Gedanken zum fehlenden Friedensvertrag

 

Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine zeigen es einmal mehr, wie wichtig ein friedliches Auskommen der Völker nebeneinander ist. Ohne geordneten Frieden sind Mord und Totschlag an der Tagesordnung und jede Seite beschuldigt die andere Seite als Verursacher der Probleme, ohne jeweils dafür einen Beweis zu haben.

 

Frieden ist eines der höchsten Güter im Zusammenleben der Völker Terras und nach schweren Streitigkeiten oder Kriegen wird normalerweise ein Friedensvertrag geschlossen. Normalerweise – aber Deutschland hat fast 70 Jahre nach offizieller Beendigung des 2. Weltkrieges noch immer keinen. Ist somit also nicht souverän einzustufen und noch immer Beutegut der sogenannten Alliierten.

 

Die zahlreichen Beweise dafür werden an dieser Stelle nicht noch einmal einzeln aufgeführt. Der interessierte Leser kann dies gern im internationalen Rechnerverbund (Internetz) beispielsweise
unter: http://www.terra-kurier.de/Deutschland.htm und unter: http://www.terra-kurier.de/Souveraenitaet.htm nachlesen.

 

Dennoch hat trotz fehlendem Friedensvertrag das friedliche Zusammenleben in Europa bis in die 1990er Jahre hinein recht gut funktioniert. Erst nachdem der sogenannte „Eiserne Vorhang“ fiel, die UdSSR sich quasi aufgelöst hat und somit im Osten eine Art Machtvakuum entstand, hatte der „Westen“ (USA / NATO) den Mut sein Manipulation- und Einflussgebiet nach Osten zu erweitern. Dies dauert bis heute an und findet derzeit einen Eskalationshöhepunkt in der Ukraine.

 

Während und nach dem 2. Weltkrieg gab es alliierte Konferenzen, wo schon genau festgelegt wurde, wie Grenzverläufe später auszusehen haben und wo der künftige Einflussbereich des jeweiligen Machtblockes endet.

 

So wurde einst auf den internationalen Konferenzen in Jalta und Potsdam festgelegt und durch die UN-Charta besiegelt, wie die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg aussehen soll. Im Jahr 1975 wurden die Nachkriegsgrenzen dann durch die Schlussakte von Helsinki bestätigt. Das war eine Grundlage, um neue globale Kriege zu verhindern und die so nach dem Krieg entstandene Konstellation hat ein halbes Jahrhundert lang für Stabilität auf Terra gesorgt. Obwohl es in der Nachkriegswelt viele Konflikte gab, war dieses System erfolgreich, denn es ermöglichte eine Balance zwischen dem westlichen Block und der Sowjetunion, die zu einer Weltmacht aufstieg. Durch diese Balance konnte ein dritter Weltkrieg, bzw. die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen verhindert werden. Dieses sehr flexible System beinhaltete sowohl gegenseitige Abschreckung als auch die Suche nach Kompromissen.

 

Nach der so bezeichneten Wiedervereinigung von West- und Mitteldeutschland (die Ostgebiete stehen im Auftrag der UdSSR bekanntlich noch immer unter polnischer Verwaltung) und dem Ende der Sowjetunion, wäre es auch an der Zeit gewesen, endlich einen Friedensvertrag mit Deutschland auszuhandeln und zu unterzeichnen. Allerdings wurde dies von US-Seite abgelehnt. Überhaupt waren es immer die Regierungen des USA, die einen Friedensvertrag und die volle Souveränität Deutschlands verhinderten, wenn von russisch / sowjetischer Seite entsprechende Bestrebungen unternommen wurden.

 

Bereits im März 1952 haben die Sowjets einen Entwurf für einen Friedensvertrag mit Gesamtdeutschland vorgelegt. Deutschland sollte nach deren Vorstellungen wieder in einen Gleichberechtigten Zustand gegenüber den anderen Völkern Terras gesetzt werden. Es sollte eine Entmilitarisierung wie in Österreich erfolgen.

 

Die USA (die anderen Alliierten GB und F, können wir hier vernachlässigen, da sie niemals einen echten Großmachtstatus inne hatten und so keine weltpolitischen Entscheidungen treffen konnten) haben dies damals und auch in späteren Jahren, bei erneuten Vorstößen der Sowjetunion, immer wieder abgelehnt.

 

Auch die DDR-Regierung war es, die Anfang der 1950er Jahren die Sowjetführung immer wieder drängte die Wiedervereinigung voranzubringen. So wurde bereits am 25. März 1954 der DDR, im Vorgriff auf eine Wiedervereinigung, durch die Sowjetunion die Souveränität erteilt. Die entsprechende Erklärung der UdSSR ist als Anlage zum Nachlesen unten beigefügt. Sie ist insgesamt lesenswert, hier soll uns allerdings nur ein Zitat daraus noch beschäftigen:

Ungeachtet der Bemühungen der Sowjetunion wurden auf der vor kurzem durchgeführten Berliner Konferenz der Außenminister der vier Mächte keine Schritte zur Wiederherstellung der nationalen Einheit Deutschlands und zum Abschluß eines Friedensvertrages unternommen.

Angesichts dieser Lage und im Ergebnis von Verhandlungen der Sowjetregierung mit der Regierung der DDR hält es die Regierung der Sowjetunion für notwendig, schon jetzt, vor der Vereinigung Deutschlands und dem Abschluß eines Friedensvertrages, weitere Schritte zu unternehmen …“

 

Dennoch scheiterten immer wieder sämtliche Versuche in diese Richtung am Veto der drei „Westalliierten“, insbesondere dem der USA. Auch nach dem Bau der Berliner Mauer und der „Zonengrenze“ wurde der Wille zur Wiedervereinigung durch die DDR nicht aufgegeben. Ob man dies nun seinerzeit schon als Anschluss an die Bundesrepublik gesehen hat oder in einer anderen Form ist nicht relevant. Im DDR-Politbüro wurde dieser Gedanke jedenfalls immer diskutiert. Dies ist dem Autor aus sicherer Quelle mitgeteilt worden.

 

Ganz klar wer hier also immer die Wiedervereinigung blockte und die Deutschen als Vasallen am Boden halten wollte. Hätte man schon damals in den Nachkriegsjahren eine Wiedervereinigung oder womöglich sogar einen Friedensvertrag vorgenommen, hätten die USA keine Grund mehr gehabt, Deutschland weiterhin zu besetzen. Solange die Sowjetunion einen gleichberechtigten Großmachtstatus hatte, konnte die USA-Führung nicht gewinnen und weitere Landnahmen vorbereiten. Hier sorgte die bereits oben erwähnte Balance der Machtblöcke dafür, dass schlimmeres verhindert wurde.

 

Erst nachdem dann 1990 der Wiedervereinigungsvertrag unterzeichnet war und die Sowjets den Vertrag insofern erfüllten, dass sie Mitteldeutschland räumten, sah die US-Führung unter dem NATO-Deckmantel die Möglichkeit, ihr Einflussgebiet zu erweitern. Während die UdSSR den „Warschauer Pakt“ auflöste und selbst zerfiel, hatte die USA keinen gleichwertigen Machtpol mehr gegenüber und konnte bisher ungestraft ihr böses Hegemoniestreben ausleben.

 

Wen stimmt es nicht nachdenklich, dass neben den Sowjets (Russen), nur Franzosen und Briten als Besatzungsmächte Deutschland 1990 verlassen haben? Die wenigen Franzosen, die im Rahmen einiger EU-Projekte und die Briten, die im Rahmen der NATO-Verträge hier verblieben sind, können wir hier bei der Betrachtung vernachlässigen. Warum blieben die US-Truppen? Noch dazu zahlreicher als jemals zuvor?

 

Aber kehren wir noch einmal zurück in die ersten Nachkriegsjahre. Ein weiterer Grund für die Ablehnung der Alliierten zur Wiedervereinigung Deutschlands war auch die Angst vor einer erneuten deutschen Aggression.

Wieso hatten die Angst, fragt man sich doch gleich? Deutschland lag zerstört am Boden, Großstädte waren nahezu vollständig zerbombt, Industrieanlagen geraubt, die Bevölkerung stark dezimiert, Männer in Gefangenschaft. Deutschland war zu diesem Zeitpunkt entmilitarisiert und die Hoheitsrechte übte der Alliierte Kontrollrat aus, militärische Aggressionen waren von Deutschland also nicht zu erwarten.

 

Und tatsächlich war es so – die hatten Angst! Aufgrund dieser Angst schlossen Frankreich und Großbritannien schon im März 1947 den „Dünkirchener Vertrag“.

Der Dünkirchener Vertrag war ein bilateraler Vertrag, der am 4. März 1947 von Frankreich und Großbritannien in Dünkirchen als gegenseitiges Beistandsabkommen für den Fall einer erneuten deutschen Aggression mit einer Laufzeit von 50 Jahren unterzeichnet wurde. Der Vertrag trat am 8. September 1947 in Kraft.

 

Nur ein Jahr später, am 17. März 1948 wurde der Dünkirchener Vertrag durch den Brüsseler Pakt erweitert, da die scheinbar noch mehr Angst hatten.

Der Brüsseler Pakt – BTO (Organisation du Traité de Bruxelles/Brussels Treaty Organisation), war ein Militärbündnis, das am 17. März 1948 von Frankreich, Großbritannien und den Benelux-Staaten unterzeichnet wurde.

Der Pakt stellt eine Erweiterung des Dünkirchener Vertrages aus dem Jahr 1947 dar.

 

Schon in der Präambel und in den Begleitprotokollen zum Pakt wird hier als Zweck der Zusammenarbeit vor allem die mögliche Reaktion und Prävention gegen deutsche Aggressionen genannt.

Auch galt der Pakt (vielleicht als Alibi für die Öffentlichkeit) als Antwort auf sowjetische Aggressionen in Mittel- und Westeuropa. Auch solche waren nicht vorgekommen, erschienen den Staaten allerdings möglich. Aha!?
Mit dem Brüsseler Pakt sollten die verhältnismäßig geringen, westlichen Militärkapazitäten in Europa bei einem Angriff die Sowjetunion und gegen deutsche Aggressionen gebündelt werden. Dies konnte zwar als Gegengewicht zur Sowjetunion nicht ausreichen, war jedoch auch nur als Vorstufe eines transatlantischen Verteidigungspaktes mit den USA gedacht. Dieser wurde 1949 mit der NATO gegründet.

Die überzeugende, westalliierten orientierte Politik Konrad Adenauers führte 1954 zu einer Erweiterung des Brüsseler Pakts zur Westeuropäischen Union (WEU), in der dann auch eine bundesdeutsche Beteiligung möglich war. Hierzu wurde der Bonner Vertrag von 1952 ins Leben gerufen, der 1954 in Kraft trat und eine Souveränität der Bunderepublik Deutschland sicherstellen sollte. Allerdings blieben einige Verbote durch die Alliierten in Kraft. So beispielsweise das Verbot von Referenden zu militärpolitischen Fragen und das Verbot des Anspruchs auf den Abzug der alliierten Truppen vor der Unterzeichnung eines Friedensvertrages.

 

Vor wem hatten und haben die Alliierten, insbesondere die USA, als kriegstreibende Nation mit angeblicher Großmachtstärke, derartige Angst, dass die sich in immer neue Abkommen flüchten und immer wieder versuchen ihr Einflussgebiet zu erweitern, also versuchen an Größe und Stärke zu gewinnen? Warum wurde immer wieder die kleine, nahezu wehrlose Bundesrepublik Deutschland als möglicher Aggressor gegen den Rest der Welt gesehen?

 

Als Jugoslawien 1991 zerfiel, erkannte die Bundesrepublik Deutschland unter Kanzler Helmut Kohl einseitig die Unabhängigkeit Sloweniens und Kroatiens an. Frankreich und Großbritannien stimmten dieser Entscheidung nicht zu. Im Gegenzug drohte Kohl mit dem Ausstieg aus der Europäischen Gemeinschaft. Danach überredeten Paris und London den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton, die US-Militärpräsenz in Deutschland um jeden Preis zu erhalten, um die deutsche Politik nachhaltig zu kontrollieren. Das ganze Projekt „Europäische Einheit” sei nur wegen der nach Wiedervereinigung mit der DDR zu „stark“ gewordenen Bundesrepublik Deutschland notwendig geworden. Es sei darum gegangen und gehe noch immer darum, die Bundesrepublik Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird für andere.

 

Das bundesrepublikanische Deutschland soll also zu einer Gefahr werden können?

Beim besten Willen, das ist doch mehr als lächerlich, nicht wahr? Wer glaubt denn so etwas?

 

Das alles macht nur einen Sinn, wenn im Mai 1945 nicht alle Kampfeinheiten kapituliert haben und dann im März 1947, als der Dünkirchener Vertrag ins Leben gerufen wurde und später, auch noch entsprechende, schlagkräftige Deutsche Kampfeinheiten irgendwo auf der Welt existiert haben. Beispielsweise war die Waffen-SS nicht Bestandteil der Wehrmacht und kapitulieren mussten nur die drei Teile der Wehrmacht Heer, Luftwaffe und Marine.

 

Gibt es tatsächlich diese Deutschen Kampfeinheiten, die seit dem offiziellen Kriegsende verdeckt operieren?

Denken wir an die 1980er Jahre zurück, wo nicht identifizierte Mini-U-Boote, die in Schwedens Gewässern gesichtet wurden, für Schlagzeilen und Aufregung sorgten.

Denken wir an weltweite Meldungen (seit 1947!, vereinzelt auch schon 1946) über die Sichtung von nicht identifizierten Flugscheiben (auch als UFO bekannt – unbekannte, fliegende Objekte oder unknown, flying objekts im Neusprech).

Denken wir an Meldungen über Munitionsdepots, die ohne ersichtlichen Grund explodieren.

Denken wir an Waffen die aus Munitionsdepots spurlos verschwinden.

Denken wir an Kornkreise, die immer wieder auch an Orten entstehen, die entlang weltweit bekannter „Leylinien“ (= Energiebahnen, die Terra umspannen und so alte Kultplätze miteinander verbinden) liegen und so zu möglicherweise versteckten Basen führen.

Denken wir daran, dass ab 18. Oktober 2014 (über 30 Jahre später) erneut unerkannte Mini-U-Boote und abermals in Schweden unterwegs waren.

Denken wir daran, dass seit Anfang November 2014 es immer wieder zu „Drohnen-Sichtungen“ (Drohne auch Flugscheibe !?) über französischen Atomkraftwerken kommt.

 

Sollte es sich hierbei tatsächlich um das Vorgehen versteckter Kampfeinheiten handeln, wäre auch dies ein Grund für das Fehlen eines Friedensvertrages, da dann der 2. Weltkrieg ja noch nicht vollständig beendet wäre.

Und vielleicht ist die noch immer anhaltende Besetzung Deutschlands durch US-Truppen, dann ja eine Art Geiselnahme.

 

Wie auch immer, hoffen wir, dass uns die unmittelbar nächsten Jahre Klarheit dazu und auch endlich einen Friedensvertrag bringen.

Vielleicht ist es für uns kein wirklicher Unterschied ob wir in einem Land mit oder ohne Friedensvertrag leben, aber der Zustand eines ewigen Pseudowaffenstillstandes, bei dem das Vaterland und Ehre und Ansehen der Ahnen immer ungestraft beschmutzt und beschimpft werden dürfen, ist nicht länger haltbar.

 

Achim Kurth / Terra-Kurier 16.5.2014 / 03.12.2014 / 21.07.2015

 

 

 

Nur ein Traum ?

            von Joachim K. Schmidt

 

Denkt man an Deutschland in der Nacht,
wird man bekanntlich um den Schlaf gebracht.

 

Erreicht uns trotzdem mal ein Traum,
wird es fantastisch – man glaubt es kaum.

 

Mal kreuzen U-Boote durch die Ozeane
und das ganz ohne Kennung oder Fahne.

 

Dann verschwinden unerkannt weltweit Munition und Waffen.
Wer hat sich nur solche Macht geschaffen?

 

Aus dem Meer entweicht schon mal Luft in Blasen,
sind denn dort unten versteckte Basen?

 

Am Himmel sieht man UFO´s durch die „Chemtrails“ treiben,
sind das etwa RD-, also NSL – Flugscheiben?

 

Wacht man aus diesem Traum dann nicht mehr auf,
bekommt das Leben einen ganz neuen Verlauf.

Man wartet dann auf fremde Hilfe für den Deutschen Kampf
und verliert dadurch viel Schwung und Dampf.

 

Schnell ist dann vergessen,
dass es liegt im eigenen Ermessen
unseren Kampf für Deutschland zu starten,
denn wir selbst sind es auf die wir immer warten!

 

Drum beenden wir schnell diesen Traum
und geben unserem Einsatz noch mehr Raum.

 

Und wenn zur Unterstützung dann doch erscheint die Dritte Macht,
haben wir den Kampf für Tradition und Vaterland wenigstens schon mal entfacht.

 

 

JKS im April 2014

 

 

 

 

Anlage:

 

 

 

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