Steuer. Diese Steuer soll dann die Reduzierung von etwas finanzieren, was in Wahrheit von Natur und Umwelt benötigt wird.

 

Wenn wir uns mit Naturgesetzen beschäftigen gilt, dass zugeführte und abgegebene Energie sich in der Regel die Balance hält. Wieviel CO2 produziert eine Pflanze während der Zellatmung? Ist der Wert der CO2-Produktion dann größer, kleiner oder gleich der O2-Produktion während der Photosynthese? Da die CO2-Produktion bekanntlich bei einer Pflanze in die Zellproduktion fließt und das O2 als „Verbrennungsrückstand“ gilt, kann es nur bedeuten, dass die CO2-Produktion höher als O2-Produktion ist, denn irgendwo müssen Moleküle sich ja binden und keine ist ein Perpetuum-Mobile. Folgerichtig produziert ein Baum und jede andere Pflanze CO2!

Dies auch, wenn politische Korrektheit versucht uns etwas anderes aufzutischen. Da werden Klimaziele festgelegt, die Mutter Natur ihre Arbeit verbieten!

 

Die CDU lehnt plötzlich eine CO2-Steuer wieder ab und setzt lieber auf den Zertifikatehandel sowie auf eine „Technologie- und Forschungsoffensive", um die Klimaziele zu erreichen. Forschungsoffensive meint dabei, dass die sich neuen Unsinn ausdenken wollen, um aufgrund der Gutgläubigkeit des Bundesgutmenschen noch mehr Geld aus unseren Taschen herauszuziehen.

 

Bereits auf dem Weltwirtschaftsforum 2007 wurde der Zertifikatehandel beschlossen. Also vor nunmehr 12 Jahren begann das neuzeitliche Märchen vom CO2 als Klimamörder. Es wurde unter dem Tagesordnungspunkt Klimaschutz, Klimawandel und Treibhausgase eine neue Gewinnquelle für die Hochfinanz gesichert. So kommen seit dem CO2-Emmissionsrechte in den Blick der Anleger. Propagiert wird dies als neuer Investmenttrend, konkret heißt das, dass jetzt durch die Belastung der Umwelt mit Schadstoffen richtig verdient wird. Für jede wirtschaftliche Aktivität, bei der das „Klimagas“ Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen wird, sollen diesen Vorstellungen zufolge künftig Kosten für die Verursacher anfallen. Das bedeutet, dass jeder, der durch produktions- oder transportbedingte Abgase die Atmosphäre belastet, Emissionsrechte kaufen muss. So hat die Hochfinanz sogar die irrige Vorstellung, dass diese CO2-Rechte zu einer neuen globalen Währung werden - zum Gold des 21. Jahrhunderts. Die Hochfinanz träumt bereits von kommenden, märchenhaften Zeiten. Anlegern bieten sich inzwischen mehrere Investmentmöglichkeiten. Die direkteste Form besteht darin, schon jetzt auf Kohlendioxid zu spekulieren. Denn die CO2-Rechte werden ähnlich wie Edelmetalle inzwischen bereits an einigen Börsen gehandelt. Die Überlegung dahinter ist einfach: Wenn künftig mehr Unternehmen für den Ausstoß von Treibhausgasen zahlen müssen, steigt die Nachfrage nach Emissionsrechten und damit deren Preis. Selbst ernannte Experten fordern in diesem Zusammenhang auch den Emissionshandel für Autos. Aufgrund der massenhaften Fertigung und Nutzung ist in diesem Bereich die größte, zusätzliche Abzocke der Bürger möglich. Danach müssten Autobauer mit schlechten Werten ihrer Fahrzeuge eine Art Strafe an die Hersteller mit gut bewerteten Autos zahlen. Oder aber der jeweilige Automobilbauer investiert mehr, um den Grenzwert einzuhalten. Schafft er das mit technischen Maßnahmen nicht, muss er über eine einzurichtende Börse bei der umweltfreundlichen Konkurrenz „handelbare Standards“ hinzukaufen. In beiden Szenarien würde dies sämtliche in Deutschland produzierten Autos um einiges teurer machen. Aber um richtig abzuzocken muss man den Markt natürlich erweitern – genau vor diesem Hintergrund findet seither die Diskussion um Feinstaub, CO2-Werte und den Klimawandel statt. (Zum Thema CO2-Lüge lesen Sie ausführlich auch unter: http://www.terra-kurier.de/CO2-Maerchen.htm)

 

Für die Mobilität der Zukunft setzen unsere Politversager auch nicht mehr ausschließlich auf Elektromobilität, sondern auf einen „Antriebsmix". Also ein Mix aus Elektroautos und Fahrrad! Man lese und staune.

 

Betrachten wir zunächst die E-Autos. Zahlreiche, wirkliche Experten widersprechen der gängigen Lobpreisung der E-Autos. So hatten Forscher den CO2-Ausstoß zweier Autos gleicher Größenklasse (Tesla Model 3 mit 75 kWh Batterie und Mercedes C 220 d) verglichen und kamen zu dem Schluss, dass das E-Auto beim bundesdeutschen Strommix einen um 11 bis 28 Prozent größeren CO2-Ausstoß je Kilometer mit sich bringe. Sie legten unter anderem dar, dass sie weder durch die Verwendung bestimmter Fahrzyklen das Dieselauto bevorzugt hätten, noch die Lebensdauer der Batterie zu kurz beziffert hätten. Auch bei VW hatte man errechnet, dass ein E-Golf beim heutigen Strommix geringfügig mehr CO2 je Kilometer ausstoße als ein Diesel-Golf.

 

Und im Winter? – Eiseskälte im letzten Winter legte in den USA hunderte Tesla-Fahrzeuge lahm. Kälte wirkt negativ bei modernen Lithium-Ionen-Akkus, die neben Mobiltelephonen unter anderem Elektroautos antreiben. Bei minus fünf Grad verfügt die Batterie nur noch über die Hälfte ihrer Kapazität, haben beispielsweise Tests der DEKRA ergeben. Bittere Folge für Elektrofahrzeuge: Die Reichweite bricht dramatisch ein. – Tesla ade!

 

Falls die Nachfrage nach Elektroautos tatsächlich so eintreten sollte, wie sich die Politclowns dies derzeit wünschen, könnte dies dazu führen, dass die zur Herstellung von Batterien nötigen Rohstoffe knapp werden. Das meinte man kürzlich bei Tesla während einer Konferenz in Washington. Bereits in wenigen Jahren könnte es dann zu einer weltweiten Knappheit kommen. Und dann fehlt der Antrieb für diese „Elektroautos“, die dann zum Standmobil werden.

 

Wer noch immer glaubt, dass Elektroautos irgendetwas mit mobiler Zukunft zu tun haben, der sollte sich auch über die Sicherheit solcher angeblichen Autos Gedanken machen. Ein von einer Überwachungskamera gefilmtes Video zeigt wie ein Tesla Model S auf einem Parkplatz in Schanghai explodiert. Zunächst ist weißer Rauch unter dem Fahrzeug zu sehen. Darauf folgt eine starke Explosion. – Mobile Zukunft?

 

Ein Totalausfall der Stromnetze wäre die Folge, wenn jedes Auto, das heute irgendwo in den Straßen oder in Parkhäusern geparkt wird, eine Zapfsäule für Strom benötigen würde. Weltweit fehlt die Stromkapazität dafür! Und Atomkraftwerke wollen die rortrotgrünlinks Versifften ja auch nicht bauen. - Weg mit dem Auto-Elektroschrott auf den Straßen weltweit und dafür wieder Diesel her!

 

Der nächste verkehrspolitische Irrsinn: Das Fahrrad soll mit Schnellfahrradwegen auf Strecken bis zu 15 Kilometern zur Alternative zum Auto werden. Auch setzt speziell die CDU auf Flugtaxis: „Wir wollen Forschung und Entwicklung aktiv unterstützen und zeitnah die rechtlichen sowie technischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Flugtaxis bis spätestens 2025 in Deutschland zum Einsatz kommen können." Wo leben die? In welcher Welt? Wer hat bereits jetzt „Flugtaxis“, die in nur 5 ½ Jahren zur Serienreife entwickelt werden können? Und überhaupt, Mini-Flugzeuge sollen durch die Häuserschluchten rasen? Politclowns, die derartiges propagieren nehmen garantiert morgens, mittags und auch abends nochmal irgendwelche Drogen!

 

Der nächste Punkt - Schnellfahrradwege. Wozu? Ein normaler Radweg, wie er beispielsweise in Berlin (und in vielen, vielen anderen Städten) auf nahezu jeder größeren Straße vorhanden ist, reicht völlig aus. Da werden aber neben dem Radweg, der auch aus Sicherheitsüberlegungen von alters her meist auf dem Gehweg abgeteilt vorhanden ist, nun auf der Straße diese „Schnellradwege“ aufgemalt. Schnellradwege, die stets leer sind. Denn wer mit dem Rad unterwegs ist und normal denken kann, der fährt auf dem alten Radweg – eben weil es sicherer ist! Diese sogenannten Schnellradwege hat sich ein linksrotrotgrün Versiffter irgendwann aus Rache gegen alle Autofahrer überlegt, weil er selbst zu dumm war und ist den Führerschein zu machen. Ganz so wie dieser Heini von der Deutschen Umwelthilfe.

 

Ein Fahrrad ist ein Verkehrsmittel für die Freizeit, nichts für Wirtschaftsverkehr oder Ähnliches. Verkehrspolitik, die das Fahrrad in den Mittelpunkt stellt ist eine Rückentwicklung in eine Zeit ohne hochtechnisierte Automobile oder in eine Situation der flächendeckenden Volksverarmung in der sich keiner, andere Transportmittel leisten kann. China noch in den 1970er Jahren war ein solches Land. Aber ein Land, welches weltweit als Standort von Hochtechnologie in der Automobilbranche hoch angesehen ist, kann sich verkehrspolitisch nicht zurückentwickeln. Weltweit setzt man auf den Ausbau des Automobilverkehrs und im Herkunftsland des Autos fährt man Fahrrad. Lächerlich! In China fährt man heute kaum noch mit dem Rad, dort ist man froh, sich weiterentwickelt zu haben.

 

Frank Jeske / Terra-Kurier – 7.Mai 2019