Gedanken zu Terrorwarnungen oder - Der Terrorrist bist DU!

 

Von Achim Kurth

 

In der Bundesrepublik Deutschland, herrscht der Terror. Der Bundesregierung liegen immer wieder konkrete Warnungen vor. - So jedenfalls der offiziell verkündete Teil.

Der Reichstag als Sitz des Bundestages ist von Polizeikräften umzingelt - Belagerungszustand. Besucher und Touristen (nicht Terroristen) blicken in die Mündungen von Maschinenpistolen – Abgeordnete werden davon selbstverständlich verschont. Zwischen den Absperrgittern patrouillieren Hundestaffeln und berittene Polizei. Polizisten mit Maschinenpistolen im Anschlag und Schutzwesten kontrollieren Ausweise und Taschen von Journalisten und Besuchern. Andere Regierungsgebäude werden auf ähnliche Weise streng „bewacht“. Angesichts dieser „erhöhten Bedrohungslage“ fragt man sich doch „Wer ist eigentlich der Terrorrist?“ Und genau bei dieser Frage sind wir beim Kern des Problems.

 

Offenbar schützt man sich in Politkreisen vor einem verärgerten Volk, das „die Nase endgültig voll hat“ von einer durch EU-Kommission (die übrigens niemals demokratisch gewählt wurde) und Hochfinanz verordneten Politik. Angesichts der inzwischen seit Jahren andauernden Demonstrationen in Griechenland, Frankreich und weiten Teilen anderer europäischer Länder, haben die Regierungen dort offenbar ihren politischen „Artgenossen“ in Berlin eine Warnung zukommen lassen, damit die es vielleicht nicht so weit kommen lassen und vom „Volkspöbel“ verschont werden. Wie kann man dies besser und wirksamer erreichen als durch Einschüchterung der Bürger? Man stellt also auf öffentliche Plätze schwer bewaffnete Ordnungskräfte und faselt mal wieder von Terrorgefahr. Offen bleibt von woher der Terror kommen soll und wer diesmal der böse Terrorrist sein soll. Würde man zugeben, dass wir alle als potenzielle Terrorristen im Visier der Politiker stehen, würde es erst Recht zu Unruhen kommen können. Also einfach nur Einschüchterung und weiter nichts – wird schon gutgehen.

 

Wie gut, dass man dann, um die Terrormeldung zu rechtfertigen, immer wieder auf verdächtige „Kofferbomber“ oder mal auch einfach „Bombenkoffer“ zurückgreifen kann. Die haben sich noch immer bewährt. Diese werden dann mal auf Bahnhöfen vorgefunden, platziert von auffällig gekleideten Personen – Kofferbomber, so die Schlagzeilen – oder gar auf den Gepäckbändern in Flughäfen, wo dann allerdings hinterher niemand sagen kann, wer den „Bombenkoffer“ dort abgelegt haben könnte. In diesem Zusammenhang ist es interessant, was der damalige Bundesinnenminister De Maizière sagte – und was er nicht gesagt hat. De Maizière bezeichnete es als sehr unwahrscheinlich, dass deutsche Sicherheitsdienste den Koffer platziert haben. Was jedoch nichts anderes heißt, als dass der Innenminister dies offenbar auch nicht ausschließen kann oder will. Hat er somit indirekt die Wahrheit verkündet? Zwar noch immer zwischen den Zeilen, aber irgendwie doch direkter als wir es bis dahin gewohnt waren.

 

Somit ist festzustellen, dass wir alle in den Augen unserer so genannten Volkvertreter Terrorristen sind. Vielleicht wird man uns bald ins Gesicht sagen: „Der Terrorrist bist DU!“

Dabei ist es realistisch betrachtet genau umgekehrt. Wir alle, das Volk, sind es die einem ständig wachsenden Staatsterror ausgesetzt werden. Komischerweise lassen wir uns dies gefallen und wehren uns nicht. Ein weiteres Beispiel für das massive Vorgehen des Staates gegen die bösen Bürger-Terrorristen sind die Demonstrationen in Stuttgart gegen den Bau des neuen Hauptbahnhofs. Ungeachtet des vielleicht durchaus sinnvollen Bahnhofumbaus und damit vielleicht einem nur von wem auch immer angestachelten Bürgerprotest, wurde hier mit aller zur Verfügung stehenden Härte die Macht der Staatsgewalt vorgeführt. Auch ein Test zur Einschüchterung bei möglichen anderen, echten Bürgerunruhen gegen tatsächliche Missstände und Probleme im Lande. Auch diente dies wahrscheinlich schon als Testfall wie groß denn der Aufschrei im Lande nach diesem massiven Polizeieinsatz werden würde. Die Medien spielten natürlich befehlsgemäß mit und so verebbte die Kritik an diesem unverhältnismäßigen Staatsgewaltakt recht schnell. Also wird man in naher Zukunft ähnlich hart vorgehen, denn wir alle, die Bundesbürger, akzeptieren dies offensichtlich wohlwollend.

 

Ganz andere Anweisungen erteilen die Politiker, die sich dann eher als Politclowns präsentieren, wenn es um so genannte Friedensdemonstrationen oder Demonstrationen gegen Atomkraft und Kastortransporte geht. Statt diese hochgefährlichen Kastorbehälter mit allen zur Verfügung stehenden Mittel zu schützen und diese umgehend und ohne Verzögerung ins Endlager zu transportieren, denn nur dann werden Land und Bevölkerung geschützt, spielt man tagelang mit den Demonstranten. In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass diese vorgeblichen Atomkraftgegner, die regelmäßig immer wieder in Gorleben eine Vorstellung geben, in Wahrheit Befürworter der Atomkraft sind und von der 100prozentigen Sicherheit der diesbezüglichen Technik überzeugt sind. Die Protestierer haben bekanntlich Gleise unterhöhlt, sich an Gleise und Straßensperren angekettet und sind auf den Atommülltransportern wie toll herum gehüpft. Würde dies alles jemand tun der Angst vor Atomkraft, Angst vor Uran hat und von der Transportsicherheit der Castorbehälter nicht vollkommen überzeugt ist? Sicherlich nicht! Wer würde schon einen Atommüllzug absichtlich zur Entgleisung bringen wollen, wenn er an dessen Unfallresistenz die geringsten Zweifel hätte und nicht genau wissen würde, dass von den Behältern keine auch nur annähernd gefährliche Strahlendosis oder wie auch immer geartete Gefahr ausgeht? Also sind die Randalierer nur als solche zu sehen, Randalierer, die unabhängig von Atommülltransporten bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Straßen in Deutschland unsicher machen. Es sind immer alte Bekannte, die da wieder laute Töne spuckten. Die waren schon seinerzeit in Köln, als es gegen Moschee-Gegner ging, sie sind alljährlich im Mai in Berlin und eigentlich überall, wo es Andersdenkende zu schlagen oder Polizisten zu verprügeln gilt. Unterstützt wird dies unter anderem von der bundesdeutschen Partei „Die Grünen“, die sich dazu auch noch stolz in der Öffentlichkeit bekennt. Aber wen wundert es, haben die ja ein „großes Vorbild“ in ihren Reihen, der trotz bekannter Polizistenprügeleien einst bundespolitische Karriere machen konnte. Deutschland, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! (Motto der bundesdeutschen Regierung unter Leitung von Frau Bundeskanzler Merkel). Also sind diese Demonstranten ja aus dem eigenen, gesteuerten linksradikalen Lager und nicht aus der unbequemen, bürgerlichen Terrorristen-Szene. Eine eigene Parteiveranstaltung eben – oder warum sonst lassen sich dann einige der Politversager auf diesen als Demonstration getarnten, „lustigen Spaßveranstaltungen“ sehen? Aber auch hier akzeptiert der Bundesbürger die von solchen „lustigen Spaßveranstaltungen“ ausgehenden Gefahren ohne Widerspruch.

 

Überhaupt scheint der gemeine Bundesbürger alles mit sich machen zu lassen.

Nehmen wir nur einmal die öffentliche Sicherheit im Reiseverkehr, insbesondere an unseren Flughäfen ins nähere Blickfeld. Dort muss dringend etwas getan und verbessert werden. Alle haben die Nase voll – die Passagiere, die Piloten und das Bodenpersonal. Immer neue, absurdere Kontrollen werden eingeführt – auch hier nach dem Motto: Der Terrorrist bist DU! Doch wir alle nehmen dies als normal widerspruchslos hin.

 

Geradezu absurd ist die ganze Angelegenheit vor dem Hintergrund, dass jeder Pilot seit dem 11.9.2001 über eine Waffe im Cockpit verfügt und eigentlich durch die ganzen Kontrollen ja verhindert werden soll, dass Waffen greifbar in der Maschine verfügbar sind. Die Passagiere zwingt man dazu, sich künftig auch noch einer Leibesvisite durch Röntgenstrahlen (Stichwort Nacktscanner) zu unterziehen, bei der den Menschen an ihrer Unterwäsche herumgefummelt wird, das ist einfach geisteskrank. Es ist jetzt an der Zeit aufzuwachen und derartiges nicht mehr widerspruchslos hinzunehmen. Wir müssen erkennen, dass wir uns zu lange zu unterwürfig verhalten haben. Niemand darf Nacktfotos von Personen machen, warum erlauben wir das der Regierung? Wir müssten ins Gefängnis. Jeder andere würde umgehend verhaftet werden, wenn er so etwas täte. Aufregung oder gar Demonstrationen? Nein, doch nicht durch den braven Bundesbürger. Stattdessen lassen wir uns damit beruhigen, dass alles doch nur unserer Sicherheit dient. Ungeachtet der Argumente der Regierung und der Behörden bleibt es dabei: Wenn man ein Flugkarte kauft, opfert man seine Grund- und Menschenrechte. Aber man darf niemals seine Rechte aufgeben! Es ist die Pflicht unserer Regierung, unsere Rechte zu schützen. Wir haben uns in Bezug auf die Sicherheit für einen falschen Weg entschieden, denn normale, einfache Menschen am Flughafen abzutasten, löst unsere Probleme nicht.

 

Wir sind dabei, uns unsere Freiheit nehmen zu lassen - das ist falsch! Wir sind nicht sicherer, und wir wissen auch, dass damit gewisse Leute Geld verdienen. Die weltweite Ausstattung der Flughäfen mit den „tollen Nacktscanner“ spült ordentliche Millionen in die Kassen des Herstellers. Der muss ja schließlich die Krise gut überstehen. Und wir glauben weiterhin an die Terrorgefahr und lassen uns deshalb befummeln und begrapschen und demnächst auch noch optisch ausziehen. Wir wissen nicht einmal, wie die Dinger funktionieren und ob es unsere Gesundheit schädigt. Aber wir dulden diese Geräte. Einen Arzt, der uns aus medizinischen Gründen röntgen muss, fragen wir ob es keine andere, strahlungsfreie Methode gibt und dem strahlungstechnisch nicht kompetenten Sicherheitsmitarbeiter am Flughafen erlauben wir uns einer unbekannt hohen Strahlung auszusetzen. Das ist irgendwie nicht normal – also aufwachen, liebe Bundesbürger.

 

Die Bürger stellen sich in einer Reihe an und nehmen die polizeistaatliche Tyrannei, die sich vor ihren Augen vollzieht, einfach passiv hin. Als ein freiheitsliebender Deutscher Bürger überrascht es mich zu sehen, wie die meisten Menschen praktisch ohne Gegenwehr ihre Freiheitsrechte aufgeben, während die Regierung ihnen an die Unterwäsche geht, die Brüste ihrer Frauen betatscht und die kleinen Kinder befingert. Es ist unbegreiflich, dass Menschen so gehirngewaschen sein können, so etwas zuzulassen. Was kommt als Nächstes? Eine Untersuchung des Enddarms mit dem Finger? Mag für manche Zeitgenossen (auch solche in politischen Ämtern) ja recht amüsant sein – aber für den Normalbürger eher nicht. Und immer hört man den Schwachsinn; „Na ja, ich lasse mich lieber abtasten, als dass sich ein Terrorist an Bord schleichen kann.“ Das ist der klassische Fall von Gehirnwäsche des Opfers. Opfer von Verbrechen entwickeln manchmal eine Affinität zum Täter und verteidigen ihn. Vielleicht hat der eine oder andere Befürworter dieses Staatsterrors auch tatsächlich Spaß daran, wenn er nach Waffen „abgetastet“ wird. Ohne dieses Befummeln hätten diese Zeitgenossen vermutlich gar kein Sexualleben.

 

In Großbritannien, dem Land das schon heute einem Polizei- und Überwachungsstaat gleicht, werden die Bürger an nahezu jeder Straßenecke, selbst in einigen endlegenden Dörfern, durch Kameras lückenlos überwacht. Die Bürger werden außerdem durch Polizeibehörden dazu aufgefordert „verdächtiges Verhalten“ ihrer Nachbarn umgehend zu melden. Bereits vor einigen Jahren ging man dort nun noch einen Schritt weiter. So werden dort politisch nicht korrekte Äußerungen von Kindern systematisch erfasst. Schüler und auch bereits Kleinkinder werden bei einer extra dafür ins Leben gerufenen Gedankenüberwachungsbehörde registriert. Man will so politisch nicht korrekte junge Menschen frühzeitig aussortieren und wenn deren von der Regierung gewünschte Umerziehung scheitert, dann ist geplant, diese Kinder in ihrem späteren Leben am Fortkommen zu behindern und beispielsweise Arbeitgebern ihre Akten mit den denunzierenden Einträgen zu geben. Schließlich hatten sie sich als Kinder irgendwann einmal politisch nicht korrekt geäußert. Allein im Jahr 2010 wurden Zehntausend Grundschüler als „Rassisten“ oder „Schwulenfeinde“ in dieses staatliche britische Melderegister für politische Inkorrektheiten eingetragen. Es reichte ein unbedachtes Wort und die Kinder wurden als mutmaßliche „Verbrecher“ in die Kartei aufgenommen. Alle Schulen und Kindergärten sind offiziell gesetzlich dazu verpflichtet, die verbalen Entgleisungen der Kinder an die Behörden zu melden.

Es ist davon auszugehen, dass derartige Machenschaften auch noch den Weg in die Bundesrepublik Deutschland, nach Österreich und in weite Teile Europas finden werden, sofern nicht bereits etwas Ähnliches ohne Information der Öffentlichkeit praktiziert wird.

 

Unsere Politiker handeln schon lange nicht mehr für das Volk und sind scheinbar nur an einer wirkungsvollen Verblödung der Bevölkerung, zur Schaffung eines Sklavenheeres, interessiert. Wer nicht weiß, was mit ihm geschieht, kann sich schließlich auch nicht dagegen wehren. Wer keine anderen Informationen bekommt als das aus den gleichgeschalteten, durch die Hochfinanz kontrollierten Medien, der wird irgendwann glauben, dass es wirklich nichts gibt, wofür es sich lohnt zu leben. Die heutige Generation hat zwar die meiste formelle Schulbildung in der Geschichte, ist aber trotzdem die am schlechtesten informierte die es je gab. Die Erhebungen der Zeitungsverlage zeigen, dass nur rund 40% aller Erwachsenen überhaupt eine Zeitung - egal ob auf Papier gedruckt oder im Internetz - lesen. Nur das Lesen mehrerer Zeitungen und der direkte Vergleich bringt Unterschiede und die Wahrheit, die bei allen leider nur noch zwischen den Zeilen steht, ans Licht.


So sind wir in unserer Meinungsbildung stark davon abhängig mit welchen Begriffen wir konfrontiert werden. So wird man in den Medien „westliche“ Staatsführer immer als Präsidenten bezeichnen und beispielsweise Saddam seinerzeit als Diktator. So wird uns von vornherein suggeriert wer gut und böse ist. Genauso verhält es sich mit den Begriffen: Soldaten und Terroristen oder Rebellen und echte Freiheitskämpfer. Opfer und Täter. Aber möchten Sie, liebe Leserschaft, nicht so wie ich, selbst entscheiden wer vertrauenswürdig und friedensliebend und wer unwürdig und kriegstreibend ist? Es ist oft schwer, herauszufinden, was denn nun konkret gelogen ist und was nicht. Wahrheiten und Halbwahrheiten werden mit Lügen vermischt. Jede Nachricht sollte man deshalb mit „Wem nützt diese Meldung“ für sich selbst hinterfragen. Nach einiger Übung gewinnt man schnell an Überblick, um gezielt zu filtern und um dann den Wahrheitsgehalt zu erkennen. Der erste Gedanke vieler Menschen ist dann, solche Informationen einfach abzulehnen. Was derart schrecklich ist, das kann und darf nicht wahr sein. Doch genau diese Informationen (=Wahrheiten) helfen, besser mit den weltweiten Lügen der Politiker leben zu können.

 

Die meisten Menschen haben die Übersicht darüber verloren, was auf unserem Planeten Terra tatsächlich abgeht. Die Informationslawinen donnern ohne Unterlass auf uns ein und begraben den Schnee von gestern, ehe wir ihn näher unter die Lupe genommen haben. Einst bestand gezielte Desinformation darin, uns falsche Informationen unterzujubeln. Heute besteht sie darin, uns mit Unmengen an ebenso gleich lautenden wie belanglosen Meldungen zuzuschütten, damit wir das wirklich Relevante übersehen. Wer schreit schon auf, wenn die Medien in einer tausendfach abgedruckten Pressemeldung etwas behaupten, obwohl genau das Gegenteil wahr ist?

 

Was die politischen Machthaber aber am meisten hassen, sind Leute, die denken und misstrauische, kritische Fragen stellen. Aber nur wer sich eigene Gedanken macht, sieht die Dinge, wie sie sein könnten und nicht wie sie beschrieben und vorgegaukelt werden. Denken befreit. Mehr noch: Es entfesselt. Glauben Sie deshalb nur, was Ihnen glaubwürdig erscheint. Zweifeln Sie an, was Ihnen nicht behagt und suchen Sie die Wahrheit zwischen den Zeilen, denn die Wahrheit liegt bei den „etablierten“ Medien meist immer nur zwischen den Zeilen. Wer denkt, ruft nach Veränderung. Und genau davor fürchten sich die Hochfinanz und ihre weltweiten Vertreter in den Marionettenregierungen rund um den Globus. Jede Erneuerung, jede kleinste Änderung jagt ihnen höllische Angst ein. Sie wollen nicht, dass die verkommene Welt verbessert und zum Guten verändert wird.

Wohl dem, der diese Dinge ans Licht bringt  (Mormon 8.14).

 

Sofern Ihnen dieser Artikel wie eine „Verschwörungstheorie“ anmutet, bedenken Sie bitte, dass Verschwörungen keine Theorie sind, sondern mittlerweile leider weltweit politische Praxis sind. Zumindest steckt in jeder Verschwörungstheorie ein Körnchen Wahrheit – auch wenn man sich oft das Gegenteil wünscht, ist die Realität doch erschreckender als man denkt. Erst durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden. Auffällig ist auch, dass eine Tatsache, eine Analyse oder Wahrheit immer dann zur Verschwörungstheorie erklärt, wenn sie politisch oder ideologisch nicht ins „korrekte“, öffentlich gesteuerte Meinungsbild passt, also als politisch nicht korrekt gilt. Es ist vor diesem Hintergrund einfach paradox, dass der Begriff Verschwörungstheorie in letzter Zeit als Synonym für unglaubwürdig missbraucht wird.

 

Vor dem Hintergrund all dieser in diesem Artikel geschilderten Ereignisse mache ich mir größere Sorgen wegen der Herdenmentalität der Bundesbürger als wegen der Politiker selbst. Eine gutinformierte und freiheitsliebende Bevölkerung kann sich jeder Tyrannei widersetzen. Aber ein Land voller armseliger, von Opfermentalität erfasster Schwächlinge ist dazu verurteilt, sich über kurz oder lang in einem Polizeistaat wieder zu finden. Der Preis der Freiheit ist die ewige Wachsamkeit. Dies sollten wir uns alle stets vor Augen halten und zu weit gehende Verletzungen unserer Bürgerrechte stets bemängeln und auf Änderung, auf Normalisierung drängen. Schreiben Sie deshalb, liebe Leser, an Ihren Landtags- Bundestags- und / oder Europaabgeordneten und fordern die Wiederherstellung der Persönlichkeits- und Menschenrechte beim angeblichen Kampf gegen Terror ein. Fordern Sie dies immer wieder, auch wenn Sie wahrscheinlich niemals von diesen Damen und Herren eine vernünftige Antwort erhalten werden. „Steter Tropfen höhlt vielleicht auch hier den Stein“.

 

Die Vorstellung, eine Regierung könne alle unsere Probleme lösen – Arbeitsplätze schaffen, die Ernährung sichern, vor wahren Terroristen schützen, Spareinlagen verwalten und sich um unsere Gesundheit kümmern – ist heute die heimtückischste und gefährlichste Idee, die jemals das Denken der Bevölkerung vergiftet hat. Die röntgengestützten Leibesvisitationen auf den Flughäfen sind nur ein Symptom der Regierungsperversität. Und solange wir, das Volk, uns nicht wehren und dies jetzt stoppen, wird sich diese Perversität durch weitere Freiheits- und Menschenrechtseinschränkungen ausbreiten. Es gab einmal eine Zeit in Europa und damit auch in Deutschland, da war die Politik so volksbezogen, dass Politiker in offenen Fahrzeugen fahren konnten und überall allein spazieren gehen konnten ohne beschimpft zu werden. Diese Politiker hatten keine Angst vor dem Zorn des Volkes, da Sie stets für und niemals gegen das eigene Volk handelten. Aber wie der regelmäßige Leser politkritischer Abhandlungen weiß, ist das ja Geschichte von vor 1945, die weite Kreise unserer derzeit agierenden Politiker bekanntlich nicht wirklich kennen.

 

Zum Thema lesen Sie auch den noch immer durchaus aktuellen Artikel unter http://www.terra-kurier.de/Terror-Demokratie.htm

 

Achim Kurth - Terra-Kurier - 26.11.2010 / 07.02.2011 / 10.08.2012

 

 

Dieser Artikel ist zwischenzeitlich auch in einem Buch beim novum-Verlag erschienen
und hat dort bereits eine positive Beurteilung eines Lesers erhalten.

                                        >>> Zur entsprechenden Seite beim novum-Verlag <<<

 

Terra-Kurier – 11.01.2013

 

 

Kranke Hirne und kranke Ideen!

Von Achim Kurth


So – und nicht anders muss man es betiteln, wenn die USA-Einreisebestimmungen wieder einmal verschärft werden. Die sammeln täglich unvorstellbare Datenmengen und haben dennoch Angst. Die Angst wird täglich größer und so hat man sich dort, im angeblichen Land der unendlichen, individuellen Freiheit, neuen Einreisekontrollen zu unterwerfen. Kontrollen wie sie schwachsinniger kaum sein können. Wenn die endlich eine vernünftige Politik betreiben und nicht überall auf der Welt Vernichtung und Chaos säen, dann bräuchten die keine Angst vor der Rache der Völker haben und überall auf Terra wäre tatsächlich Frieden.

Diesmal haben sich die sogenannten Sicherheitsbehörden überlegt, dass die Akkus in elektronischen Geräten wie Mobiltelefon und Klapprechner ein Risiko beinhalten. So kann auf Flughäfen bei der Gepäckkontrolle nicht erkannt werden, ob das wirklich nur eine Stromquelle ist oder als Sprengstoffbehälter manipuliert wurde. Nur wenn der Akku vollständig geladen ist und das Gerät dies anzeigt, ist eine Manipulation auszuschließen. Was soll das? Gerät ja – benutzen NEIN? Mein Telefon nehme ich gerade deshalb mit, damit ich noch ein paar Anrufe erledigen kann. Tue ich es nicht, mache ich mich erst recht verdächtig, denn wozu habe ich dann so ein Gerät?

So oder so – man wird zum Terroristen gemacht! Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus. Da muss ein ganzer Stab von Leuten sitzen, denn einer allein kann nicht so blöd denken – nicht einmal ein US-Amerikaner!

Es gibt keine 100%-Sicherheit. Jeder Mensch ist tatsächlich ein potentielles Risiko, aber damit leben wir seit Jahrmillionen. Alles was Menschen anfassen, kann zur Waffe umfunktioniert werden. Konsequent im Schutzdenken wäre dann eigentlich auch, das Gepäck generell verboten wird und die Passagiere die Flugzeuge nur noch nackt betreten dürfen. Damit kann dann ausgeschlossen werden, dass Schuhe zu Wurfgeschossen und Textilien zu Würgeschlingen werden.

Aber auch das reicht nicht aus – auch nackte Körper bleiben eine Gefahrenquelle. Sie können schlagen, treten und beißen. Also alle Fluggäste in Hand- und Fußfesseln an die Sitze anketten und erst am Zielflughafen wieder losbinden.

Aber – oh Schreck – es gibt dann noch immer ein Risiko. Was, wenn sich einer der Passagiere absichtlich und zum Zwecke der Terrorismusausübung mit einem Krankheitserreger infiziert hat - vielleicht gar mit einem neuen Grippevirus „Terrorismusgrippe“, oder andere gefährliche Substanzen in seinem Leib versteckt hält? Auch dieses Risiko wird man in den USA bald erkennen und konsequent gegensteuern – 6 Wochen vor Reiseantritt kommt der Fluggast in Quarantäne und mit Niemandem mehr in Berührung.

Irgendwann, wenn dann tatsächlich ein Flugpassagier all diese Prozeduren über sich ergehen lässt, fragt sich ein besonders schlauer US-Sicherheitsmitarbeiter, warum der dies alles erduldet und unbedingt ins Land will. Er kommt dann zu der Erkenntnis, dass nur Terroristen dazu bereit wären und leitet die Inhaftierung mit Überführung nach Guantanamo ein.

Viel Spaß, liebe Leser, in den wundervollen, freien, schönen, vereinigten, amerikanischen Staaten!

 

Terra-Kurier – 30.07.2014

 

 

Fluggastdaten speichern

 

Wieder einmal wird aktuell das Thema Speicherung von Fluggastdaten durch die Politclowns auf die Tagesordnung gebracht.

Dabei existieren keine unumstößlichen Beweise für diese schizophrene These, dass Fluggastdaten tatsächlich dabei helfen würden, irgendwelche Terroranschläge zu vereiteln.

 

Jeder normale Mensch will möglichst sicher reisen. Jeder lässt gerne auch umfangreichere Kontrollen über sich ergehen, wenn damit tatsächlich mehr Sicherheit erreicht wird. Aber niemand lässt sich gerne belügen. Was hier geschieht, hat mit Terrorbekämpfung wenig zu tun. Anschläge werden auch künftig kaum vereitelt werden können, vor allem dann nicht, wenn sie unter falscher Flagge ausgeführt werden.

 

Beim Erkennen eines Terroraktes durch Regierungskreise im Auftrag der Drahtzieher im Hintergrund hilft inzwischen eine Checkliste. Anhand dieser einfachen Checkliste kann jeder für sich prüfen, ob es sich jeweils um einen „inszenierten Terror–Vorfall“ handelt, als falsche Flagge – Attentat, um es irgendwelchen anderen extra aufgebauten Feinden in die Schuhe zu schieben.

Zur Checkliste: www.terra-kurier.de/Terrorliste.htm

 

Terra-Kurier – 30.04.2016