Goldverbot? – Na und!

 

Die Vergangenheit hat gezeigt: Gold war und ist der Rettungsanker während und nach Kriegen, Wirtschaftskrisen und vor allem dann, wenn das eigentlich wertlose Papiergeld in einer Währungsreform verpufft. Deshalb hat der Staat großes Interesse daran, bei Bedarf in den Goldverkehr einzugreifen. Wenn Geld seinen Wert verliert, werden professionelle Anleger Gold kaufen. Denn im Gegensatz zu Papiergeld kann Gold seinen Materialwert nicht einbüßen: Es wird jederzeit als Zahlungsmittel akzeptiert und als Wertanlage sowie Rohstoff nachgefragt. Aus diesem Grund zieht der Goldpreis gerade dann an.

 

In der Bundesrepublik Deutschland ist Gold derzeit noch ein offizielles Zahlungsmittel. Aus diesem Grund ist es auch (noch) von der Mehrwertsteuer befreit. Auch stellen viele Menschen immer wieder dieselbe Frage: Gold zu halten ist ja schön und gut, aber was ist, wenn staatliche Stellen ein Goldverbot anordnen? So wie aktuell: „Nach Plänen der BundesreGIERung soll es ab Januar 2020 nicht mehr möglich sein, Gold über 2000€ anonym zu kaufen“. Doch deren Pläne sind derzeit bekanntlich wie Träume!

 

Dennoch kann man die Angst der Anleger verstehen, denn aus staatlicher Sicht ist jeder, der physisches Gold besitzt, frei. Der Staat kann nicht sehen, wie viel Gold der Einzelne zu Hause hat und darum auch keine Steuern darauf erheben. Der Besitzer kann sein Gold immer und überall einsetzen und bekommt dafür alles, was käuflich ist. Währungskrisen, Währungsreformen, Deflation und Inflation, die Instrumente des Staates zur Ausplünderung des Bürgers gehen an ihm vorbei. Aber genau das verträgt sich nicht mit dem Interesse des Staates – vor allem dann nicht, wenn eine Währungskrise, Schuldenkrise oder Wirtschaftskrise droht oder wie aktuell nicht wirksam beendet werden kann. Denn je tiefer die Krise ist, desto mehr will sich der Staat den Durchgriff auf Vermögen, Einkommen und Arbeitskraft des Bürgers sichern. Je mehr also die Bevölkerung in Schulden, Überwachung und Zwänge eingebunden ist, desto ungehinderter kann der Staat bzw. die unfähige Regierung, die diesen Zustand durch Fehlentscheidungen herbeigeführt hat, nach Gutdünken verfahren.

 

Ein Goldbesitzverbot ist gedanklich zwar möglich aber in der Praxis nicht durchführbar. In der Theorie ist auch ein Goldbesitzverbot in Bundesdeutschland möglich. Unser Grundgesetz garantiert zwar nach Artikel 14 das Eigentum und damit auch den freien Goldbesitz. Absatz 3 des Artikels schränkt jedoch ein, dass Enteignungen „zum Wohl der Allgemeinheit“ zulässig sind. Wir sehen das ja gerade an der aktuellen Diskussion über Enteignungen von Immobilien- oder Grundstücksbesitzern, die unsere rotgrünlinken Politversager in Umlauf bringen.

 

Dennoch braucht man aber tatsächlich keine Angst vor einem Goldverbot zu haben. Wie schon beschrieben, will eine Regierung in Krisenzeiten Zugriff auf alle Vermögen ihrer Bürger. Bei dem (noch) anonymen Goldbesitz ist das aber aussichtslos, da der Staat nicht weiß, wer wie viel hat. Goldbesitz zu verbieten und das gelbe Edelmetall zu beschlagnahmen ist in der Praxis jedoch nur sehr schwer durchführbar. Die Erfahrungen aus dem Goldverbot in den USA der 1930er-Jahre haben gezeigt, dass dort in Wahrheit nur 30 Prozent des Edelmetalls staatlich requiriert werden konnten. Bei uns haben die meisten Anleger Gold anonym gekauft. Der Staat kann aber nicht 40,4 Millionen Haushalte durchsuchen oder 82 Millionen Menschen nach Gold abtasten lassen. Allerdings könnte ein Goldhandelsverbot „stattlich verordnet“ werden, damit die Menschen nicht mehr an weiteres Gold kommen. Rund 200 bundesdeutsche Münzhändler sind besser zu kontrollieren und zu überwachen als 82 Millionen Bürger.

 

Ein Goldhandelsverbot würde für die (Noch)-Goldbesitzer bedeuten, dass der Wert des Goldes gleichsam durch die Decke schösse und sich ein reger Schwarzmarkthandel öffnet. Dann kann auch der Zertifikate-Handel das Ansteigen nicht mehr verhindern.

Edelmetalle wie Gold, aber auch Silber, sind die einzigen mobilen, weltweit akzeptierten, immer liquiden Formen eines Vermögens. Sie behalten immer einen Wert, können dauerhaft vor staatlichem Zugriff verborgen werden und Edelmetalle verrotten nicht.

 

In 20 Jahren sollen die derzeit bekannten Goldressourcen aufgebraucht sein und dann? Die Goldvorkommen sind nicht unendlich auf unserem Planeten Terra vorhanden, was ihren Wert ebenfalls garantiert. Der durchschnittliche Anteil an Gold in der Erdkruste beträgt nur etwa 4 Gramm pro 1.000 Tonnen Gestein. Nach Schätzungen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte bis heute um die 166.600 Tonnen Gold gefördert. Nur 9 Prozent kommen als Münzen und Barren in Umlauf, der Rest wird industriell genutzt oder dient der Schmuckherstellung. Gemäß einer Statistik der US Geological Society sind weltweit nur noch ca. 51.000 Tonnen Gold in der Erde. Pro Jahr werden 2.500 Tonnen gefördert. Die jährliche Minenproduktion liegt bei 87 Millionen Unzen. Damit betragen die Goldbestände das 64-fache einer Jahresproduktion. Denn Gold wird nicht verbraucht, sondern gehortet. Die geförderte Goldmenge wächst pro Jahr um rund 1,5 Prozent. Findet man keine neuen Vorkommen, sind die Goldressourcen in rund 20 Jahren zum großen Teil aufgebraucht. Spätestens dann wird der Preis exorbitant steigen. Jetzt in Gold zu investieren, ist somit noch immer keine schlechte Idee.

 

So wird noch immer die Antwort auf die häufig gestellte Frage, ob jetzt noch der richtige Zeitpunkt ist, um Gold oder Silber zu kaufen, JA! sein.

 

Zunächst einmal ist ganz klar herausstellen, dass dieser Artikel hier nur einige Nachrichten etwas deutlicher herausstellt und klarer in den Zusammenhang bringt, weil andere Medien aufgrund von Abhängigkeiten unterschiedlichster Art dies nicht wollen und / oder dürfen. Eine Empfehlung, die dann aufgrund dieser der Wahrheit angenäherten Darstellung von weltwirtschaftlichen Zusammenhängen geäußert wird, bleibt in jedem Fall eine unverbindliche Empfehlung. Eine Entscheidung darüber ob er den Ausführungen der „etablierten“ Medien oder der hier vorliegenden Darstellung folgt, bleibt jedem einzelnen Menschen selbst überlassen. Es können nur mögliche Szenarien dargestellt werden, die wenn auch wahrheitsnaher, nicht den Anspruch auf Hellseherei oder prophetisches Wissen erheben.

 

Gold und Silber sind vor diesem oben geschilderten Hintergrund in Zeiten einer Weltwirtschafts- und Finanzkrise so ziemlich die einzigen Mittel, um einen Teil seines hart erarbeiteten Vermögens zu retten. Dabei spielt die Größe der Ersparnisse keine Rolle. Die seit Jahren anhaltende Krise, mit immer neuen Hiobsbotschaften von international kriselnden Banken, immer neuen Hypothekenblasen, die möglicherweise bald platzen und immer noch mehr krisengefährdeter Unternehmen, zwingt jeden denkenden Menschen dazu, über Alternativen zum klassischen Sparen oder zu verlustreichen Aktienanlagen nachzudenken. Somit also Gold und Silber zu kaufen und zwar in echten Gold- und Silberbarren oder Münzen. Keine Edelmetallzertifikate, wie sie die Banken gerne verkaufen, auf denen nur steht, „Sie haben einen Anteil von X am Metallfond X erhalten“ und mit denen der Goldpreis nur künstlich gedrückt wird. Denn dieses Stück Papier ist im späteren Ernstfall leider nur ein Stück Papier ohne echten Wert. Hinter Gold und Silber stehen kein an den eigenen Vorteil bedachter Konzern und kein verkaufter Kredit, die Pleite gehen können. Der Wert ist wie schon dargestellt das Edelmetall selbst. Gold steigt immer dann, wenn das internationale Finanzsystem durch Pleiten oder Inflation in Gefahr ist. Beides ist seit Jahren der Fall und erklärt deshalb den stabilen Goldpreis auf hohem Niveau. Wobei dieser noch höher wäre, wenn man ihn durch den Zertifikate-Handel nicht künstlich immer wieder drücken würde.

 

Rechnet man nun gemeinsam mit den Politclowns mit einem baldigen Ende der Weltwirtschafts- und Finanzkrise, dann lässt man jetzt die Finger von Gold und Silber und vergisst den Inhalt dieses Artikels, denn in Kürze wird ja wieder alles gut sein. Da die Signale derzeit aber eher doch auf eine Ausweitung der Weltwirtschafts- und Finanzkrise hindeuten, ist man auch bei den derzeit relativ hohen Preisen noch auf der sicheren Seite, denn der Wert von Gold und Silber steigt mit jeder neuen Hiobsbotschaft aus Wirtschafts- und Finanzkreisen. Auch eine vorübergehende leichte Preisnachgabe wie immer wieder in den letzten Jahren und Monaten zu beobachten war, kann langfristig einen weiteren Anstieg des Gold- und Silberpreises nicht verhindern. Spätestens dann, wenn tatsächlich etwas Massives passiert, der Zusammenbruch des Systems beispielswiese, wird der Goldpreis mühelos bisher ungekannte Höhen erklimmen. Man wird dann nahezu jeden Preis für diese „Vermögensrettungsanker“ bezahlen. Platin, das im Moment noch einen höheren Handelswert hat, weil es seltener ist, eignet sich nicht als Geldanlage, da es im „Ernstfall“ äußerlich nicht von Silber zu unterscheiden ist und somit dann nicht überall und jederzeit als Ersatzwährung veräußerbar ist.

 

Auf die Frage, wann Gold und Silber wieder abzustoßen sind gibt es keine Antwort. Vielleicht in Zeiten, wenn man für 100g Gold eine warme Mahlzeit erhält. Vielleicht auch kurz vor dem Zeitpunkt, wenn das Ende der Krise tatsächlich erreicht ist und der Preis dann noch recht hoch ist. Aber wann ist die Krise beendet? Kann sie überhaupt beendet werden? Soll sie beendet werden? Will die kleine international tätige Verbrecherclique aus Hochfinanzkreisen unter Umständen gar diese Krise, um am Ende mit Gold- und Silberbeständen neu zu beginnen? Dann allerdings wäre auch jeder, der jetzt Gold und Silber kauft beim Neubeginn mit dabei!

 

Aktuell empfiehlt sich eine Investition in Silberbarren, da Silber derzeit auch für „Otto Normal“ noch erschwinglich ist. Steigen wird auch wie schon gesagt der Silberpreis. Derzeit sind dort innerhalb von Monaten wieder einmal Bewegungen im Plusbereich, die noch vor kurzem nicht innerhalb von Jahren zu verzeichnen waren.

 

In Frankreich gilt bereits für Bargeldzahlungen zwischen Firmen oder Gewerbetreibenden eine generelle Grenze von 1000 Euro – also nicht nur für den Kauf von Edelmetallen. In Spanien sind es 2500 Euro, Italien verbietet Beträge ab 3000 Euro. Aber spricht man dort mit den Menschen, dann gilt dieses Bargeldhandelsverbot nur theoretisch, man schert sich in diesen Ländern nicht um Geld- und Handelsverbote! Und dann gibt es immer noch die Schweiz. Dort erlaubt sind anonyme Goldkäufe derzeit bis zu einem Betrag von 25.000 Franken (knapp 22.500 Euro).

 

Wenn Sie sich, liebe Leser, zum Kauf entschließen, lassen Sie sich nicht dadurch verunsichern, wenn andere Sie als „dumme Edelmetallkäufer“ belächeln, oder wenn Ihnen Ihr Bankberater Edelmetallzertifikate oder sonst etwas anbietet. Das wiederum Sie lächelnd ablehnen. Lassen Sie sich nicht davon abhalten einen Teil ihres Geldes in Sicherheit zu bringen oder wenigstens ernsthaft darüber nachzudenken. Vertrauen Sie nicht länger den Einredungen der Politriege und ihrer Handlanger, folgen Sie nicht länger der Fantasie einer nicht nur finanzpolitisch durch und durch unfähigen Bundesregierung. Versuchen Sie andere Menschen in Ihrem Umfeld zu informieren und helfen Sie anderen sich den Schlafsand aus den Augen zu reiben. Nur dann wird den Drahtziehern der Weltwirtschafts- und Finanzkrise „die Suppe versalzen“.

 

Übrigens: Wissen Sie, wie man mit der Bundesregierung ein kleines Vermögen machen kann?  -  Man muss vorher ein großes gehabt haben!

 

JKS / Terra-Kurier – 05.07.2019 / 12.07.2019