Schluss mit dem Gender-Wahnsinn!

 

Manchmal fragt man sich, ob alle anderen schon völlig verrückt sind und es bisher niemand bemerkt hat, oder ob man selbst nicht mehr alle beisammen hat, weil man sich an bestimmten Dingen stört? Der Genderwahnsinn schlägt jetzt wieder einmal neue Blüten und erfindet nicht nur neue Begriffe, die es nur in den Wahnvorstellungen der sogenannten Genderbeauftragten gibt, die wahrscheinlich tatsächlich glauben, dass alles auf dieser Welt gleich ist. So soll an Universitäten nicht zwischen Frau und Herr und nicht mehr zwischen Professor und Professorin unterschieden werden, nein „Professx“ lautet das richtige, politisch korrekte Wort.

 

Eigenartigerweise sind es meist Frauen, die als Vertreterin dieser Krankheit, für die man vor einigen Jahren durchaus noch in eine geschlossene Anstalt eingewiesen worden wäre, auftreten. Diese Damen setzen sich, so auch an der Berliner Humboldt-Universität, ernsthaft dafür ein, dass weder Frau noch Herr als Anredeform verwendet werden, was bisher und bei allen Normalen noch immer, als unhöflich gilt. Außerdem will Sie durchsetzen, dass man auf Titelbezeichnungen verzichtet. So soll die Humboldt-Uni die erste werden, nachdem in Leipzig entsprechende Umsetzungen längst gescheitert sind, die statt Professor und Professorin, ein angeblich neutrales „Professx“ werden. So wird von diesen Fanatikern auch ernsthaft erklärt, und die befinden sich tatsächlich alle noch auf freiem Fuß, dass es ja viele Geschlechter gibt. Wie kommt man mit dieser Ansicht an eine Uni? Ich kann so viel nachdenken wie ich will, mir fallen immer nur zwei Geschlechter ein! Meist sind diese Damen noch Mitglied (oder wie auch immer das bei denen heißt – vielleicht Mitgliesx) der AG „Feministisch Sprachhandeln“ und unterrichten „Geschlechterstudien“.

 

Wer noch nicht genug hat, hier noch ein paar Begriffe aus der Feder der Genderbeauftragten. Wobei noch anzumerken ist, dass es derartige Bestrebungen zur Verunglimpfung von Sprache, Schrift und Umgangsformen nur in der Bunderepublik Deutschland gibt: Elter statt Eltern, Bürgerinnensteig, Student_innen, Mitarbeitas, Herr Professorin, MitgliederInnen (mehr schreiben wir hier nicht, wird man ja noch bekloppt /Anm. d. Autors.).

 

Gleichheit über alles in der Welt? Gleiche Chancen für alle Menschen sind das oberste Ziel der Gender-Gutmenschen und diese Gleichheit soll die individuelle Entfaltung gemäß den Neigungen des Einzelnen ermöglichen. Übersehen wird dabei nur, dass nicht alle Menschen gleich sind und somit auch nicht zu Gleichen erklärt werden können. Menschen sind unterschiedlich veranlagt, haben unterschiedlich hohe Intelligenzquotienten, gehören unterschiedlichen Rassen an und eine Frau unterscheidet sich zum Glück schon rein äußerlich von einem Mann. Alles Dinge die uns keineswegs gleich machen. Hätte die Natur (manche sagen Gott) gewollt, dass wir alle gleich sind, gäbe es die Unterschiede zwischen Frauen und Männern nicht und wir alle würden derselben Rasse angehören. Tun wir aber nicht – und das ist gut so!

 

Wer etwas anderes propagiert belügt sich selbst und leugnet die Naturgesetze. Man kann gewisse Personenkreise nur fragen: „Sagt mal, spinnt ihr alle mit eurem schwulen, gegenderten, verlogenen Mist? Lebt doch einfach ganz normal!“

 

Gutmenschen mögen Genderdeutsch. Den Unterschied zwischen grammatischem und biologischem Geschlecht verleugnen sie. Eigentlich sind die Gutmenschen jedoch Gegner der Biologie, denn die Unterschiede, die jene schafft, wollen sie am liebsten abschaffen. Daher mögen sie besonders solche Menschen, die sich einem bestimmten Geschlecht nicht eindeutig zuordnen lassen wollen und ehren diese sogar noch mit dem schon erwähnten Unterstrich. Weil die Sprachgemeinschaft der normalen Menschen jedoch über die „Bürger_innensteige“ stolpert und ablehnt, erfinden die Vordenker der Gutmenschen immer neue angeblich geschlechtsneutrale Wörter wie das oben schon erwähnte „Professx“. Vielleicht kommt demnächst noch der „Bürgxmeistx“ hinzu.

 

Berliner Medienwissenschaftler haben die gutmenschliche Sprachpolizei recht treffend beschrieben: „Gutmenschen sind Leute, die eine Rhetorik pflegen, die auch einen eigenen Namen in den letzten Jahrzehnten bekommen hat, nämlich political correctness. … Sie setzt sich zusammen aus politischem Moralismus, aus einer Art Sprachhygiene, in einer Menge von Sprachtabus und darüber hinaus auch durchaus eine Art puritanischer lustfeindlicher Haltung.“

 

Derzeit ist das Genderdeutsch dasjenige Gebiet der politisch korrekten Sprache, das die Vordenker der Gutmenschen am heftigsten bearbeiten. Dabei erfahren sie freilich immer mehr Widerspruch. Das können sie jedoch völlig locker sehen, weil sie längst entscheidende Schlüsselstellen in der Politik und an den Universitäten besetzt halten. Sie sehen sich bereits als „breite wissenschaftliche, soziale und kulturelle Bewegung“. Ich nenne das einfach Wahnvorstellungen von psychisch völlig gestörten, unheilbaren Kranken!

 

Mehr als ein gestörtes Verhältnis zum allgemeinen, normalen Leben haben auch jene Genderbegeisterten, die Sexualkunde-Unterricht für Kindergarten- und Grundschule fordern. Auf Widerliche Einzelheiten dazu soll hier an dieser nicht eingegangen werden. Aber Kindern damit den unbeschwerten Umgang miteinander zu verbauen und die natürliche Entwicklung zu unterbinden, indem ihnen schwul und lesbisch als normal vorgegaukelt wird, ist hochgradig kriminell und muss hart bestraft, aber keinesfalls toleriert werden.

 

Gleichheit wird oftmals mit Gleichberechtigung verwechselt und das gibt dem Genderwahnsinn fruchtbaren Boden. Auch in Bevölkerungsteilen, die eher als neutral einzustufen sind. Sicherlich sind alle Menschen gemäß Grundgesetz gleich, aber das heißt eben, dass wir alle vor dem Gesetz gleich, alle gleich berechtigt sind. Nichts anderes! Daraus eine Ideologie zu entwickeln, die schwulsein als Normalität darstellt ist gestört und gehört behandelt.

 

Wie weit die Umerziehung der Kinder schon vorangeschritten ist, habe ich kürzlich in den Ferien auf einem Autobahnparkplatz feststellen müssen. Ein Vater, der offenbar recht selten mit seinem Sohn gemeinsam unterwegs ist und sein etwa 7jähriger Sohn betraten die Herrentoilette und der Sohn fragte: „Was machen die Männer da, warum stehen die alle da vor der Wand?“ Dem Vater war dies merklich peinlich und er bugsierte seinen Sprössling eiligst in die nächste Toilettenkabine, vorbei an den Becken für „Stehpinkler“. Soweit ist es schon gekommen! - Kinder erlernen nicht den vernünftigen, naturgegebenen Umgang mit Sanitäreinrichtungen. Gelebte gendergemäße Gleichheit oder Bequemlichkeit der Eltern – oder beides? Wie auch immer, keines von beidem ist akzeptabel.

 

Gleichheit nach Genderkonzept setzt auch eine Unabhängigkeit der Frau voraus. Nach dem Genderwahn muss eine Frau eine Alleskönnerin sein, damit sie die Dreifachrolle der Ehefrau, Mutter und Erwerbstätigen bewältigt, ohne dabei seelisch und körperlich zu zerbrechen.

 

In Wahrheit ist dies aber keineswegs so. Warum füllen viele Frauen die Wartezimmer der Psychologen? Warum lesen Frauen immer noch gerne triviale Liebesromane? Warum sehen Frauen noch immer gerne Liebesfilme, bei denen schon am Anfang feststeht, dass sich das Paar am Ende doch zusammenfindet? Die Antwort auf all diese Fragen ist naturgegeben: „Weil sie schwache, weibliche Geschöpfe sind, denen die Natur eine ihren intellektuellen und körperlichen Möglichkeiten entsprechende, natürliche Rolle zugedacht hat.“

 

Somit muss das Genderkonzept schon deshalb scheitern, da mannigfach gegen naturgegebenes verstoßen werden soll.

 

Erfahren Sie noch mehr zum Genderwahnsinn, z. B. unter: http://www.terra-kurier.de/Gender.htm 

 

 

Terra-Kurier / 01.09.2014