Martin Luther: 95 Thesen, 500 Jahre und ein Irrtum

 

Martin Luther (eigentlich Martin Luder) * 10. November 1483 in Eisleben,
+ 18. Februar 1546 in Eisleben. Er wurde somit nur 62 Jahre alt.

 

Er ist der geistige Vater der protestantischen Reformation und gilt somit als Gründer der christlich-evangelischen Glaubensgemeinschaft. Als Augustiner-Mönch wurde er Theologe und Professor. Er wollte zunächst Fehlentwicklungen in seiner katholischen Kirche durch Reformen beseitigen. Durch seine theologische Neuentdeckung der Gnade Gottes, seine rhetorische und schriftstellerische Gabe und charismatische Persönlichkeit entfaltete er eine breite Wirkung, die in den machtpolitischen Konstellationen des 16. Jahrhunderts von den Fürstentümern dazu genutzt wurde, die Macht von Papst und Kaiser zurückzudrängen. Unter dem Einfluss weltlicher Gewalt kam es dann zur Kirchenspaltung. Seine Lutherbibel zählt bis heute zu den wichtigsten Bibelübersetzungen.

 

2017 gilt als das ist das Jahr, in dem die Menschen christlichen Glaubens die 500. Wiederkehr des Jahres feiern, in dem der Mönch Martin Luther seine Thesen gegen den Ablasshandel in Wittenberg an eine Kirchentür genagelt und mit diesem Schritt nach und nach die Spaltung der Kirche in Gang gesetzt hat. Mit Luthers mutigem und historischem Schritt beginnt der Protestantismus zu wachsen und macht der katholischen Kirche Konkurrenz, deren Vertreter sich hemmungslos an den Einnahmen des Ablasshandels bedient hatten. Doch sie gaben nicht einfach auf.

 

Eine ihrer Ideen bestand darin, einen neuen und besseren Kalender aufzustellen – der wird heute noch benutzt und ist nach dem damaligen Papst als Gregorianischer Kalender bekannt. Er löste seinen julianischen Vorgänger ab – und sollte die Protestanten zwingen, die Tage nach einem katholischen System zu zählen.

 

Als Gedenktag hat sich der Reformationstag erst über die Jahrhunderte entwickelt. Anfangs wurden zu Ehren Luthers dessen Geburts- und Todestag gefeiert, der 31. Oktober spielte im 16. Jahrhundert derweil noch keine größere Rolle. Ändern sollte sich das ab 1617, wo zum hundertjährigen Gedanken an die Veröffentlichung der 95 Thesen erste Feierlichkeiten in protestantisch geprägten Gebieten stattfanden. Im Jahr 1667 wurde der Reformationstag zudem erstmals zu einem echten Feiertag, als Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen den 31. Oktober als offiziellen Gedächtnistag propagierte. Damit wollte Johann Georg II. einen einheitlichen Gedenktag für alle evangelischen Bürger schaffen. Wenngleich der Reformationstag in den folgenden Jahrhunderten nur langsam an Bedeutung gewann. Erst mit dem Druck der Aufklärung im 18. Jahrhundert setzten sich in Deutschland und den anderen protestantisch geprägten oder beeinflussten Ländern die evangelischen Grundideen in der Lebenspraxis verstärkt um. Neben Martin Luther gab es in dieser Zeit weitere, einflussreiche Reformatoren wie Philipp Melanchthon, Ulrich Zwingli und Johannes Calvin.

 

Doch zurück zu Martin Luther. Bei genauer, hier folgender Betrachtung muss man die Frage stellen ob er nur ein Reformator des christlichen Glaubens oder ob er nach heutigem Zeitgeist ein wahnsinniger Antisemit war? Zu hinterfragen ist auch ob er sich in entscheidenden Punkten gar geirrt hat und ein falsches Bild von Jesus hatte, so wie die gesamte christliche Kirche noch immer.

 

Luther und die Juden

Luthers Ablehnung des Judentums wird heute stärker ins Blickfeld gerückt und kontrovers diskutiert. Sicher ist: Diese Ablehnung entstand erst allmählich. In seiner Schrift „Daß Jesus ein Geborener Jude sei" (1523) betonte Luther, dass Jesus aus „Gottes Volk“ stammte. Er schloss Gewalt gegen Juden aus und sah ihre gesellschaftliche Isolierung als Hindernis, sie „zu bessern", das heißt, zum wahren Glauben zu bekehren. Er hoffte, Juden nach erfolgter Reformation der Kirche eher zu Christen bekehren zu können. Darin wurde er enttäuscht und wie wir heute wissen ist so etwas ohnehin unmöglich.

 

Danach wandelte er sich zu einem ausgesprochenen Judenfeind, wie seine Spätschriften deutlich zeigen:

Brief wider die Sabbather an einen guten Freund (1538),

„Von den Jüden und iren Lügen“ (1543) und
„Vom Schem Hamphoras“ und
„vom Geschlechte Christi“ (1544).

 

Darin erklärte Luther die Juden wie den Teufel zum ärgsten Feind des Christentums und bezog sich dazu auch - zu Recht oder zu Unrecht, ist umstritten - auf „antijüdische Aussagen des Neuen Testaments".

 

Und so schrieb er 1543 unter anderem in „Von den Jüden und iren Lügen“: Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist's um diese Juden, so diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben echte Teufel an ihnen. Wenn ich könnte, wo würde ich ihn [den Juden] niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren. Jawohl, sie halten uns Christen in unserem eigenen Land gefangen, sie lassen uns arbeiten in Nasenschweiß, Geld und Gut gewinnen, sitzen sie hinter dem Ofen, faulenzen, fressen, saufen, leben sanft und wohl von unserm erarbeiteten Gut, haben uns und unsere Güter gefangen durch ihren verfluchten Wucher, spotten dazu und speien uns an, das wir arbeiten und sie faule Juncker lassen sein - sind also unsere Herren, wir ihre Knechte.

 

Darauf folgte ein Sieben-Punkte-Plan zum Umgang mit den Juden:

 

„Erstlich, das man ire Synagoga oder Schule mit Feur anstecke
und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte,
das kein Mensch ein Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich.
Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren
damit Gott sehe, das wir Christen seien.

 

Zum anderen, daß man auch ire Heuser des gleichen zerbreche und zerstöre,
denn sie treiben eben dasselbige drinnen, das sie in iren Schülen treiben.
Dafur mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall thun, wie die Zigeuner,
auf das sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande.

Zum dritten, daß man inen nehme all ire Betbüchlein und Thalmudisten,
darin solche Abgötterey, Lügen, Fluch und Lesterung geleret wird.

Zum vierten, daß man iren Rabinen bey leib und leben verbiete, hinfurt zu leren.

Zum fünften, daß man die Jüden das Geleid und Straße gantz und gar auffhebe.

Zum sechsten, das man inen den Wucher verbiete und neme inen alle Barschafft
und Kleinot an Silber und Gold, und lege es beiseit zu verwaren.

Zum siebenden, das man den jungen, starcken Jüden und Jüdin in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ir Brot verdienen im Schweis der Nasen.“

 

 

Das wirkt noch heute wie ein Aufruf zu diesen Maßnahmen. Daher ist zu fragen, welches Ziel Luther damit verfolgte.

Historiker weisen darauf hin, dass seine Schrift an evangelische Fürsten, nicht an die Bevölkerung gerichtet war. Luther betonte, er wolle nicht die Juden, nur ihre „Lügen“ - den jüdischen Glauben - angreifen. Er wollte erreichen, dass dieser auf keinen Fall weiter verbreitet werden konnte. Dazu verlangte er von den Fürsten strenge Unterdrückung und letztlich Vertreibung aller Juden aus ihren Territorien. Dem folgten diese jedoch nicht. Ob diese Judenfeindschaft in Luthers Theologie angelegt war oder nur dem Zeitgeist folgte, ist umstritten. Es gab damals viele judenfeindliche Schriften; christlicher Antijudaismus war die Regel. Luthers judenfeindliche Klischees unterschieden sich nicht von katholischer Tradition, aus der er sie übernahm; sie erhielten jedoch größeres theologisches Gewicht, wo sie mit seiner Lehre von Gesetz und Evangelium verknüpft wurden.

 

Hier noch einige Aussagen des „Religionsstifters“ Martin (Luder) Luther:

In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, dass Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: So ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.

 

Steche, schlage, würge hie, wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl dir, einen seligeren Tod kannst du nimmer mehr erlangen.

(Martin Luther über die aufständischen Bauern)

 

Darum wisse Du, lieber Christ, und zweifele nichts daran, dass Du, nähest nach dem Teufel, keinen bittern, giftigern und heftigern Feind habest, denn einen echten Juden.

 

Sei ein Sünder und sündige wacker, aber vertraue und freue dich in Christus.

 

Ich will kein Mitleid für diese Hexen, ich wünsche, dass man sie Stück für Stück verbrenne.

 

Luther und die Hexenverfolgungen

Luther glaubte ebenso wie Johannes Calvin an die Möglichkeit des Teufelspaktes, der Teufelsbuhlschaft und des Schadenszaubers. Er befürwortete die gerichtliche Verfolgung und gnadenlose Verurteilung von Zauberern und Hexen und begründete sie mit 2. Buch Mose 22,17f: „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen".

Dies zeigt auch seine Hexenpredigt, die er am 6. Mai 1526 hielt:

Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen? Sie können ein Kind verzaubern? Auch können sie geheimnisvolle Krankheiten im menschlichen Knie erzeugen, dass der Körper verzehrt wird? Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann?

Die Zauberinnen sollen getötet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, Räuber, Mörder? Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben."

 

Luther befürwortete also wie seine Zeitgenossen die Todesstrafe für vermeintliche Schadenszauberei.

 

Die Heiligenlegenden entlarvte Luther als Märchen. An den Bibellegenden hielt er fest.

Auch am Teufelsglauben und auch am Hexenwahn. An der Ketzervertilgung, am Antisemitismus auch, am Kriegsdienst und auch an der Leibeigenschaft wurde nichts geändert.

Warum nennt man es dennoch Reformation? Offenbar hatte man bereits damals – so wie unsere Politiker noch Heute – ein gestörtes Verhältnis zum Begriff Reform!

 

Nach heutigem, bundesdeutschem Rechtsverständnis war Luther ein Krimineller, den der Staatsanwalt sofort verhaften ließe wegen Volksverhetzung (§130 StGB), Anstiftung zum Mord (§§26, 211), Anstiftung zum Landfriedensbruch (§§26, 125) und Anstiftung zu schwerer Brandstiftung (§§26, 306). Auch würden ihm sämtliche „Gutmenschen“ im Lande vorwerfen ein wahnsinniger Antisemit zu sein.

 

Martin Luther gilt trotz allem allgemein als der Reformator der christlichen Kirche, als Gründer des evangelischen, protestantischen Zweiges der Christen.

Der, „sein“, Reformationstag wird jedes Jahr am 31. Oktober gefeiert. Er erinnert daran, dass Martin Luther seine 95 Protest-Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben soll. Historisch belegt ist das Datum allerdings nicht. Schon vor dem 31.10.1517 hatte Luther sich in Predigten gegen den Ablasshandel ausgesprochen. An diesem Tage aber schreibt er, nachdem er eine Instruktionsschrift für Ablasshändler gelesen hat, an seine kirchlichen Vorgesetzten. Er hofft, damit den Missstand beheben zu können. Den Briefen legt er die 95 Thesen bei, die als Grundlage für eine Disputation zu diesem Thema dienen sollten. Johann Georg II. von Sachsen erklärte den Tag erst im Jahre 1667 (150 Jahre später) offiziell zum Reformationstag, da sich die neue, christliche Glaubensrichtung vorher nicht durchsetzen konnte.

 

Der von Luther angeprangerte Ablasshandel basiert auf der Angst der Kirchengänger. Aus Angst vor dem Fegefeuer und dass man keine Vergebung finden würde, kauften die Leute Ablassbriefe. Es hieß, wenn man einen Ablassbrief kauft, wäre man von seinen Sünden befreit. Der Preis bei unterem und mittlerem Einkommen entsprach einem Monatslohn. Die Kirche verdiente sich damit damals „dumm und dämlich“. Luther belastete, dass die Sünder dabei aber keinerlei Buße taten. Aufgrund dieses Anliegens schrieb Luther 1517 einen Brief an seinen zuständigen Bischof, welcher aber seinerzeit keine Beachtung fand.

 

Liest man heute seine 95 religiösen Thesen, dann fragt man sich, warum damit überhaupt eine Art Revolution ausgelöst werden konnte. Würden wir heute 95 Grundsätze für eine bessere Politik verfassen und verteilen, käme das eher an den Begriff Reformation heran. Aber es war eben schon immer ein Unterschied ob man religiöse Dinge oder weltlich, politische Themen verändern will.

 

Spricht man über Luther, sollte auch der Begriff Blasphemie im Zusammenhang mit ihm genannt werden. Denn was er seinerzeit propagierte kam auch in der damaligen Zeit einer Gotteslästerung schon ziemlich nahe.

Was ist Blasphemie?

Blasphemie (von griechisch blasphemia, Verleumdung, Lästerung) im weiteren Sinn ist jede ehrenrührige Rede, insbesondere aber die Verhöhnung von Heiligem oder Gotteslästerung. Daher blasphemieren solcherlei Reden führen; Blasphemist, derjenige, welcher dieselben ausspricht; blasphemistisch, blasphemisch, gotteslästerlich.

Die Blasphemie ist in manchen Religionen oder Gesellschaften, z.B. in Deutschland nach § 166 StGB, strafbar und ist nicht nur auf den christlichen Glauben anzuwenden.

 

StGB § 166 - Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

StGB § 11 Personen- und Sachbegriffe

(3) Den Schriften stehen Ton- und Bildträger, Datenspeicher, Abbildungen und andere Darstellungen in denjenigen Vorschriften gleich, die auf diesen Absatz verweisen.

 

 

Doch Martin Luther hatte nicht erkannt, dass Jahwe, der Judengott, sich in seinem Gesetz-Buch (genannt Bibel, AT) als ein Gott darstellt, der seine Israeliten zu Völkermord (1Samuel 15:3), zu Brudermord (Exodus 32:27-28), zu Kannibalismus (Leviticus 26:29), zu Raub und Diebstahl (Exodus 3:22), zur Sklavenhaltung (Leviticus 25:44-46), zur Diskriminierung von Frauen, zur Verachtung von Kindern (Leviticus 27:2-8), zu Geld- und Raffgier (Exodus 25:3, 33:5) und zu Tierquälerei (Exodus 29:36) anhält. Dieser Jahwe ist ein eifersüchtiger Gott (Exodus 20:5), der nicht nur alle Völker hasst, sondern sogar seine eigene Juden (Exodus 33:20). Er droht seinen Juden mit Ausrottung, falls sie sich den Göttern der Arier zuwenden (Deuteronomium 6:15).

 

Ein solcher Despot kann kein Gott des Guten und der Schöpfung sein. Deshalb nennt ihn Jesus Christus auch den Satan El Schaddai, also den Gegenspieler des Guten.

 

Schon vor 2000 Jahren wussten die Juden, dass die arischen Götter um Odin und Thor ihrem Jahwe-Kult weit überlegen sind, weshalb Jahwe die Seinen nur mit Ausrottungsdrohungen am Glauben halten konnte. Jahwes Gesetze für das Judentum geben eindeutig darüber Auskunft, dass es die Götter der Arier tatsächlich gibt (Genesis 3:22, Deuteronomium 6:14, 32:12). Es werden in diesen Passagen zwar nicht explizit „die arischen Götter" namentlich genannt, aber alleine aus der Angst des für sie gleisenden Scheins des Hakenkreuzes kann geschlossen werden, dass Jahwes Hass den arischen Göttern gilt. Deshalb droht er seinen Juden immer wieder, ja „nicht fremden Göttern zu dienen".

 

Die Götter der Arier sind sozusagen die Heiligen, die Engel des Allvaters. Sie schaffen das Gute, das Schöne und das geistig Ewige. Sie bewahren ihre eigene Schöpfung - Mensch und Tier gleichermaßen. Jahwe aber labt sich am Blut von grausam geschächteten Tieren und droht allen Juden mit Ausrottung, wenn sie herausfinden wollen, wer er wirklich ist. (Genesis 2:16-17).

 

Jesus war kein gewöhnlicher Mensch. Er war IL göttliche Kraft und Liebe, die auf unserem Planeten Terra einen ganz bestimmten göttlichen Willen manifestierte. Seine Ankunft und sein Wirken standen im Zeichen der Erfüllung Allvaters, also seines eigenen Plans zur Gestaltung dieser Welt. Jesus Christus, der Jahre seiner Jugend in Indien verbrachte und mit dem heiligsten Symbol der arischen Götter, dem Hakenkreuz, nach Palästina zurückkehrte, war zweifellos nicht etwa nur ein Abgesandter der arischen Götter, er war Gott selbst. Er fiel Jahwe zwar physisch fast zum Opfer, überlebte aber Golgatha und verbrachte den Rest seines Lebens wieder in Indien unterm Hakenkreuz. Trotz des grauenhaften Hasses, der Jesus Christus von den Führungsjuden entgegengebracht wird, trotz einer unterwanderten Kirchen-Organisation, deren Führer sich Judenkäppis aufsetzen und versuchen, Jesus zu einem Sohn Jahwes umzudeuten, ist Jesus Christus über zwei Jahrtausende hinweg lebendiger geblieben als zu Zeiten seines direkten Kampfes gegen die Jahwe-Armeen. Selbst der jüdische Sieg über Rom, den Vatikan, hat dem Gott des Lichts IL nichts anhaben können.

 

Diejenigen, die sich damals dem Judentum unter christlichem Mantel verweigerten, wurden von den gekauften Päpsten erbarmungslos verfolgt und getötet. Es war Markion, der sich schon früh dem „Bösen Buch" (Altes Testament) widersetzte, getreu der Lehre Jesu Christi „ihr Juden seid die Kinder des Teufels".

 

Markionitische Kirchen wurden zerstört und deren Grundstücke beschlagnahmt. Bis zuletzt lehnten diese „reinen Christen", die später als Katharer in die Geschichte eingingen, das Alte Testament als christliches Religionsbuch ab, weil darin dem „Herrscher einer bösen Welt", genannt „Gott" der Juden, gehuldigt wird. Die Anhänger des Seelenheils, die Jünger des Lichts, wurden deshalb vom jüdisch finanzierten Vatikan erfolgreich ausgerottet. Eine der letzten großen Katharer-Ausrottungen fand am 16. März 1244 auf der Katharerburg Montsegur statt, wo 205 Männer, Frauen und Kinder der Katharerkirche auf einem riesigen Scheiterhaufen in Flammen aufgingen.

 

So gelten die Katharer als die Anhänger der reinen Lehren von Jesus Christus. Ein ähnliches Schicksal wie ihnen, widerfuhr ja bekanntlich auch den Templern, die ebenso die wahren Zusammenhänge hinter dem Christentum erkannt hatten und dafür verfolgt und getötet wurden.

 

Scheint es vor diesem gesamten Hintergrund möglich, dass Jesus als Gesandter der Asen, also unserer „Götter“ um Odin und Thor, gesehen werden kann. Somit ein Mensch von einer anderen Welt. Ein Mensch aus Asgard, also ein Außerirdischer, wie man heute sagt. An vielen Stellen ist im Alten Testament auch von Göttern und von Gottessöhnen die Rede, also nicht immer nur eine Person die handelt. Der Kampf im Himmel der in der Bibel und anderen „Heiligen Büchern“ und im indischen Mahabharata recht ausführlich beschrieben wird, muss somit als Auseinandersetzung zwischen den Asgard und einer anderen Weltraumrasse, vielleicht der, die heute in einschlägiger Literatur als Anunnaki bezeichnet wird. Dass der Lügen verbreitende, sogenannte Heilige Stuhl von Teufelsanhängern gekapert wurde, erkennt jedermann, der das Alte Testament und die Evangelien studiert und miteinander vergleicht. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde deshalb ein großes Forschungsinstitut in Eisenach eingerichtet, um die Evangelien wissenschaftlich von den Glaubensdogmen des Alten Testaments zu befreien. Dies wird auch immer als angeblicher Beweis dafür herangezogen, dass im Deutschen Reich der christliche Glaube verpönt war und abgeschafft werden sollte. Dabei sollte er nur zu seiner reinen, ursprünglichen Lehre zurückgeführt werden und die Verbindung zu den Göttern der Ur-Ahnen aufgezeigt werden.

 

In Eisenach, wo ja bekanntlich auch schon Luther wirkte, wurden deshalb die Evangelien vom "Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben" bis 1945 erforscht. Das Institut wirkte unter einem Dach mit dem traditionsreichen evangelisch-lutherisches Theologenseminar und dem Dachverband der „Deutschen Christen", die eine zentralistische, an das Reich gebundene Reichskirche schaffen wollten. Keinesfalls also eine Abkehr vom Christentum. Das Institut, vom Kirchenvolk seinerzeit auch „Entjudungsinstitut" genannt, wurde von elf evangelischen Landeskirchen finanziert. Gegründet wurde es am 4. April 1939 auf der Wartburg, in dem Raum wo Luther einst die Bibel übersetzte. Dort ging man unter Umständen aber doch von einem ganz anderen Ansatz aus, der noch fantastischer anmutet,

 

Das Institut ist untrennbar mit dem Namen seines wissenschaftlichen Leiters, des Jenaer Neutestamentlers Walter Grundmann (1906-1976) verbunden, der in Adolf Hitler ein „Gnadenwunder Gottes", einen „Archetyp“ erkannte. (Ein Archetyp gilt philosophisch als metaphysische Wesenheit, auch idealtypischer Vertreter einer Idee.) Grundmann schrieb schon 1932 zur „Judenfrage“ in seiner Schrift "Gott und die Nation", dass dies im letzten Grunde nicht allein eine Rassenfrage, sondern eine religiöse Frage sei. Als frisch ernannter Professor für „Völkische Theologie und Neues Testament", hatte Grundmann 1936 den Hebräisch-Unterricht für seine Studenten abgeschafft und er ging daran, das Alte Testament, das Buch des Jahwe, von den Evangelien zu trennen und aus dem Leben seiner Kirche zu entfernen. Das Institut gab ein um alle hebräischen Bezüge und Worte wie Amen, Hosianna und Halleluja, gekürztes Neues Testament unter dem Titel „Die Botschaft Gottes" und einen Katechismus „Deutsche mit Gott" heraus. Jesus, so die zentrale Aussage, war Arier gewesen: „Jesus aus Nazareth in Galiläa erweist in seiner Botschaft und Haltung einen Geist, der dem Judentum in allen Stücken entgegengesetzt ist. Der Kampf zwischen ihm und den Juden wurde so unerbittlich, dass er zu seinem Kreuzestod führt.

 

Betrachtet man alte Glaubenslehren wie beispielsweise das ILU-Ischtar, dann geht man noch einen Schritt weiter mit der folgenden Aussage, die Markion zugeschrieben wird:

In nomine Dei Patris, qui est Jesus Christus, in spiritu sancto veritatis Suae in saecula saeculorum!

Im Namen Gottes des Vaters, welcher ist Jesus Christus, im heiligen Geiste Seiner ewigen Wahrheit in aller Ewigkeit.

 

Das ILU-Ischtar lehrt, dass Gott IL der Schöpfer des Himmels und der Erde ist. Er ist das Ewige Licht. Der einzig wahre all-liebende, all-gütige Gott und Spender der Lebenskraft Vril. Egal wie wir ihn nennen Allvater, Gott, Jesus Christus (ja, denn Jesus war nicht etwa der Sohn Gottes, sondern der Mensch gewordene Gott höchst selbst).

ILUHE oder ILU als göttliche Kraft, als göttliches Licht ist die Schwingung, die Kraft, die Allmacht, das Od, die Vril Kraft, das Orgon also die Lebenskraft.

Es gibt je eine weibliche und eine männliche ILU-Kraft, aus denen letztendlich alles Bestehende hervorgegangen ist. Zusammen auch die ILUHE genannt, bilden sie die absolute Allmacht. Diese Geistkräfte sind unpersönlich und sich selbst nicht bewusst. Innerhalb des diesseitigen Kosmos ist die magische Sonne ILUM die Quelle dieses göttlichen Lichtes. Sobald dieser oft als schwarze Sonne bezeichnete Quell im Sternbild Wasserkrug die ILU Schwingung wieder verstärkt auf die Erde leitet, wird das neue Zeitalter sein.

Es ist von entscheidender Bedeutung, sich die Beziehung zwischen den ILUHE und Gott IL klar zu machen: Aufgrund des Resonanzgesetzes (gleiches zieht gleiches an) übertrugen die ILUHE ihre Kräfte auf IL. Die ILU-Schwingung kommt daher direkt von Gott selbst!

 

Von alldem findet man nichts oder nur sehr wenig im sogenannten Neuen Testament. Wer aber die Wahrheit kennt, der erkennt auch dort die Spuren des Wahren Glaubens. Und genau diese Spuren zum wahren Glauben wollte Walter Grundmann wahrscheinlich mit seinem Werk „Deutsche mit Gott“ herausarbeiten.

 

So oder so betrachtet kann Jesus niemals selbst Jude gewesen sein." Martin Luther und alle Kirchenoberhäupter vor ihm haben sich unzweifelhaft geirrt und dieser Irrtum hält bis heute in den christlichen Kirchen an.

 

So stellt sich uns heute, 500 Jahre nach Luther, noch immer die berechtigte Frage, die man in den zwölf Jahren schon gestellt hat: War / ist Jesus, unser arischer Heiland?

Ein Heiland im Auftrag unseres Allvaters, egal ob wir ihn Odin oder IL nennen, als Gesandter an unserer Seite?

 

Es wird für uns national Denkende sicherlich nicht einfach, auch dem gemeinen Bundesdeutschen den Glauben an Jesus als IL über Odin nahe zu bringen.

Doch mit Religion im Allgemeinen scheint es überhaupt recht schwierig zu sein, gerecht zu differenzieren. Jeder Mensch soll auch in Glaubensdingen nach seiner Fasson selig werden, so wie wir Deutschen spätestens seit Friedrich dem Großen, der dies als Grundsatz verfasste, handeln. Und sogar im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland findet sich ein entsprechender Artikel (Art.4): „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“

 

Dies sollte uns immer vor Augen sein, wenn wir über Religion und Glaubensbekenntnisse diskutieren. Denn wenn Menschen, das was anderen Menschen das Höchste ist, mit Füßen treten, dann tun sie auch etwas mit sich selbst und sagen etwas über die Grundbeziehungen, die ihrer Meinung nach zwischen Menschen herrschen sollen, aus. Das gilt für Glaubensfragen, als auch für jede weltliche, zwischenmenschliche Beziehung.

 

Rückblickend betrachtet haben wir es sicherlich auch Martin Luther zu verdanken, dass unsere so moderne Welt überhaupt existiert. Ohne ihn würden wir vielleicht noch immer nach mittelalterlichen Lebensbedingungen leben müssen, weil wir niemals gelernt hätten uns gegen die sogenannte Obrigkeit zu behaupten. Wobei seine Reformen auch nur bei uns Deutschen so wirken konnten. Denn kein anderes Volk unseres Planeten Terra hat einen so ausgeprägten, dauerhaft niemals unterdrückbaren Freiheitswillen, der sich in Kürze endgültig erfüllen wird.

 

So ist es heute keine Frage mehr, dass ein neuer Zeit-Zyklus begonnen hat und wir uns auf dem Weg in ein völlig neues Zeitalter befinden, in dem unser Deutsches Reich wieder neu erblühen wird. Mit dem boshaften, menschenverachtenden, dämonischen Spielen der kleinen, seit Jahrhunderten tätigen Verbrecherclique aus Hochfinanzkreisen, die im Grunde betrachtet ja nur die schon von Luther angeprangerte religiöse Minderheit ist, wird es zu Ende gehen. Es sieht momentan alles danach aus, dass wir in 2017, den Übergang vom Fischezeitalter in das Wassermannzeitalter bewusst erleben. Alle Kameraden - alte und neue - sind Teil des Ganzen zum AbschluSS einer Zeitperiode und auf dem Weg zu dauerhaft Frieden und Freiheit in der Neuen Zeit.

 

In diesem Sinne freuen wir uns auf einen wundervollen Wechsel in die neue Zeit. Allen noch nicht erwachten Bundesdeutschen wünschen wir, dass der bald kommende Schock, der auf religiöser und auch auf weltlicher Ebene ablaufen wird, glimpflich verläuft und zu wahren, dauerhaften Erkenntnissen führt. Heil Deutschland! – „Hail Victory“ (wie es die Angelsachen sagen!)

 

JKS – Terra-Kurier.de / im 500. Reformationsjahr 2017

 

 

Dieser Aufsatz kann unter www.Terra-Kurier.de/Luther.htm nachgelesen werden und unter Beibehaltung der Quellenangaben auch ausgedruckt und verteilt werden.

E-Post an den Autor: Obergruppenfuehrer@joachimschmidt.berlin oder JS@terraner.de

 

Quellenangaben:

Die Bibel (evangelische Lutherübersetzung)

Die Edda

Das Mahabharata

Die Templer-Offenbarungen

Die Isais-Offenbarungen

Das ILU-Ischtar

Bertelsmann Volkslexikon

http://www.concept-veritas.com/nj/17de/religion/01nja_jesus_unser_arischer_heiland.htm

entsprechende Literatur der „Prä-Astronautik“

 

Als weitergehende Informationsquelle ist auch der Aufsatz www.terraner.de/ISAIS.htm zu empfehlen.