Der russische Präsident Putin säuberte sein Land und die Schaltstellen in Politik und russischer Gesellschaft. Putin versucht offenbar aber auch, sich mit der historischen Wahrheit auseinanderzusetzen. Er tat etwas, was noch keiner seiner Vorgänger wagte. Er machte einige der wichtigsten unter Verschluss gehaltenen, streng vertraulichen Dokumente über Stalins Vernichtungskrieg der Öffentlichkeit zugänglich. Auch tritt Putin öfters mit historischen Wahrheiten an die Öffentlichkeit. So auch: „Wenn wir über 1945 hinaus zurückgehen, gibt es viele Staaten, die historische Gebietsansprüche haben, nicht nur Russland. Zum Beispiel Deutschland auf große heute polnisch verwaltete Gebiete. Oder eine Reihe osteuropäischer Staaten auf die heutige Westukraine.“ Oder auch: „Scherz beiseite, wenn jemand bereit ist, die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges zu diskutieren, dann lassen Sie uns das tun. Aber dann dürfen wir nicht nur über Königsberg sprechen, sondern auch über die anderen deutschen Ostgebiete.“

 

Somit sind viele Taten und Äußerungen zwar positiv zu bewerten, aber solange die Hochfinanzkreise nicht endgültig ihre Macht verloren haben, kann man auch die Rolle Russlands in der Weltpolitik nicht abschließen beurteilen. Schon zu Oft war die Freude über etwas, dann doch der Vater von etwas Bösem.

 

Lesen nun wie andere Autoren die geheimen, jetzt freigegebenen Dokumente interpretieren:

 

Stalins Vernichtungskrieg

 

„Neue russische Forschungsergebnisse zeigen, dass Hitler nicht der Genius des Bösen war, zu dem er heute allenthalben verklärt wird!“

 

Der russische Präsident Putin säuberte seine Regierung und die Schaltstellen der russischen Gesellschaft vom Einfluss führender Juden. Die mächtigsten Juden wie Gussinski und Beresovski mußten sogar das Land fluchtartig verlassen und werden von russischen Behörden heute mit Haftbefehl gesucht. Seither gelobten die jüdischen Machtzentren, den russischen Präsidenten zu erledigen. Putin versucht offenbar zögerlich, sich mit der historischen Wahrheit zu verteidigen. Er tat etwas, was noch keiner seiner Vorgänger wagte. Er machte einige der wichtigsten unter Verschluß gehaltenen Dokumente über Stalins Vernichtungskrieg der Öffentlichkeit zugänglich. Daraufhin geriet das Weltjudentum in Panik und peitschte im Namen des israelischen Historikers Gabriel Gorodetsky das Buch "Die große Täuschung. Hitler, Stalin und das Unternehmen Barbarossa" auf den Markt. Gorodetsky versucht krampfhaft, die alten Lügen über Hitler's Rußlandfeldzug am Leben zu erhalten. Die von Putin nunmehr freigegebenen Dokumente sind jedoch derart stichhaltig, daß Michael Ploetz von der Berliner Morgenpost es zum ersten Mal in der BRD-Geschichte wagte, die Behauptungen eines jüdischen Historikers in Sachen Adolf Hitler als falsch anzuprangern: "So zeigt sich, dass Gorodetskys Interpretation keinerlei Grundlage in den Quellen hat. ... Zweifel an der wissenschaftlichen Seriosität und den Intentionen des Autors sind mehr als angebracht." Mehr noch, die Besprechung von Gorodetskys Buch verwandelt sich in eine revisionistische Gegenattacke und endet mit der Schlussfolgerung, dass "anders als Gorodetsky suggeriert, Hitler nicht der Genius des Bösen war, zu dem er heute allenthalben verklärt wird." Derartiges von einem deutschen Journalisten in einer BRD-Zeitung dem Judentum ins Gesicht geschleudert wäre noch vor Kurzem undenkbar gewesen und markiert den Beginn einer Zeitenwende. Lesen Sie im folgenden die revisionistischen Passagen der Berliner Morgenpost, die als Besprechung von Gorodetskys Anti-Hitler-Buch gedacht waren

 

Der ehemalige Offizier des sowjetischen Militärgeheimdienstes, Viktor Suworow alias Wladimir Resun, der 1978 nach Großbritannien geflohen war, vertrat die These, Stalins Außenpolitik habe ein langfristiger Plan mit dem Ziel zugrunde gelegen, zunächst einen Krieg zwischen den kapitalistischen Hauptmächten zu entfesseln, um dann das kriegsmüde Europa in einer gigantischen Offensive aufzurollen. Anhand von Indizien suchte Suworow außerdem zu beweisen, dass die Rote Armee 1941 nicht zur Verteidigung, sondern zu einem Angriff aufmarschiert sei. ... Suworows Thesen fanden in Russland Zustimmung. ...

In den neunziger Jahren wurden dann in den russischen Archiven Aufmarschpläne aus den Jahren 1940/41 gefunden, in denen der sowjetische Generalstab die Strategie für einen Offensivkrieg gegen Deutschland ausgearbeitet hatte.

1995 konnte W. Neweschin, ein Histori-ker von der Akademie der Wissenschaft, anhand von neuem Archivmaterial bele-gen, dass die sowjetischen Kultureliten seit dem Frühjahr 1941 propagandistische Vorbereitungen für einen Offensivkrieg gegen Deutschland trafen. Auch die heftig umstrittene Frage, ob Stalin am 5. Mai 1941 vor den Absolventen der sowje-tischen Militärakademien von einem Offensivkrieg gegen Deutschland gespro-chen hatte, konnte in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre abschließend mit «Ja» beantwortet werden.

Die Revision des etablierten Geschichtsbilds beschränkt sich aber nicht allein auf Stalins Winkelzüge unmittelbar vor dem deutschen Angriff. Boris Sokolow, gleichfalls von der Akademie der Wissenschaften, vermutet, dass Stalin bereits im Frühjahr 1940 einen Angriff auf das im Westen gebundene Deutschland vorbereitete. Der deutsche Blitzsieg über Frankreich habe dann aber einen Aufschub erzwungen. Sokolow stützt sich auf einen Operationsplan der sowjetischen Marine vom Februar 1940, in dem Deutschland und seine Verbündeten als einzige mögliche Gegner genannt werden. In der Massenerschießung von polnischen Offizieren, die Anfang Mai 1940 unter anderem in Katyn stattfand, sieht Sokolow ebenfalls ein Indiz für den geplanten Kriegseintritt der UdSSR. Die Liquidierung der polnischen Militärelite sollte die Voraussetzung für den Aufbau einer von Kommunisten geführten Befreiungsarmee schaffen. Die Rekrutierung polnischer Kriegsgefangener, die bereit waren, unabhängig von der polnischen Exilregierung gegen die Deutschen zu kämpfen, setzte dann auch in der Tat im Oktober 1940 ein. ...

Für den 7.9.39 notierte Dimitroff folgende Äußerungen Stalins: «Der Krieg wird zwischen zwei Gruppen von kapitalistischen Staaten geführt - Wir haben nichts dagegen, daß sie kräftig aufeinander einschlagen und sich schwächen. Nicht schlecht, wenn Deutschland die Lage der reichsten kapitalistischen Länder (vor allem Englands) ins Wanken brächte. Der Nichtangriffspakt hilft Deutschland in gewissem Maße. Der nächste Schritt ist der, die andere Seite anzuspornen. Die Kommunisten der kapitalistischen Länder müssen entschieden gegen ihre Regierungen, gegen den Krieg auftreten. Die Einheitsfront von gestern diente dazu, die Lage der Sklaven im kapitalistischen Regime zu erleichtern. Unter den Bedingungen des imperialistischen Krieges steht die Frage nach der Vernichtung der Sklaverei.»

Und am 25.10.1939 erläuterte Stalin, worauf bei der Propaganda zu achten sei:

1) Nicht vorpreschen! Nicht alle Losungen auf einmal. Man muß die Massen allmählich an revolutionäre Losungen heranführen!

2) Vorerst sind negative Losungen das wichtigste! Nieder mit dem imperialistischen Krieg! Die Friedensfrage sofort auf der Grundlage der Vernichtung des Kapitals aufzuwerfen heißt, Chamberlain und den Kriegsbrandstiftern zu helfen - heißt, sich von den Massen zu isolieren!» ...

Anders als Gorodetsky suggeriert, bringen die neuen russischen Forschungsergebnisse auch keine moralische Entlastung für Deutschland. Sie zeigen allenfalls, dass Hitler nicht der Genius des Bösen war, zu dem er heute allenthalben verklärt wird.

(Berliner Morgenpost - Sonntag, 11. März 2001)

Bei Großkundgebungen in der Deutschlandhalle im Herbst 1935 wurde sehr oft gegen die HOCHFINFNZKREISE polemisiert.

Erst heute, 72 Jahre nach dem offiziellen Kriegsende, wird von offizieller Seite zugegeben, dass die Kriegspropaganda der Alliierten in weiten Teilen verlogen und „Hitler nicht der Genius des Bösen war".

 

(aus Quelle: http://concept-veritas.com/nj/03de/zeitgeschichte/stalins_krieg.htm)

 

 

 

War Stalin schuld?
(aus Quelle: http://www.haaretz.com/hasen/spages/899363.html - Ha’aretz, Israel, Fri, 31 August 2007)

Schuld am 2. Weltkrieg: Hitler wird in Israel davon freigesprochen

Während in der BRD eine für die Normalität der Menschenfamilie eintretende Fernseh-Moderatorin wie auf einer Treibjagd gehetzt wird, nur weil sie die Familienpolitik Hitlers lobte, wird der ehemalige Reichskanzler in Israel von der Schuld am Zweiten Weltkrieg freigesprochen. Eine der wirksamsten Totschlaglügen gegen Hitler ist sein "Überfall auf die friedliebende Sowjetunion". Was die freien Geschichtsforscher, die Revisionisten, schon immer wußten und belegten (suchen Sie nach "Stalin" auf dieser Website), dafür verfolgt und eingekerkert wurden, bringt jetzt Israel groß heraus. Lesen sie den folgenden Beitrag des israelischen Revisionisten Tom Segev, veröffentlicht in der israelischen Tageszeitung Ha’aretz:

Mischa Shauli befand sich in den Washingtoner National Archiven und konnte kaum fassen, was er gefunden hatte. Vor Jahren schon hatte er das erste Mal von einem Dokument gehört, das beweisen würde, dass Stalin, und nicht Hitler, die Hauptverantwortung für den Zweiten Weltkrieg trüge.

Seit Jahren suchte Shauli nach diesem Dokument mit all seinen Talenten als professioneller Detektiv. Shaulis letzter Rang war der des "Commander Shauli", Repräsentant der israelischen Polizei in Russland. Davor war er Chef des Betrugsdezernates der Polizei im Südbereich Israels.

Vor ein paar Jahren las Shauli das Buch "Der Eisbrecher: Wer ist für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich?" von Bogdan Rozen. Rozen, der jetzt in England lebt, schrieb das Buch unter dem Pseudonym Viktor Suworw. Shauli war von dem Buch beeindruckt, übersetzte es ins Hebräische und organisierte die Veröffentlichung in Israel.

Aus einem Ozeans von Einzelheiten stieg eine schlüssige These empor: Stalin zog Hitler in den Krieg hinein, um Europa ins Chaos zu zwingen und um eine kommunistische Revolution auf dem Kontinent entfachen zu können. Gemäß Shauli gibt es Beweise, die diese Theorie stützen, darunter eine Rede von Stalin selbst sowie einen Bericht des US-Konsulats in Prag. Der Bericht wurde verschiedentlich erwähnt in den vergangenen Jahren, aber niemals wurde er veröffentlicht, weil niemand wußte, wo er sich bis heute befand.

Shauli, 59, glaubte, dass der absolute Beweis irgendwo in den Archiven schlummerte. Er glaubte fest daran und er gab nicht auf, wiederholt danach zu suchen. Selbst an einem entlegenen Ort wie Washington suchte er. Niemand ist heute glücklicher als er: Das Dokument befindet sich nun in seinem Besitz und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs darf jetzt neu geschrieben werden: Stalin war schuld.

Das Dokument vom Oktober 1939 beinhaltet drei Seiten in englisch, die einen Dialog zwischen einer Delegation aus der Tschechei und einem hochrangigen Beamten des Außenministeriums in Moskau wiedergeben. Die Tschechen versuchten herauszufinden, warum die UdSSR einen Nichtangriffspakt mit Nazi-Deutschland, den Molotow-Ribbentrop-Pakt vom August 1939, unterzeichneten. Ein paar Tage nach Unterzeichnung des Nichtangriffspaktes marschierte Deutschland in Polen ein und der Zweite Weltkrieg begann.

Der Beamte des sowjetischen Außenministeriums erklärte der tschechischen Delegation die Lage. Hätte die Sowjetunion einen Pakt mit dem Westen geschlossen, hätte es Hitler nie gewagt, einen Krieg zu beginnen. Und ohne diesen Krieg wäre es nicht möglich gewesen, über Europa den Kommunismus zu bringen. Des weiteren listete der Außenminsteriumsbeamte die Vorteile auf, die der Sowjetunion durch den Pakt mit Nazi-Deutschland und durch den Krieg erwuchsen.

Die Echtheit des Dokuments muß noch offiziell bestätigt werden. Doch selbst wenn sich die Echtheit herausstellen sollte, ist seine Wichtigkeit eine Debatte wert. Mischa Shauli setzt seine Suche und seine Ermittlungen fort. Diese Woche wurde ihm die Frage gestellt, ob er nicht fürchte, dass Hitler freigesprochen werde, wenn die Schuld am Zweiten Weltkrieg von Hitler auf Stalin verlagert werde? Er antwortete: "Nein, Hitler ist für andere Verbrechen verantwortlich."

Was steckt hinter dieser angeblichen neuen Enthüllung? Die Lobby-Weltherrschaft weiß, dass die Geschichten über Hitler und den Zweiten Weltkrieg in vielen Bereichen nicht zu halten ist. Jetzt wird ein neuer Schuldiger gesucht, um von den wirklichen Drahtziehern des Zweiten Weltkriegs abzulenken. Stalin, der Handlanger der Weltkriegs-Initiatoren, muß jetzt herhalten. Der Weltkrieg wurde vom Westen gewollt und inszeniert, Stalin war nur das willkommene Instrument, ihn auszulösen. Als Hitler-Deutschland in Einklang mit dem Völkerrecht am 1. September 1939 in Polen wegen der fortdauernder Grenzverletzungen der Polen und Verbrechen an Deutschen in Polen einmarschierte, begann durch die Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs an Deutschland am 3. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Polen wurde vom Westen dazu benutzt, zu provozieren. Hitler weigerte sich nämlich, das Heuschreckensystem des Westens einzuführen: "Der eigentliche Kriegsgrund war die Hitlerische Störung einer funktionsfähigen Weltwirtschaft." (Hitlers Tischgespräche, Ullstein Verlag, Frankfurt 1989, S. 21) Deshalb haben auch die Gutmenschen nicht der Sowjetunion den Krieg erklärt, als Stalin am 17. September 1939 in Polen einfiel, die Hälfte besetzt hielt und knapp dreißig Tausend polnische Soldaten und Offiziere mit Genickschuß im Wald von Katyn ermorden ließ? Der Völkermord von Katyn wurde, wie so vieles andere auch, selbstverständlich Hitler angelastet.

(aus: http://concept-veritas.com/nj/07de/zeitgeschichte/stanlins_schuld.htm)

 

 

 

Die Überfall-Lüge

Die BRD ist das Land, das seine Menschen zur Lüge über die eigene Geschichte per Strafgesetz zwingt. Eine der BRD-Großlügen ist die sogenannte Überfall-Lüge - Hitler hätte die Sowjetunion aus purer Vernichtungslust überfallen. Es ist genau umgekehrt. Adolf Hitler rettete Westeuropa mit der Waffen-SS und der Wehrmacht vor dem Schicksal der Ostblockstaaten. Hitler kam dem Angriff Stalins mit einem Präventivschlag zuvor. Er handelte in höchster Notwehr für Volk, Reich und Europa. Dafür wird der ehemalige Führer und Reichskanzler verunglimpft und das Füllhorn der Lüge über ihn ausgeschüttet. Die "Überfall-Lüge" ist seit langem schon geplatzt. Doch jetzt erst scheint immer mehr von der Wahrheit auch in bürgerliche Kreise vorzudringen. Aber so wie die BRD von Polen verlangte, die Katyn-Lüge aufrecht zu erhalten, so interveniert sie derzeit in Rußland, die Überfall-Lüge nicht platzen zu lassen. Die sogenannten "fortschrittlichen" Intellektuellen im Westen rechtfertigen noch heute die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte und die größten Massenmörder der Weltgeschichte. Warum? Weil die Massenmörder Stalins fast ausnahmslos Juden waren.

 

Die Welt, Forum, 14. März 2008, Seite 7

Kampfplatz Deutschland

Stalins Angriffspläne für den Westen

Neue Forschungen belegen: Nicht nur Hitler plante einen Angriffskrieg auf die Sowjetunion, auch Stalin und seine Genossen rüsteten früh auf zum Kampf gegen den Westen. Bei den Plänen der Sowjetunion für einen ideologisch bedingten Vernichtungskrieg soll Deutschland eine Schlüsselrolle gespielt haben.

Von Bogdan Musial

"Im Frühjahr 1941 war Stalin unbestreitbar dabei, entlang der deutsch-sowjetischen Grenze die größte Invasionsarmee aller Zeiten aufzubauen, um im geeigneten Moment seinen deutschen Verbündeten zu überfallen."

Die internationale Forschung ist sich seit Jahrzehnten darüber einig, dass der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 ein ideologisch bedingter Angriffskrieg gewesen ist, geplant und durchgeführt als Vernichtungs- und Lebensraumkrieg. Die sowjetische Propaganda stellte diesen Überfall entsprechend heraus, blendete aber zugleich das fast zwei Jahre währende deutsch-sowjetische Kriegsbündnis und vor allem die eigenen Angriffsabsichten aus. Die neuesten Aktenfunde in den Moskauer Archiven belegen nämlich, dass die Sowjetunion ab Ende der 1920er Jahre, besonders intensiv nach dem sogenannten Schwarzen Freitag (Beginn der Weltwirtschaftskrise, 25. Oktober 1929), zum ideologisch bedingten Vernichtungskrieg gegen den Westen massiv aufrüstete. Stalin und seine Genossen gingen davon aus, dass die Krise bald in einen "imperialistischen Krieg" münden würde, der wiederum die Voraussetzungen für den revolutionären Angriffskrieg schaffen würde. Im Januar 1930 entwarf der spätere Marschall Michail Tuchatschewski die Konzeption des "Vernichtungskriegs" gegen den Westen, die einen massenhaften Einsatz von Panzern (50 000), Flugzeugen (40 000) sowie den "massiven Einsatz von chemischen Kampfmitteln" vorsah. Das Ziel des Angriffskrieges war, die kommunistische Herrschaft in Europa und der Welt mit Waffengewalt zu verbreiten.

Deutschland war durch Industriepotential und geopolitischer Lage wichtig

Und Deutschland kam in den Plänen der Bolschewiken für die Weltrevolution die Schlüsselrolle zu, und zwar aufgrund seines Industriepotentials, der Stärke seiner Arbeiterschaft, der künftigen disziplinierten Soldaten der Revolution sowie der geopolitischen Lage im Zentrum Europas. Die Bolschewiken betrachteten Deutschland als den Schlüssel zur Beherrschung Europas. Auf dem Weg dahin war allerdings das antikommunistische Polen zu überwinden.

An diesen Tatsachen kollabiert die "Überfall-Lüge"

Kräfteverhältnis am 22. Juni 1941

Wehrmacht

Rote Armee

Soldaten

3 Mio

5,7 Mio

Panzer

3.300

20.000

Flugzeuge

1.945

17.000

Geschütze

42.601

59.787

Im Laufe des Jahres 1930 gelang es Tuchatschewski, Stalin für seine Idee des Vernichtungskrieges zu gewinnen. Ab Herbst 1930 wurden die sowjetischen Streitkräfte nach dieser Konzeption tiefgreifend umstrukturiert und umgerüstet sowie massiv ausgebaut. Die Rote Armee wuchs von 631.000 Soldaten im Jahre 1930 auf 1.033.570 im Jahr 1934 an; die Zahl der Flugzeuge stieg von 1149 auf 4.354, die der Panzer von 92 im Jahr 1928 auf 7.574 im Jahr 1934. Nach 1934 setzte die UdSSR die massive Aufrüstung fort. 1939 bestand die Rote Armee aus 1.931.962 Soldaten, sie verfügte über 10.362 Flugzeuge und 21.110 Panzer. Zeitgleich erfolgte der rasante Aufbau der sowjetischen Kriegswirtschaft. Moderne Technologien, Anlagen und Waffenprototypen wurden im Westen eingekauft, finanziert mit Rohstoffexport (u.a. Getreide, Holz) und sogar mit gesteigertem Wodkaverkauf innerhalb des eigenen Landes. Die ideologisch bedingte Expansion war nicht nur eines der Hauptmerkmale, sondern vielmehr das Hauptwesen des ersten kommunistischen Staates, den die Bolschewiken auf den Trümmern des russischen Zarenreiches errichtet hatten, und zugleich identitätsstiftende Grundlage des internationalen Kommunismus. Den Sieg der kommunistischen Revolution in Russland betrachteten die bolschewistischen Anführer als den ersten Schritt zur Weltrevolution, und sie meinten das sehr ernst. Die heute zugänglichen Quellen aus den russischen Archiven, die teilweise veröffentlicht sind, lassen keinen Zweifel darüber, allerdings sind diese im Westen wenig bekannt, geschweige denn rezipiert.

Der deutsche Vernichtungskrieg soll nicht relativiert werden

http://concept-veritas.com/nj/graphs/waffenss.jpg

Adolf Hitler rettete Westeuropa mit der Waffen-SS und der Wehrmacht vor dem Schicksal der Ostblockstaaten. Er kam dem Angriff Stalins mit einem Präventivschlag zuvor.

Diese Verweigerung gegenüber den historischen Fakten und Quellen ist zum einen durch ideologische und politische Verblendung zu erklären ... Ob jedoch dies die Verfälschung der historischen Fakten rechtfertigt, ist stark zu bezweifeln. Mit wissenschaftlichen Grundsätzen ist das auf jeden Fall nicht vereinbar. Es verwundert daher nicht, dass die heutige westliche Forschung die sowjetische Propaganda von der angeblich defensiven, ja "friedliebenden" Außenpolitik der Sowjetunion weitgehend widerspiegelt. Die damalige sowjetische militärische Kriegstaktik wird nach wie vor als "offensive" beziehungsweise "Vorwärtsverteidigung" beschrieben, ein Kunstgriff der sowjetischen Propaganda, auf den zahlreiche westliche Forscher und Autoren hereinfielen, ich selbst nicht ausgenommen. Erst die umfassende und äußerst spannende Lektüre einschlägiger Dokumente in den Moskauer Archiven hat mich veranlasst, meine durch die westliche Forschung und kommunistische Propaganda geformte Meinung zu revidieren und weiterzuforschen. Erstaunlicherweise sind russische Historiker in dieser Hinsicht viel aufgeschlossener. Für nicht wenige von ihnen ist nicht die Frage interessant, ob Stalin Deutschland angreifen wollte, denn davon gehen sie aus, sondern wann er das beabsichtigte. Dies gilt natürlich nicht für die Geschichtspolitik des heutigen russischen Staates, die weiterhin auf die Propagandaparole von der "friedliebenden" Sowjetunion setzt. Fakt ist aber, dass ab 1930 die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft der Sowjetunion dem einen Ziel, den massiven Vorbereitungen zum revolutionären Eroberungskrieg, untergeordnet wurde. Um das durchzusetzen, überzogen die sowjetischen Kommunisten das ganze Land mit beispiellosem Massenterror gegen diejenigen, die diese Vorbereitungen "sabotieren" und im künftigen Krieg das eigene Hinterland gefährden könnten.

Stalin hatte den Großen Hunger künstlich hervorgerufen

Anfang 1930 ließ Stalin auch die Zwangskollektivierung entscheidend beschleunigen und zugleich einen Vernichtungsfeldzug gegen die Bauern beginnen, um den breiten Widerstand gegen die Kollektivierung zu brechen. Es ging darum, sich uneingeschränkten Zugriff auf die bäuerlichen Erträge zu sichern, um damit die gigantische Aufrüstung zu finanzieren.

In die kommunistischen Konzentrationslager wurden Hunderttausende Bauern und andere konterrevolutionäre Elemente eingewiesen oder gleich erschossen. Etwa 1,5 Millionen Menschen (meistens Kinder und Frauen) verschleppten die sowjetischen Kommunisten in den Jahren 1930/31 in die unwirtlichen Tiefen des Reisenreiches. Hunderttausende von ihnen starben in der Verbannung an Hunger, Kälte, Krankheiten und Entkräftung. Die meisten Opfer waren Kinder. In manchen Verbannungsorten betrug die Kindersterblichkeit im Frühjahr 1930 und 1931 um 10 % im Monat. Im Jahre 1932 und 1933 folgte der Große Hunger, den Stalin und seine kommunistischen Genossen nachweisbar künstlich hervorgerufen hatten. Etwa zehn Millionen Menschen starben damals, davon etwa fünf bis sechs Millionen Ukrainer. Der Große Hunger war die größte demografische Tragödie in Europa in Friedenszeiten seit dem Mittelalter. Und die westliche Öffentlichkeit ignorierte weitgehend diese ungeheuerliche menschliche Katastrophe, schlimmer noch, es gab im Westen genug "fortschrittliche" Intellektuelle, die diese Massenverbrechen rechtfertigten und verharmlosten.Stalin, seine Genossen und der gesamte kommunistische Bürokratieapparat verwandelten in den 1930er Jahren die Sowjetunion in ein gigantisches Zwangsarbeitslager, und alles nur zu dem einen Zweck, das Land auf einen langjährigen revolutionären Eroberungskrieg vorzubereiten.

Die rasant steigende Masse an Kriegsmaterial und -ausrüstung ging allerdings nicht mit einer entsprechenden Qualität einher. Flugzeuge und Panzer wurden mit groben Produktionsmängeln ausgeliefert und waren vor allem ausgesprochen pannenanfällig. So verlor die sowjetische Luftwaffe in den dreißiger Jahren bei den unzähligen Unfällen über 2.000 Flugzeuge, etwa 1.000 Flieger kamen dabei ums Leben. Und von den etwa 7.000 Panzer im Jahre 1933 waren kaum welche kampffähig. Die Soldaten waren hingegen schlecht ernährt, bekleidet, ausgebildet, geführt und zudem unmotiviert. Sie waren keineswegs willige Soldaten der kommunistischen Revolution. Ähnlich kritisch stand es um die Kriegswirtschaft. Unzählige Ausfälle, Pannen und Unfälle waren die Folge, die grundsätzlich als Sabotage gedeutet und geahndet wurden.

Stalin und deutsche Kommunisten trugen zum Erfolg Hitlers bei

Der große Terror der dreißiger Jahre hat seine Wurzeln in den nicht wie geplant verlaufenden Kriegsvorbereitungen und den dabei erlittenen Rückschlägen. Er entwickelte Eigendynamik und erfasste nach und nach alle Sparten von Staat und Gesellschaft. Tiefgreifende Säuberungen innerhalb der Roten Armee, des Partei-, Staats-, Wirtschafts- und Sicherheitsapparats folgten in den Jahren 1937 und 1938. Am meisten betroffen war jedoch nach wie vor die bäuerliche Bevölkerung, die zu Sklaven des kommunistischen Bürokratieapparates degradiert wurde. Die Weltwirtschaftskrise mündete nicht im "imperialistischen Krieg", wie Stalin gehofft hatte. In Deutschland kam Adolf Hitler an die Macht, wozu Stalin und die deutschen Kommunisten nachweislich und nicht unwesentlich beitrugen. ... Stalin ging davon aus, dass das vorrangige Ziel Hitlers die Wiedereroberung der nach dem Ersten Weltkrieg verlorenen Gebiete sei, was ja in einem "imperialistischen" Krieg münden musste. Die Ereignisse der Jahre 1938 und 1939 schienen Stalin Recht zu geben. Es verwundert daher nicht, dass Stalin die Vorbereitungen zum Angriffskrieg gegen den Westen noch intensivierte. Daran änderte auch die Erschießung Tuchatschewskis und seiner engsten Mitarbeiter im Juni 1937 nichts. Der Pakt mit Hitler vom 24. August 1939 bedeutete für Stalin nur ein vorübergehendes Zweckbündnis, genauso wie für Hitler. Stalins Ziel war es, Europa in einen Krieg zu stürzen und die westlichen Länder ausbluten zu lassen, um im geeigneten Moment anzugreifen, wie aus seinen eigenen Aussagen und denen seiner Vertrauten hervorgeht. Stalins Rechnung ging im September 1939 auf, der ersehnte Krieg in Mittel- und Westeeuropa brach aus. Der Pakt mit Hitler ermöglichte es Stalin zugleich, die kommunistische Herrschaft über die Grenzen der UdSSR hinaus zu verbreiten. Im September 1939, mit dem Überfall auf Polen, schlug die Sowjetunion den Weg der "offensiven Politik", das heißt des revolutionären Eroberungskrieges ein, den die Sowjetunion immer verfolgt hatte, wie Andrej Schdanow, einer der engsten Mitarbeiter Stalins, am 4. Juni 1941 in einer Sitzung im Kreml unmissverständlich formulierte. Pazifistisch sei lediglich die sowjetische Propaganda gewesen, erklärte Schdanow.

An der Grenze entstand die größte Invasionsarmee aller Zeiten

Spätestens ab Ende 1940 bereitete sich Stalin nun sehr intensiv auf den Angriff auf Deutschland vor ... Er ließ die Armee noch einmal grundlegend umstrukturieren, ausbauen und umrüsten. Im Frühjahr 1941 war Stalin unbestreitbar dabei, entlang der deutsch-sowjetischen Grenze die größte Invasionsarmee aller Zeiten aufzubauen, um im geeigneten Moment seinen deutschen Verbündeten zu überfallen.

Neue Flugplätze entlang der deutsch-sowjetischen Grenzen wurden gebaut und alte ausgebaut, die serienmäßige Produktion von neuen Kampfflugzeugen und Panzern aufgenommen, um die Streitkräfte im Laufe des Jahres 1941 umzurüsten. Die Eisenbahnlinien und Straßen bis zur deutschen Grenze hin wurden massiv ausgebaut, Vorräte an Lebensmitteln, Treib- und Rohstoffen für den künftigen Krieg angelegt. Auch eine polnische Division ließ Stalin am 4. Juni 1941 errichten, die im Krieg gegen Deutschland eingesetzt werden sollte. Der Hauptstoß sollte ja durch das deutsch besetzte Polen gehen. ... Stalin betrachtete Deutschland als Schlüssel zur Beherrschung Europas und der Welt. Der Überfall auf die UdSSR endete für Hitlers Deutschland mit totaler Niederlage, die Sowjetunion konnte aber ihre Herrschaft bis an die Elbe ausbreiten – dazu noch mit dem Nimbus des Befreiers von der "faschistischen" Terrorherrschaft, der bis heute gepflegt wird.

Der Autor ist Historiker. Am 17. März erscheint sein Buch "Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen Deutschland", Propyläen Verlag.

 

(aus Quelle: http://concept-veritas.com/nj/08de/zeitgeschichte/ueberfall_luege.htm)

 

 

 

Freispruch für Hitler aus Israel!

Merkel von israelischem Historiker als Lügnerin entlarvt.

Während sich die die Kanzlerin der Globalisten am 1. September 2009 in Danzig anlässlich des von Polen vor 70 Jahren entfesselten Kriegs entschuldigte und den seinerzeitigen kriegstreibenden Mächten Großbritannien, Frankreich, Polen und Sowjetunion für deren Verbrechen an den Deutschen huldigte, wurde sie von dem namhaften israelischen Militärhistoriker Dr. Uri Milstein mit einem erstaunlichen Aufsatz als Lügnerin demaskiert. Wen es nach der Lektüre des folgenden Beitrags von Dr. Milstein nicht vor dieser Kanzlerin graut, dem graut es vor nichts mehr.

Der populäre israelische Historiker und Schriftsteller Dr. Uri Milstein kommt in seinem exklusiv für die DMZ verfassten Aufsatz zu dem Schluss: "Adolf Hitler hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg, ja nicht einmal an einem Krieg gegen Polen. Vielmehr sorgte er sich - und zwar zu Recht -, daß sich die Streitmächte Großbritanniens und Frankreichs, gegen die Westgrenze des Deutschen Reiches werfen würden und daß dann zugleich die Rote Armee der UdSSR gegen die deutsche Ostgrenze marschieren würde."

 

(Die Zahlen in Klammern im unten stehen Text entsprechen den Seitenzahlen im DMZ-Magazin):


Deutsche Militärzeitschrift (DMZ), Nr. 72, Nov./Dez. 2009

Stalins willige Helfer
Von Uri Milstein

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Uri Milstein

Dr. Uri Milstein wurde 1940 in Tel Aviv gebo-ren und gehört zu den renommiertesten und bekanntesten israelischen Militärhistorikern und Publizisten. Ab 1958 diente er in einer Fallschirmjägereinheit in der israelischen Armee. Nach seinem Studium der Wirt-schaft, Philosophie und Politikwissenschaf-ten an der Hebräischen Universität Jerusa-lem lehrte er ab 1980 Militärgeschichte an israelischen Armeeeinrichtungen. In dieser Zeit veröffentlichte Dr. Milstein Bücher zur israelischen Militärgeschichte und speziell zur Fallschirmjägertruppe der israelischen Armee. 1995 veröffentlichte er eine kritische und heftig diskutierte Biographie über den damaligen israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin (The Robin File: How Myth Was Inlated), in der er Rabins vermeintlich heroische Militärkarriere demontierte und ihm Feigheit vorwarf. Dr. Milstein gehört heute zu den streitbarsten und meistgele-senen israelischen Autoren.

Nachdem ich sämtliche militärische Schachzüge Adolf Hitlers - besonders aber jene vom August/September 1939 - genau analysiert habe, bin ich zu folgender Schlußfolgerung gelangt, die ich in meinem Buch "The Collapse and Its Lessons“ (1993; dt. Der Zusammenbruch und was wir daraus lernen können) veröffentlicht habe, in dem ich Parallelen zwischen dem Jom-Kippur-Krieg 1973 und dem Überschreiten der Maas durch die Wehrmacht 1940 zog: Der deutsche Reichskanzler hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg, ja nicht einmal an einem Krieg gegen Polen. Vielmehr sorgte er sich - und zwar zu Recht -, daß sich die Streitmächte Großbritanniens und Frankreichs, sobald diese sich den Sand des Pazifismus, den ihnen die bolschewistische Propaganda in die Augen streute, herausgewischt hatten, gegen die Westgrenze des Deutschen Reiches werfen würden und daß dann zugleich die Rote Armee der UdSSR gegen die deutsche Ostgrenze marschieren würde.

Hitler schätzte, daß er noch Jahre der Aufrüstung und der inneren Festigung bedurfte, bevor er einen großen europaweiten Krieg würde riskieren können, und daß er, falls er nun doch einen Krieg riskierte, alles aufs Spiel setzen würde, was seine Politik geschaffen hatte: nämlich in nur sieben Jahren erfolgreichen strategischen Vabanquespiels ein besiegtes Land zu einer Großmacht zu machen. Hitler war sich am 1. September 1939 sicher, daß sein Einmarsch in Polen nicht zu einem Krieg führen würde - denn ihm stand die friedliche Vereinigung mit dem Sudetenland noch lebhaft vor Augen, bei dem kein einziger Schuß gefallen war - und daß Polen seine Vorschläge annehmen werde, ohne in den Krieg zu ziehen. Hitler dachte deshalb so, weil Polen schwächer war als die Tschechoslowakei und weil Stalin ihm öffentlich im Ribbentrop-Molotow-Pakt eine Nichtangriffsgarantie gegeben hatte und durch das geheime Zusatzprotokoll das künftige Aussehen Osteuropas bereits klar umrissen war. In jedem dieser Punkte sollte Hitler falsch liegen.

Achse Berlin-Moskau

Für Stalin lag die strategische Bedeutung des Paktes darin, daß er eine Achse Berlin-Moskau schuf, die es dem Reich zunächst gestattete, Westeuropa zu besetzen, die aber danach die Eliminierung des deutschen Bundesgenossen und als dritten Schritt die Unterwerfung der ganzen Welt unter den Bolschewismus gestatten würde. (44)

Selbst damals war klar, daß es sich um einen Pakt zwischen gewöhnlichen Sterblichen handelte, die bereit waren, ihn jederzeit zu brechen und den Gegner zu vernichten, noch bevor die Tinte auf dem Papier getrocknet sein würde. Vielleicht ließ Stalin den Vertrag in dem Kalkül von Molotow unterschreiben, daß das Dritte Reich seine Streitkraft nicht rascher erweitern würde, als es dies seit 1933 getan hatte; dann nämlich wäre Hitlers Armee Mitte der 1940er Jahre nicht in der Lage gewesen, einer einmarschierenden Roten Armee nennenswerten Widerstand entgegenzusetzen.

Seit den Tagen Zar Peters des Großen verkörperte Deutschland für die Russen den Gipfel des Fortschritts und das zu erstrebende Ideal. Aus diesem Grunde war Stalin gerade zu diesem Zeitpunkt an einem Krieg zwischen den kapitalistischen Westmächten gelegen, denen es nach seiner Meinung bestimmt war, sich früher oder später in die Gemeinschaft der kommunistischen Staaten einzugliedern. Aus diesen Gründen lag es für mich bereits zu einem Zeitpunkt, als ich noch nichts von Viktor Suworow und seinem Werk gehört hatte, nahe, daß Stalin Hitler dazu gedrängt hatte, Polen anzugreifen. Hätte Stalin Polen zum gleichen Zeitpunkt angegriffen, als die Wehrmacht dort einmarschierte, oder einen Tag später, wie Hitler von ihm forderte, dann hätten Frankreich und Großbritannien es nicht gewagt, dem deutsch-sowjetischen Militärbündnis den Krieg zu erklären. Das geht aus Hitlers Appell vom 3. September 1939 an die Sowjetunion hervor, wie vereinbart in Polen einzumarschieren, - demselben Tag, an dem Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärten, ganz wie Stalin es vorhergesagt hatte. Stalin war an dieser Kriegserklärung an Deutschland von Seiten der westlichen Demokratien sehr gelegen, denn dies würde eine künftige Bedrohung der UdSSR beseitigen und alle im Krieg befindlichen Nationen schwächen; dies sollte ein erster Schritt hin zu einer kommenden Invasion durch die Sowjettruppen sein.

Aufdeckung von Stalins Masterplan

Der ehemalige sowjetische Geheimdienstoffizier Viktor Suworow, der 1978 dem bröckelnden sowjetischen Totalitarismus (45) - jedes System bröckelt früher oder später - den Rücken kehrte und zum liberalen Westen überlief, hat sich mit Leib und Seele der Aufdeckung von Stalins Musterplan verschrieben: Der Sowjetführer strebte für den bolschewistischen Totalitarismus die Weltherrschaft an und wollte sich hierzu des deutschen militärischen Potentials bedienen, welches in der jüngeren Zeit - wenigstens aber seit den Militärreformen General Gerhard von Scharnhorsts in den Befreiungskriegen - ohnegleichen da stand. Stalins Ränke sahen vor, daß die überlegene deutsche Streitmacht unter dem "bösartigen und unbeherrschbaren Kriegshund", um Suworows Worte zu benutzen, losbricht: unter Adolf Hitler.

Seit den 1990er Jahren ist zwischen Historikern ein "Weltkrieg" um die Frage nach dem Hauptschuldigen entbrannt. Heute deutet alles auf einen Hauptschuldigen am Zweiten Weltkrieg - und auch an der Katastrophe, die das jüdische Volk getroffen hat -, und das ist nicht der "Kriegshund" Adolf Hitler, sondern auch derjenige, der diesen auf seine Nachbarn losgelassen hat: Josef Stalin.Suworows 2008 in den USA erschienenes Buch "The Chief Culprit“ (dt. Der Hauptschuldige) soll die These untermauern, die er erstmals 20 Jahre zuvor in einem Zeitschriftenaufsatz und in seinem Buch "Der Eisbrecher" veröffentlicht hat.

Suworows These ist dabei so simpel und elegant, daß es erstaunlich ist, daß er sie Mitte der 1980er Jahre als erster systematisch ausbaute. Man sollte betonen, daß "The Chief Culprit“ (2008) keineswegs bloß einen Neuaufguß des Klassikers "Der Eisbrecher“ (1989) darstellt. In sein neues Buch hat Suworow in meisterhafter Manier die aktuellsten internationalen Publikationen eingearbeitet, während sein Erstlingswerk zu dieser Thematik fast ausschließlich auf offen zugängliche Literatur der Sowjetära zurückgegriffen hatte. Hier erfahren so wichtige Geschehnisse wie der Mord an Leo Trotzki, der spanische Bürgerkrieg, der Angriff auf Japan im August 1945 - die Suworow bisher noch nicht in seine Überlegungen einbezogen hatte - eine kristallklare und detaillierte Betrachtung.

Mit einer für Akademiker ganz und gar professionellen Gehässigkeit war Suworows These von dem etablierten US-Historiker David Glantz 1998 in dem Buch "Stumbling Colossus“ (dt. "Strauchelnder Koloss") und 1999 von dem nicht minder respektablen israelischen Diplomatiehistoriker Gabriel Gorodetsky in dessen Werk "Grand Delusion“ (Die große Täuschung) angegriffen worden. Aber eigentlich diskutieren diese beiden die Erkenntnisse Suworows gar nicht, sondern stellen sich nur hin und behaupten schlicht, ihre Bücher hätten Suworows These widerlegt.

Die Mehrheit der studierten Historikerzunft hat sich ein Beispiel am Vogel Strauß genommen und in der Hoffnung den Kopf in den Sand gesteckt, daß das Totschweigen des Suworowschen Werkes dieses verglimmen lassen werde - das zeigt nur, wie überflüssig solche Historiker sind: Was sie verschweigen, wird eben hierdurch nur noch bekannter. (Ich selber etwa kam genau so zu Suworow: Ich hörte, daß man ihn totschweigt.) Glantz und Gorodetsky jedenfalls haben nicht vermocht, seine Argumente zu widerlegen, vielmehr haben sie offenbart, daß sie selber nur ein äußerst oberflächliches Verständnis von den Zuständen in der UdSSR besitzen. Ihre beiden Angriffe und das Schweigen der anderen machen ebenso eine Aussage über die westliche Linke - die ein marxistisch-leninistisch-stalinistisches Produkt ist, aufpoliert mit etwas intellektuellem Blabla der Frankfurter Schule und deren bekanntestem Repräsentanten im Westen, dem deutsch-jüdischen Gelehrten Herbert Marcuse - wie über Hitler und Stalin. (46)

Die sowjetischen und die westlichen Historiker hatten den Abschluß des Deutsch-Sowjetischen-Nichtangriffspaktes vom 23. August 1939 - den Molotow-Ribbentrop-Pakt - als etwas gerechtfertigt, das eben unter dem Zwang der Gegebenheiten stattfinden mußte und das man deshalb nicht verdammen dürfe, denn - so sagen sie - die UdSSR war damals sehr schwach, insbesondere weil sowjetische Offiziere den politischen Säuberungen zum Opfer gefallen waren, so zum Beispiel der Marschall der Sowjetunion Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski. Deshalb wollte Stalin ein paar Jährchen gewinnen, um sich für den entscheidenden Krieg gegen Hitler zu rüsten.

Vor Suworow war das allgemeiner Konsens; die Sowjethistoriker bangten um ihr Leben, ihre westlichen Kollegen waren von der UdSSR in Bann geschlagen. Und vor allem: Das Deutsche Reich griff die Sowjetunion im Juni 1941 an, und die Rote Armee brach zusammen. Das hieß für jedermann, daß es mit der Wehrkraft der Roten Armee 1941 nicht zum Besten stand, folglich mußte sie 1939 noch beträchtlich schwächer gewesen sein. Doch Suworow hat nun in seinem neuesten Buch dieses Argument mustergültig widerlegt und bewiesen, daß die Säuberungen die Rote Armee nicht nennenswert geschwächt haben. Stalin, dieser Meister der Täuschung, wußte sehr wohl um die ausgezeichnete Kriegsbereitschaft der Roten Armee, verbarg sie jedoch sorgsam vor der Welt. So weiß Suworow beispielsweise zu Stalins Verschleierungsstrategie zu berichten, daß in jenen Tagen, in denen der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt unterzeichnet wurde, die Rote Armee gerade einen triumphalen Sieg über die Japaner in der Mongolei errungen hatte - und dieser Triumph wurde auf Anweisung von höchster Stelle diskret unter den Teppich gekehrt.

Noch vor dem Ende des Ersten Weltkrieges schrieb der bolschewistische Revolutionär Wladimir Lenin in seinem Aufsatz "Das Militärprogramm der proletarischen Revolution“ (1916/17), daß der kommunistische Totalitarismus den Krieg als Mittel benutzen werde, um die Welt zu erobern, und daß, sollte diese Aufgabe nicht vollbracht werden können, ein weiterer Weltkrieg vonnöten wäre, um die marxistische Utopie auf der ganzen Welt umzusetzen. Und bis die messianischen Tage dieser Utopie anbrächen, wollte Lenin seine Herrschaft auf die grausame "Diktatur des Proletariats" (Karl Marx) stützen. Nach der Oktoberrevolution 1917 versuchte Lenin, den Ersten Weltkrieg noch zu verlängern, indem er dem Deutschen Reich Unterstützung gewährte: Im März 1918 unterzeichnete die frischgebackene Russische Sowjetrepublik ein Friedensabkommen mit dem Deutschland, das somit einzig an der Westfront weiterkämpfen konnte. Überdies erhielt das Deutsche Reich von Rußland riesige Gebiete mit Industrieanlagen, landwirtschaftlicher Produktion und kriegswichtigen Rohstoffen. Lenin glaubte, daß die kapitalistischen Nationen des Westens ihre Bevölkerung auslaugen würden, so daß die unterdrückten Massen aufstehen und in ganz Europa Revolutionen entfachen würden, die direkt oder indirekt den Bolschewisten zugute kämen. Doch das Deutsche Reich willigte im November 1918 in den angebotenen Waffenstillstand ein, und die Revolten, die von bolschewistischer Seite losgetreten worden waren, erstarben rasch wieder. Bald war klar, daß der Kommunismus in Europa in Friedenszeiten keine Chance hätte.

Deshalb wurden die Bolschewisten heimliche Kriegstreiber. Stalins Plan sah vor, daß Hitler - dessen Werk "Mein Kampf“ so rasch wie möglich ins Russische übersetzt und von Stalin aufs genaueste studiert wurde - als "Eisbrecher" die Fahrrinne ins Innere des Ozeans frei machen (47) sollte, das das liberalistische westliche Europa darstellte. Nachdem Hitler Stalin den Weg durch die eisstarre Oberfläche des Kontinents gebahnt hätte, würden die Streitkräfte der Roten Armee ohne viel Widerstand in Europa einmarschieren können und mit ihren Bajonettspitzen den Völkern die Freuden des Kommunismus nahebringen. Hitler hingegen war kein besonders großer Leser der Werke Lenins und Stalins, und genau hierin lag einer der Gründe für sein letztliches Scheitern: Insofern war er Stalin intellektuell unterlegen. Und Krieg ist immer in erster Linie ein Krieg des Geistes, wie schon Friedrich II. von Preußen seinerzeit seinen Generälen einbläute.

Suworow wird in Israel geschätzt

Auch in der Mehrheit der übrigen westlichen Nationen - auch in Israel - ist Suworow bei der akademischen Historikerzunft alles andere als beliebt. Dennoch wird er hier in Israel von zahllosen Lesern geschätzt, insbesondere von den Millionen von Immigranten aus der ehemaligen UdSSR.
Der Haß der israelischen Akademiker ist so zu erklären, daß diese fast sämtlich von der linken Frankfurter Schule beeinflußt sind, die einen starken Einfluß auf die israelische Kultur hat. Allerdings haben Forscher der Gruppe "Ziviles Forum für die Untersuchung von Schlachten“ mehrere Gemeinsamkeiten zwischen den Thesen Suworows und ihren eigenen Untersuchungsergebnissen zu dem Krieg zwischen Israel, Ägypten und Syrien im Jahre 1973 herausarbeiten können. Eine hiervon lautet: Suworow zufolge plante Stalin, das Deutsche Reich anzugreifen, und Hitler kam ihm mit einem Präventivschlag am 22. Juni 1941 zuvor. Zu diesem Zwecke hatte Stalin eine riesige bewaffnete Armee an der deutsch-sowjetischen Grenze - auf dem Boden des besetzten Polen - aufmarschieren lassen. Auf die Frage, warum die Sowjetstreitkräfte gleich zu Beginn des Unternehmens "Barbarossa' von der Wehrmacht so vernichtend niedergemacht wurden, erwidern Glantz und Gorodetsky: weil Stalin die bei ihm eingegangenen Berichte so interpretiert hatte, daß Hitler es nicht wagen könne anzugreifen, so daß der Sowjetdiktator gänzlich unvorbereitet war. Suworows Erwiderung hingegen lautet so: Die Rote Armee wurde geschlagen, weil sie sich zum Angriff in Stellung gebracht hatte. So war es auch beim Jom-Kippur-Krieg: Die israelischen Streitkräfte entlang des Suezkanals und auf den Golanhöhen wurden vom Angriff von Ägypten und Syrien am 6. Oktober 1973 überrascht. Die meisten Geschichtswissenschaftler und Militärhistoriker - sowohl in Israel als auch andernorts - sehen den Grund für die Überraschung in einer falschen Auslegung der gewonnenen Daten. Die Mitglieder der Gruppe "Ziviles Forum" haben auf eine andere erstaunliche Tatsache hingewiesen: Nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 hatte die israelische Armee nur Offensivwaffen gebaut - Flugzeuge und Panzer -, nur offensive Strategien durchgespielt und für den nächsten Krieg nur offensive Operationen geplant. Die Verteidigung hatte sie vernachlässigt. Deshalb erlitt sie - wie Stalins Rote Armee - große Anfangsverluste, als Ägypten und Syrien ihr mit ihrem Erstschlag zuvorkamen. Erst nach einigen kritischen Tagen bekam Israel die Situation wieder in den Griff- wie Stalin ab dem Winter 1941/42.

Parallelen zum Jom-Kippur-Krieg

In der gleichen Weise, in der Suworows Thesen vom westlichen militärischen und historischen Establishment ignoriert werden, werden die Aufdeckungen des "Zivilen Forums“ entweder verschwiegen oder aber angegriffen. Hierin liegt einer der Hauptgründe für die "Torheit der Regierenden“, die die amerikanisch-jüdische Historikerin Barbara Tuchman 1984 in ihrem gleichnamigen Buch angeprangert hat: Die intellektuelle Elite klammert sich an irrige Dogmen, nur um nicht zugeben zu müssen, daß sie falsch liegt.

Stalin war - das ist beweisbar- nicht nur der Hauptschuldige am Zweiten Weltkrieg und an der Katastrophe, die die Juden getroffen hat, sondern auch - wie Suworow offenlegt - an dem nachfolgenden – marxistischen Einfluß, der sich Im vorgeblich liberalen Westen breitmachte.

Die vorgeblich liberalen Intellektuellen des Westens sind seit neun Jahrzehnten von der marxistischen Religion geprägt, und genau deshalb sitzen sie als Inquisitoren über Männer wie Viktor Suworow zu Gericht: weil diese das Versagen dieser Religion belegen können. Stalin gelang es nicht, Europa zu erobern, und was er erobert hat, ist heute längst wieder auseinandergebrochen. In einer Sache allerdings war Stalin Erfolg beschieden: Er hat die Intellektuellen des Westens vor seinen Karren gespannt. (48)

 

(aus Quelle: http://concept-veritas.com/nj/09de/zeitgeschichte/freispruch_fuer_hitler.htm)

 

 

 

Adolf Hitlers Rede an das deutsche
Volk zum Russlandfeldzug

 

Berlin: Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels verliest über alle deutschen Sender um 05:30 Uhr die Erklärung von Reichskanzler Adolf Hitler über die Gründe des präventiven Einmarsches in die Sowjetunion, der um 03:00 Uhr morgens am 22. Juni 1941 begonnen hatte.

 

Deutsches Volk! Nationalsozialisten!

Von schweren Sorgen bedrückt, zu monatelangem Schweigen verurteilt, ist nun die Stunde gekommen, in der ich endlich offen sprechen kann.

Als das Deutsche Reich am 3. September 1939 die englische Kriegserklärung erhielt, wiederholte sich aufs neue der britische Versuch, jeden Beginn einer Konsolidierung und damit eines Aufstiegs Europas durch den Kampf gegen die jeweils stärkste Macht des Kontinents zu vereiteln.

So hat England einst in vielen Kriegen Spanien zugrunde gerichtet.
So führte es seine Kriege gegen Holland.
So bekämpfte es mit Hilfe von ganz Europa später Frankreich.
Und so begann es um die Jahrhundertwende die Einkreisung des damaligen Deutschen Reiches und im Jahr 1914 den Weltkrieg.

Nur durch seine innere Uneinigkeit ist Deutschland im Jahre 1918 unterlegen. Die Folgen waren furchtbar. Nachdem man erst heuchlerisch erklärte, allein gegen den Kaiser und sein Regime gekämpft zu haben, begann man nach der Waffenniederlegung des deutschen Heeres mit der planmäßigen Vernichtung des Deutschen Reiches. Während sich die Prophezeiungen eines französischen Staatsmannes, dass in Deutschland 20 Millionen Menschen zu viel seien, d. h. durch Hunger, Krankheiten oder Auswanderung beseitigt werden müssten, scheinbar wörtlich erfüllten, begann die nationalsozialistische Bewegung ihr Einigungswerk des deutschen Volkes und damit den Wiederaufstieg des Reiches einzuleiten.

Diese neue Erhebung unseres Volkes aus Not, Elend und schmählicher Missachtung stand im Zeichen einer rein inneren Wiedergeburt. Besonders England wurde dadurch nicht berührt oder gar bedroht. Trotzdem setzte die neue hasserfüllte Einkreisungspolitik gegen Deutschland augenblicklich wieder ein. Innen und außen kam es zu jenem uns bekannten Komplott zwischen Juden und Demokraten, Bolschewisten und Reaktionären mit den einzigen Zielen, die Errichtung des neuen Volksstaates zu verhindern, das Reich erneut in Ohnmacht und Elend zu stürzen.

Neben uns traf der Hass dieser internationalen Weltverschwörung jene Völker, die, ebenso vom Glück übersehen, im härtesten Daseinskampf das tägliche Brot zu verdienen gezwungen waren. Vor allem Italien und Japan wurde der Anteil an den Gütern dieser Welt genau so wie Deutschland bestritten, ja förmlich verboten. Der Zusammenschluss dieser Nationen war daher nur ein Akt des Selbstschutzes gegenüber der sie bedrohenden egoistischen Weltkoalition des Reichtums und der Macht.

Allein schon 1936 erklärte Churchill nach den Aussagen des amerikanischen Generals Wood vor einem Ausschuss des amerikanischen Repräsentantenhauses, dass Deutschland wieder zu mächtig würde und daher vernichtet werden müsse.

Im Sommer 1939 schien England der Zeitpunkt gekommen, die erneut beabsichtigte Vernichtung mit der Wiederholung einer umfassenden Einkreisungspolitik gegen Deutschland beginnen zu können. Das System der zu dem Zweck veranstalteten Lügenkampagne bestand darin, andere Völker als bedroht zu erklären, sie mit englischen Garantien und Beistandsversprechungen erst einmal einzufangen und dann, so wie vor dem Weltkrieg, gegen Deutschland marschieren zu lassen.

So gelang es England, vom Mai bis August 1939 in die Welt die Behauptung zu lancieren, dass Litauen, Estland, Lettland, Finnland, Bessarabien sowohl als die Ukraine von Deutschland direkt bedroht seien. Ein Teil der Staaten ließ sich dadurch verleiten, das mit diesen Behauptungen angebotene Garantieversprechen anzunehmen und ging damit in die neue Einkreisungsfront gegen Deutschlandüber.

Unter diesen Umständen glaubte ich es vor meinem Gewissen und vor der Geschichte des deutschen Volkes verantworten zu können, nicht nur diesen Ländern bzw. ihren Regierungen die Unwahrheit der vorgebrachten britischen Behauptungen zu versichern, sondern darüber hinaus die stärkste Macht des Ostens noch besonders durch feierliche Erklärungen über die Grenzen unserer Interessen zu beruhigen.

Nationalsozialisten!
Ihr habt es einst wohl alle gefühlt, dass dieser Schritt für mich ein bitterer und schwerer war. Niemals hat das deutsche Volk gegen die Völkerschaften Russlands feindselige Gefühle gehegt. Allein seit über zwei Jahrzehnten hat sich die jüdisch-bolschewistische Machthaberschaft von Moskau aus bemüht, nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa in Brand zu stecken. Nicht Deutschland hat seine nationalsozialistische Weltanschauung jemals versucht, nach Russland zu tragen, sondern die jüdisch-bolschewistischen Machthaber in Moskau haben es unentwegt unternommen unserem und den anderen europäischen Völkern ihre Herrschaft aufzuoktroyieren, und dies nicht nur geistig, sondern vor allem auch militärisch-machtmäßig.

Die Folgen der Tätigkeit dieses Regimes aber waren in allen Ländern nur das Chaos, Elend und Hungersnot.

Ich habe mich demgegenüber seit zwei Jahrzehnten bemüht, mit einem Minimum an Eingriffen und ohne jede Zerstörung unserer Produktion zu einer neuen sozialistischen Ordnung in Deutschland zu kommen, die nicht nur die Arbeitslosigkeit beseitigt, sondern auch den Gewinn der Arbeit steigend den schaffenden Menschen immer mehr zufließen lässt.

Die Erfolge dieser Politik der wirtschaftlichen und sozialen Neuordnung unseres Volkes, die in planmäßiger Überwindung von Standes- und Klassengegensätzen als letztes Ziel einer wahren Volksgemeinschaft zustrebt, sind in der ganzen Welt einmalig.

Es war daher im August 1939 für mich eine schwere Überwindung, meinen Minister nach Moskau zu schicken, um dort zu versuchen, der britischen Einkreisungspolitik gegen Deutschland entgegenzuarbeiten. Ich tat es nur im Verantwortungsbewusstsein dem deutschen Volke gegenüber, vor allem aber in der Hoffnung, am Ende doch zu einer dauernden Entspannung kommen und die vielleicht von uns sonst geforderten Opfer vermindern zu können.

Indem nun Deutschland in Moskau feierlich die angeführten Gebiete und Länder - ausgenommen Litauen - als außerhalb aller deutschen politischen Interessen liegend versicherte, wurde noch eine besondere Vereinbarung getroffen für den Fall, dass es England gelingen sollte, Polen tatsächlich gegen Deutschland in den Krieg zu hetzen. Aber auch hier fand eine Begrenzung der deutschen Ansprüche statt, die in keinem Verhältnis zu den Leistungen der deutschen Waffen stand.

Nationalsozialisten!
Die Folgen dieses von mir selbst gewünschten und im Interesse des deutschen Volkes abgeschlossenen Vertrages waren besonders für die in den betroffenen Ländern lebenden Deutschen sehr schwere.

Weit mehr als eine halbe Million deutscher Volksgenossen - alles Kleinbauern, Handwerker und Arbeiter - wurden fast über Nacht gezwungen, ihre frühere Heimat zu verlassen, um einem neuen Regime zu entgehen, das ihnen zunächst mit grenzenlosem Elend, früher oder später aber mit der völligen Ausrottung drohte.

Trotzdem sind Tausende Deutsche verschwunden! Es war unmöglich, jemals ihr Schicksal oder gar ihren Aufenthalt zu ermitteln. Unter ihnen befinden sich allein über 160 Männer deutscher Reichsangehörigkeit.

Ich habe zu dem allem geschwiegen; weil ich schweigen musste! Denn es war ja mein Wunsch, eine endgültige Entspannung und wenn möglich einen dauernden Ausgleich mit diesem Staate herbeizuführen.

Schon während unseres Vormarsches in Polen aber beanspruchten die sowjetischen Machthaber plötzlich entgegen dem Vertrag auch Litauen.

Das Deutsche Reich hat nie die Absicht gehabt, Litauen zu besetzen und hat auch nicht nur kein derartiges Ansinnen an die litauische Regierung gestellt, sondern im Gegenteil das Ersuchen der damaligen litauischen Regierung, nach Litauen in diesem Sinne deutsche Truppen zu schicken, als nicht den Zielen der deutschen Politik entsprechend abgelehnt.

Trotzdem fügte ich mich auch in diese neue russische Forderung. Es war aber nur der Beginn fortgesetzter neuer Erpressungen, die sich seitdem immer wiederholten.

Der Sieg in Polen, der ausschließlich von deutschen Truppen erfochten worden war, veranlasste mich, erneut ein Friedensangebot an die Westmächte zu richten. Es verfiel durch die internationalen und jüdischen Kriegshetzer der Ablehnung.

Der Grund für diese Ablehnung aber lag schon damals daran, dass England noch immer die Hoffnung hatte, eine europäische Koalition gegen Deutschland mobilisieren zu können unter Einschluss des Balkans und Sowjetrusslands.

So entschloss man sich in London, als Botschafter Mister Cripps nach Moskau zu schicken. Er erhielt den klaren Auftrag, unter allen Umständen die Beziehungen zwischen England und Sowjetrussland erneut aufzunehmen und im englischen Sinne zu entwickeln. Über den Fortschritt dieser Mission berichtete die englische Presse, solange sie nicht taktische Gründe zum Schweigen veranlassten.

Im Herbst 1939 und Frühjahr 1940 zeigten sich auch tatsächlich schon die ersten Folgen. Während sich Russland anschickte, nicht nur Finnland, sondern auch die baltischen Staaten militärisch zu unterjochen, motivierte es diesen Vorgang plötzlich mit der ebenso verlogenen wie lächerlichen Behauptung, diese Länder vor einer fremden Bedrohung schützen bzw. ihr zuvorkommen zu müssen. Damit aber sollte nur Deutschland gemeint sein. Denn eine andere Macht konnte überhaupt in die Ostseegebiete weder eindringen, noch dort etwa Krieg führen. Trotzdem musste ich schweigen. Aber die Machthaber im Kreml gingen sofort weiter.

Während Deutschland im Frühjahr 1940 seine Streitkräfte im Sinne des sogenannten Freundschaftspaktes weit von der Ostgrenze zurückzog, ja diese Gebiete zum großen Teil überhaupt von deutschen Truppen entblößte, begann bereits zu dieser Zeit der Aufmarsch russischer Kräfte in einem Ausmaß, das nur als eine bewusste Bedrohung Deutschlands aufgefasst werden konnte.

Nach einer damals persönlich abgegebenen Erklärung Molotow befanden sich schon im Frühjahr 1940 22 russische Divisionen allein in den baltischen Staaten.

Da die russische Regierung selbst immer behauptete, sie sei von der dortigen Bevölkerung gerufen worden, konnte der Zweck ihres Dortseins mithin nur eine Demonstration gegen Deutschland sein.

Während nun unsere Soldaten vom 10. Mai 1940 an die französisch-britische Macht im Westen gebrochen hatten, wurde der russische Aufmarsch an unserer Ostfront aber in einem allmählich immer bedrohlicheren Ausmaß fortgesetzt.

Vom August 1940 ab glaubte ich daher, es im Interesse des Reiches nicht mehr verantworten zu können, diesem gewaltigen Kräfteaufmarsch bolschewistischer Divisionen gegenüber unsere ohnehin schon so oft verwüsteten Ostprovinzen ungeschützt sein zu lassen.

Damit aber trat das ein, was die britisch-sowjetrussische Zusammenarbeit beabsichtigte, nämlich: die Bindung so starker deutscher Kräfte im Osten, dass besonders luftmäßig eine radikale Beendigung des Krieges im Westen von der deutschen Führung nicht mehr verantwortet werden konnte.

Dies entsprach aber nicht nur dem Ziel der britischen, sondern auch der sowjetrussischen Politik. Denn sowohl England wie Sowjetrussland haben die Absicht, diesen Krieg solange als möglich dauern zu lassen, um ganz Europa zu schwächen und es in eine immer größere Ohnmacht zu versetzen.

Der bedrohliche Angriff Russlands gegen Rumänien sollte ebenfalls im letzten Grunde nur der Aufgabe dienen, eine wichtige Basis nicht nur des deutschen, sondern des wirtschaftlichen Lebens ganz Europas in die Hand zu bekommen oder unter Umständen wenigstens zu vernichten.

Gerade das Deutsche Reich aber hat sich seit dem Jahre 1933 mit unendlicher Geduld bemüht, die südosteuropäischen Staaten als Handelspartner zu gewinnen. Wir besaßen deshalb auch das höchste Interesse an ihrer inneren staatlichen Konsolidierung und Ordnung. Der Einbruch Russlands in Rumänien, die griechische Bindung an England drohten auch diese Gebiete in kurzer Zeit in einen allgemeinen Kriegsschauplatz zu verwandeln.

Entgegen unseren Grundsätzen und Gebräuchen habe ich auf eine dringende Bitte der damaligen an dieser Entwicklung selbst schuldigen rumänischen Regierung den Rat gegeben, um des Friedens wegen der sowjetrussischen Erpressung nachzugeben und Bessarabien abzutreten.

Die rumänische Regierung aber glaubte dies vor ihrem eigenen Volke nur unter der Voraussetzung noch tragen zu können, wenn Deutschland und Italien als Entschädigung dafür wenigstens eine Garantie geben würden, dass an dem noch übrig bleibenden Bestand Rumäniens nicht mehr gerüttelt wird. Ich habe dies schweren Herzens getan. Vor allem schon deshalb: Wenn das Deutsche Reich eine Garantie gibt, bedeutet dies, dass es dafür auch einsteht. Wir sind weder Engländer noch Juden.

So glaubte ich noch in letzter Stunde, dem Frieden in diesem Gebiete gedient zu haben, wenn auch unter der Annahme einer schweren eigenen Verpflichtung. Um aber diese Probleme endgültig zu lösen und über die russische Einstellung dem Reiche gegenüber ebenfalls Klarheit zu erhalten, sowie unter dem Druck der sich stetig verstärkenden Mobilisierung an unserer Ostgrenze habe ich Herrn Molotow eingeladen, nach Berlin zu kommen.

Der sowjetische Außenminister verlangte nun die Klärung bzw. Zustimmung Deutschlands in folgenden vier Fragen:

1. Frage Molotows:
Sollte sich die deutsche Garantie für Rumänien im Falle eines Angriffs Sowjetrusslands gegen Rumänien auch gegen Sowjetrussland richten?

Meine Antwort:
Die deutsche Garantie ist eine allgemeine und uns unbedingt verpflichtende. Russland habe uns aber nie erklärt, dass es außer Bessarabien überhaupt noch in Rumänien Interessen besitze. Schon die Besetzung der Nordbukowina war ein Verstoß gegen die Versicherung. Ich glaubte daher nicht, dass Russland jetzt plötzlich noch weitergehende Absichten gegen Rumänien haben könnte.

2. Frage Molotows:
Russland fühle sich erneut von Finnland bedroht, Russland sei entschlossen, dies nicht zu dulden. Sei Deutschland bereit, Finnland keinerlei Beistand zu geben und vor allem die nach Kirkenes zur Ablösung durchmarschierenden deutschen Truppen sofort zurückzuziehen?

Meine Antwort:
Deutschland habe nach wie vor in Finnland keine politischen Interessen. Ein neuer Krieg Russlands gegen das kleine finnische Volk aber könne von der Deutschen Reichsregierung als nicht mehr tragbar angesehen werden, um so mehr, als wir an eine Bedrohung Russlands durch Finnland niemals glauben könnten. Wir wollten aber überhaupt nicht, dass in der Ostsee nochmals ein Kriegsgebiet entstehe.

3. Frage Molotows:
Sei Deutschland bereit, einzuwilligen, dass Sowjetrussland seinerseits an Bulgarien eine Garantie gebe und sowjetrussische Truppen zu diesem Zwecke nach Bulgarien schicke, wobei er - Molotow - erklären wolle, dass sie nicht die Absicht hätten, aus diesem Anlass z.B. den König zu beseitigen.

Meine Antwort:
Bulgarien sei ein souveräner Staat und ich wüsste nicht, dass ähnlich wie Rumänien Deutschland, Bulgarien überhaupt Sowjetrussland um eine Garantie gebeten hätte. Außerdem müsste ich mich darüber mit meinen Verbündeten besprechen.

4. Frage Molotows:
Sowjetrussland benötige unter allen Umständen einen freien Durchgang durch die Dardanellen und fordere auch zu seinem Schutze die Besetzung einiger wichtiger Stützpunkte an den Dardanellen bzw. am Bosporus. Sei Deutschland damit einverstanden oder nicht?

Meine Antwort:
Deutschland sei bereit, jederzeit seine Zustimmung zu geben zu einer Änderung des Statuts von Montreux zugunsten der Schwarzen-Meer-Staaten. Deutschland sei nicht bereit, einzuwilligen in die Besitznahme russischer Stützpunkte an den Meerengen.

Nationalsozialisten!
Ich habe hier jene Haltung angenommen, die ich als verantwortlicher Führer des Deutschen Reiches, aber auch als verantwortungsvoller Vertreter der europäischen Kultur und Zivilisationallein einnehmen konnte.

Die Folge war eine Verstärkung der sowjetrussischen gegen das Reich gerichteten Tätigkeit, vor allem aber der sofortige Beginn der inneren Aushöhlung des neuen rumänischen Staates und der Versuch, durch Propaganda die bulgarische Regierung zu beseitigen.

Mit Hilfe verwirrter, unreifer Köpfe der rumänischen Legion gelang es, in Rumänien einen Staatsstreich zu inszenieren, dessen Ziel es war, den Staatschef General Antonescu zu stürzen, im Lande ein Chaos zu erzeugen, um durch die Beseitigung einer legalen Gewalt die Voraussetzung für das Inkrafttreten des deutschen Garantieversprechens zu entfernen.

Trotzdem glaubte ich noch immer, am besten mein Schweigen beizubehalten.

Sofort nach dem Scheitern dieses Unternehmens fand eine abermalige Verstärkung russischer Truppenkonzentrationen an der deutschen Ostgrenze statt. Panzerverbände und Fallschirmtruppen wurden in immer steigender Zahl in eine bedrohliche Nähe der deutschen Grenze verlegt. Die deutsche Wehrmacht und die deutsche Heimat wissen, dass sich noch bis vor wenigen Wochen nicht eine einzige deutsche Panzer oder Mot.-Division an unserer Ostgrenze befand.

Wenn es aber eines letzten Beweises für die trotz aller Ablenkung und Tarnung inzwischen eingetreteneKoalition zwischen England und Sowjetrussland bedurft hätte, darin hat sie der jugoslawische Konflikt erbracht. Während ich mich bemühte, einen letzten Versuch zur Befriedung des Balkans zu unternehmen und in verständnisvoller Zusammenarbeit mit dem Duce Jugoslawien einlud, dem Dreierpakt beizutreten, organisierten in gemeinsamer Arbeit England und Sowjetrussland jenen Handstreich, der die damalige verständigungsbereite Regierung in einer Nacht beseitigte.

Denn es kann heute dem deutschen Volke mitgeteilt werden: der serbische Staatsstreich gegen Deutschland fand nicht etwa nur unter englischen, sondern im wesentlichen unter sowjetrussischen Fahnen statt. Da wir auch dazu schwiegen, ging aber nunmehr die sowjetrussische Führung noch einen Schritt weiter. Sie organisierte nicht nur den Putsch, sondern sie hat wenige Tage später mit den ihr ergebenen neuen Kreaturen das bekannte Freundschaftsabkommen getroffen, das bestimmt war, die Serben in ihrem Widerstandswillen gegen die Befriedung des Balkans zu stärken und gegen Deutschland aufzustacheln. Und dies war keine platonische Absicht.

Moskau forderte die Mobilisation der serbischen Armee.

Da ich auch jetzt noch glaubte, lieber nicht zu reden, gingen die Machthaber des Kremls noch einen Schritt weiter:

Die Deutsche Reichsregierung besitzt heute die Unterlagen, aus denen erwiesen ist, dass Russland, um Serbien endgültig in den Kampf zu bringen, die Zusicherung gab, über Saloniki Waffen, Flugzeuge, Munition und sonstiges Kriegsmaterial gegen Deutschland zu liefern.

Und das geschah fast im selben Augenblick, als ich selbst noch dem japanischen Außenminister Dr. Matsuoka den Rat gab, mit Russland eine Entspannung herbeizuführen, immer in der Hoffnung, damit dem Frieden zu dienen.

Nur der schnelle Durchbruch unserer unvergleichlichen Divisionen nach Skopje sowie die Einnahme von Saloniki selbst haben die Absichten dieses sowjetrussisch-angelsächsischen Komplotts verhindert. Die serbischen Fliegeroffiziere aber flohen nach Russland und wurden dort sofort als Verbündete aufgenommen.

Der Sieg der Achsenmächte auf dem Balkan allein hat zunächst den Plan vereitelt, Deutschland in diesem Sommer in monatelange Kämpfe im Südosten zu verstricken und unterdes den Aufmarsch der sowjetrussischen Armeen immer mehr zu vollenden, ihre Kriegsbereitschaft zu verstärken, um dann gemeinsam mit England und unterstützt durch die erhofften amerikanischen Lieferungen das Deutsche Reich und Italien ersticken und erdrücken zu können.

Damit hat Moskau die Abmachungen unseres Freundschaftspaktes nicht nur gebrochen, sondern in erbärmlicher Weise verraten!

Und dies alles, während die Machthaber des Kremls bis zur letzten Minute nach außen hin genau wie im Falle von Finnland oder Rumänien Frieden und Freundschaft heuchelten und scheinbar harmlose Dementis verfassten.

Wenn ich aber bisher durch die Umstände gezwungen war, immer wieder zu schweigen, so ist doch jetzt der Augenblick gekommen, wo ein weiteres Zusehen nicht nur eine Unterlassungssünde, sondern ein Verbrechen am deutschen Volk, ja, an ganz Europa wäre.

Heute stehen rund 160 russische Divisionen an unserer Grenze. Seit Wochen finden dauernde Verletzungen dieser Grenze statt, nicht nur bei uns, sondern ebenso im hohen Norden, wie in Rumänien. Russische Flieger machen es sich zum Vergnügen, unbekümmert diese Grenzen einfach zu übersehen, um uns wohl dadurch zu beweisen, dass sie sich bereits als die Herren dieser Gebiete fühlen.

In der Nacht vom 17. zum 18. Juni haben wieder russische Patrouillen auf deutsches Reichsgebiet vorgefühlt und konnten erst nach längerem Feuergefecht zurückgetrieben werden.

Damit aber ist nunmehr die Stunde gekommen, in der es notwendig wird, diesem Komplott der jüdisch-angelsächsischen Kriegsanstifter und der ebenso jüdischen Machthaber der bolschewistischen Moskauer Zentrale entgegenzutreten.

Deutsches Volk!

In diesem Augenblick vollzieht sich ein Aufmarsch, der in Ausdehnung und Umfang der größte ist, den die Welt bisher gesehen hat. Im Verein mit finnischen Kameraden stehen die Kämpfer des Siegers von Narvik am Nördlichen Eismeer. Deutsche Divisionen unter dem Befehl des Eroberers von Norwegen schützen gemeinsam mit den finnischen Freiheitshelden unter ihrem Marschall den finnischen Boden. Von Ostpreußen bis zu den Karpaten reichen die Formationen der deutschen Ostfront. An den Ufern des Pruth, am Unterlauf der Donau bis zu den Gestaden des Schwarzen Meeres vereinen sich unter dem Staatschef Antonescu deutsche und rumänische Soldaten.

Die Aufgabe dieser Front ist daher nicht mehr der Schutz einzelner Länder, sondern die Sicherung Europas und damit die Rettung aller.

Ich habe mich deshalb heute entschlossen, das Schicksal und die Zukunft des Deutschen Reiches und unseres Volkes wieder in die Hand unserer Soldaten zu legen.

Möge uns der Herrgott gerade in diesem Kampfe helfen!

Der gleichlautende Tagesbefehl des Führers an die Soldaten der Ostfront schließt mit den Worten:

Deutsche Soldaten! Damit tretet ihr in einen harten und verantwortungsschweren Kampf ein. Denn: Das Schicksal Europas, die Zukunft des Deutschen Reiches, das Dasein unseres Volkes liegen nunmehr allein in eurer Hand.
Möge uns allen in diesem Kampf der Herrgott helfen!

 

(aus Quelle: http://concept-veritas.com/nj/11de/zeitgeschichte/barbarossa_hitler_zum_volk.htm

Erstveröffentlichung dieses Artikels: 27/06/2011 - Quelle: NJ-Autoren)

 

 

Kriegslüge geplatzt: Nicht Hitler,
sondern Stalin wollte Krieg im Auftrag der Westmächte?

Chruschtschow: „Vielleicht hätte es den Krieg gar nicht gegeben, eine vernünftig angelegte Politik hätte ihn vermeiden können."

Während Stalin "das Heiligste im Menschen auslöschte" lebten die Deutschen unter Hitler in einer „Wohlfühlvolksgemeinschaft“!

 

Die Westmächte wollten einen großen Krieg mit Hitler-Deutschland, nicht anders herum. Großbritannien und Frankreich erklärten am 3. September 1939 dem Deutschen Reich den Krieg unter dem Vorwand, Deutschland habe Polen überfallen. Die Wahrheit sieht anders aus. Polen tötete massenweise Deutsche auf seinem Raubgebiet und hielt große Teile des Reiches, entgegen allen Völkerrechtsverträgen, besetzt. Am 1. September 1939, nur fünfunddreiviertel Stunden bevor von Deutscher Seite aus zurückgeschossen wurde, verkündete der polnische Staatsrundfunk: "Die polnischen Armeeverbände befinden sich auf einem triumphalen Vormarsch nach Berlin. Unsere Streitkräfte werden an diesem Wochenende in Berlin einmarschieren. Die Deutsche Wehrmacht flieht an allen Fronten und befindet sich in totaler Auflösung." Der polnische Historiker Pawel Wieczorkiewicz bestätigt heute, da Hitler mit Polen keinen Krieg wollte, sondern "da bis März 1939 Polen vom Dritten Reich als potentieller Verbündeter angesehen wurde, und erst die Allianz mit Großbritannien dies untergraben hat. 'Die Briten und Franzosen wussten vom Hitler-Stalin-Pakt und haben Polen mutwillig ins offene Messer laufen lassen'."(Die Welt, 20.9.2005, S. 32) Hätte der Westen nur aus edlen Rittern bestanden, die für Menschenrechte und Demokratie kämpften, dann hätten sie dem Kriegsverbrecher Stalin den Krieg erklären müssen, weil dieser am 17. September 1939 in Polen einfiel, die Hälfte besetzte und im Wald von Katyn über 20.000 polnische Intellektuelle, Offiziere und Soldaten ermorden ließ. Dieses grauenhafte Verbrechen wurde in Nürnberg selbstverständlich der Wehrmacht in die Schuhe geschoben. Der 2. Weltkrieg war nichts anderes, als ein teuflisches Komplott der Westmächte, Hitler daran zu hindern, das jüdische Programm publik zu machen. Diese Verschwörung kostete mehr als 50 Millionen Menschen das Leben. Wie es scheint, kommen aber unter Putin Geheimdokumente über den 2. Weltkrieg ans Licht der Welt, was sehr schnell zum Einsturz der Greuellügen über Hitler und das Deutsche Reich führen könnte. Bitte lesen Sie die folgenden Passagen aus einem atemberaubenden Dokument.

 

Die Welt, 14.2.2006, Seite 6

"Stalin hat das Heilige im Menschen ausgelöscht"

Wie aus jetzt, 50 Jahre nach dem historischen 20. Parteitag der KPDSU, erstmals freigegebenen Dokumenten hervorgeht, die die Zeitung "Iswestija am Montag veröffentlichte, hielt Chruschtschow den Generalissimus für ein Teil des Problems, nicht der Lösung. In einer Rede auf einer Tagung des Zentralkomitees der polnischen Kommunisten unmittelbar nach dem epochalen Moskauer 20. Parteitag räumte Chruschtschow ein, der Sieg über die Deutschen wäre ohne Stalin "früher und mit weniger Blut" errungen worden. "Vielleicht hätte es den Krieg gar nicht erst gegeben, eine vernünftig angelegte Politik hätte ihn vermeiden können", sagte der Stalinnachfolger im März 1956.

Chruschtschow hatte zuvor mit seiner berühmten Geheimrede vor dem Parteitag Geschichte geschrieben. Dem Auftritt am Abschlusstage waren lange Diskussionen in der Parteiführung vorausgegangen. "Lohnt es sich, das Alte umzuwenden?", habe man sich gefragt. Schließlich seien die Menschen daran gewöhnt, das eine zu denken, und plötzlich werde ihnen mitgeteilt, was einst blütenweiß war, sei heute schmutzig. "Wir haben lange gestritten", erzählte Chruschtschow später den Polen. Noch am 1. Februar 1956, wenige Tage vor Beginn des Parteitages, war es im Präsidium des Zentralkomitees in Moskau zum Streit gekommen, wie ein von der "Iswestija" abgedruckter Protokollauszug von der Sitzung belegt. "Gen. Chruschtschow, werden wir genügend Mut aufbringen, um die Wahrheit zu sagen?" notierte der Stenograf die Frage von Aristow. ...

Während Molotow auf dieser Sitzung zusammen mit Woroschilow noch versuchte, seine "historische Wahrheit" ins Spiel zu bringen, da unter der Führung Stalins "der Sozialismus siegte", setzte sich Chruschtschow mit seiner Sichtweise durch: "Stalin war der Sache des Sozialismus ergeben, aber mit barbarischen Methoden... Er hat alles Heilige ausgelöscht, das im Menschen existiert."

Die Einzelheiten seines Vortrags wirkten auf das Auditorium wie Schläge. Allein in den Jahren 1937 und 1938, so verlas Chruschtschow, wurden 1 548 366 Menschen wegen "antisowjetischer Tätigkeit" verhaftet. 681 692 von ihnen wurden erschossen. Von den 1966 Delegierten des 17. Parteitages, die 1934 die Parteielite darstellten, wurden 1103 verhaftet. 848 wurden ermordet. Als Chruschtschow geendet hatte, blieb nichts als Schweigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(aus Quelle: http://concept-veritas.com/nj/06de/zeitgeschichte/stalin_hitler.htm)