Hintergrundwissen zum 3. Oktober 1990 / 9.November 1989

 

Deutsche Einheit?

 

Alljährlich am 3. Oktober ist so weit. Die Politbühne gibt sich theatralisch und feiert den so genannten „Tag der Deutschen Einheit“.

Aber ist dies tatsächlich eine Einheit, eine Wiedervereinigung?

 

Denken Sie, liebe Leser während der vielen Feierlichkeiten wenigstens einmal kurz daran, dass hier nur West- und Mitteldeutschland vereint sind.

 

Mindestens ein Gedanke gebührt hier auch den unvergessenen Deutschen Ländern im Osten: Pommern, Schlesien, West- und Ostpreußen und wenn wir schon dabei sind sollte auch jeweils ein Extra-Gedanke an Danzig und an Königsberg, ans Memelland sowie an die Heimat der Sudetendeutschen gespendet werden. Auch Eupen-Malmedy oder Elsass-Lothringen im Westen sind mindestens einen Gedanken wert. Besondere Gedanken sollten dann auch noch der alten Ostmark und Südtirol gelten, die ebenso dazugehören. Und wer will in diesem Zusammenhang schon Neu-Schwabenland unerwähnt lassen. - Sie sehen liebe Leser, dass uns zur Einheit doch noch einiges fehlt.

 

In diesem Zusammenhang ist vielleicht für den geneigten Leser auch von Interesse, dass unsere Frau Bundeskanzler, die am 3. Oktober alljährlich entsprechende Festtagsreden hält, seinerzeit nichts vom Fall der Grenzen zwischen DDR und Bundesrepublik Deutschland hielt. Sie wurde von Bekannten am 9. November 1989 in Berlin aufgefordert gemeinsam zur Bornholmer Brücke zu gehen und dann nach West-Berlin. Sie soll daraufhin so etwas gesagt haben wie, ach nein, was soll ich denn da. Diese Haltung änderte sich auch nicht in den darauffolgenden Monaten. Die Gespräche an den damals „runden Tischen“ besuchte Sie seinerzeit erst, als der Zusammenbruch der DDR nicht mehr aufzuhalten war und die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten beschlossen war. Aber welche Haltung will man auch von einer FDJ- und Parteisekretärin für Agitation und Propaganda schon erwarten. Sie hoffte damals wahrscheinlich (und zum Glück vergebens) auf ein Eingreifen, wie schon am 17. Juni 1953, der 1991 ebenfalls untergegangenen Sowjetunion.

 

 

Lesen Sie im nächsten Kapitel über die wahren Hintergründe zum Ende von Berliner Mauer und Interzonengrenze.

 

 

Vom Mythos des Mauerfalles – die nahezu unbekannten Hintergründe zum 9. November 1989

 

Am 9. November jährt sich immer ein denkwürdiges Ereignis. Wir erlebten, wie zu Beginn der achtziger Jahre, Jugendliche mit Aufnähern „Schwerter zu Pflugscharen” vom DDR-Regime drangsaliert wurden. Die Unzufriedenheit innerhalb der DDR wuchs ständig an und so erschienen uns die Massen-Demonstrationen (wie z.B. in Leipzig und Berlin) im Jahre 1989 nur als logische Konsequenz. Der Druck auf die DDR-Führung wurde schlussendlich so groß, dass am 9.11.1989 die Grenze geöffnet werden musste. - Das ist die offizielle Geschichte.

 

Doch wenn wir die tatsächlichen Hintergründe und Zusammenhänge betrachten, dann stellt sich ein ganz anderes Bild dar. - Der „Mauerfall” war nachweislich eine über sehr viele Jahre vorbereitete Geheimdienstoperation. Gorbatschow durfte mit seiner „Perestroika” die Vorarbeit leisten, den Tag legten aber andere fest. Der genaue Termin stand schon lange vorher fest.

 

Die sogenannte „Wende” war ja somit nur eine Inszenierung auf dem Wege zur Umsetzung der NWO-Pläne. Eine über viele Jahre geheimdienstlich vorbereitete Aktion. Die Stasi hatte ja nicht die „Bürgerbewegung” unterwandert, sondern sie schon Anfang der achtziger Jahre gegründet, damals mit „Schwerter zu Pflugscharen”. Da in der satanischen Agenda der kleinen Clique Zahlen eine sehr große Rolle spielen, war der „Mauerfall” am 09.11.1989 ein exakt geplantes Datum. Dass dieser Umstand, aber auch viele andere Hintergründe, den meisten Beteiligten an diesem „Projekt” nicht bekannt war, spricht nicht dagegen, sondern zeigt nur auf, wie effektiv ein auf Einweihungsgraden der Freimaurer basiertes System funktioniert, noch dazu wenn die Drahtzieher des Ganzen dem Wahn verfallen sind, Ausgewählte zu sein.

 

Und wenn wir gerade beim Wirken von „Auserwählten” sind. Sehr spannend ist, dass die graue Eminenz der Stasi, Markus Wolf, schon drei Jahre vor dem Mauerfall, plötzlich keine Lust mehr hatte und sich „beurlauben” ließ. Im Mai 1986 wurde Wolf, der den Dienstgrad Generaloberst erreicht hatte, auf eigenen Wunsch beurlaubt. Was wohl diesen „eigenen Wunsch” ausgelöst hatte? Die Ratten verließen schon 1986 das sinkende Schiff?

 

Der Depp für`s Volk, Erich Mielke, durfte uns dann immerhin noch sagen, dass er uns alle liebt, während sich der gute Markus in seinen letzten Lebensjahren als „Berater” für den „Klassenfeind” betätigte. Bei den Khasaren gibt es einen alten Ritus. Danach hatten sie immer zwei Könige. Der eine war der Beck. Das war die Marionette für das Volk. Die wirkliche Macht hatte der Kagan, welcher im Hintergrund agierte – also mindestens ein Vertreter der kleinen, internationalen Clique. Erich Mielke durfte bei der Stasi den Beck spielen, während Markus Wolf wohl der wirkliche Herrscher, der Kagan, war, der die Befehle der Clique durchreichen durfte.

 

Die sogenannte „Deutsche Einheit“ wurde dann seit 1987 intensiv vorbereitet. Einen anderen, romantischeren Schluss, den man ja mithilfe der durch Westdeutsche übernommenen Medien seit 1989 versucht ins öffentliche Bewusstsein einzuhämmern, was seinen Höhepunkt darin findet, dass einer der systemtreuen Beschwichtiger, der Pastor Gauck, sich ohne rot zu werden im Wendeherbst plötzlich als Vorkämpfer der Freiheit stilisieren lässt (der war schon immer ein Gaukler), kann man nach Lage der historischen Fakten nicht ernsthaft ziehen. Aber wie wir heute wissen, kann man es so immerhin bis zum Amt des Bundespräsidenten bringen. Eine Belohnung? An seine privaten Reisen in den Westen, teilweise sogar gemeinsam mit der Familie, möchte der „Gauckler“ heute nicht mehr erinnert werden, weil sich daraus ja Fragen nach Systemnähe ergeben könnten.

 

Teil der Vorbereitungen und Täuschung fürs Volk war auch der Besuch von Ronald Reagan in West-Berlin. Im Juni 1987 stellte sich US-Präsident Reagan vor das Brandenburger Tor und wendete sich fiktiv an Präsident Gorbatschow: „Mr. Gorbachev, open this gate, tear down this wall!“ Bundeskanzler Kohl hatte feuchte Augen, dies trotzdem er ebenfalls ein Eingeweihter gewesen sein dürfte.

 

Nach dem 9. Oktober 1989, an dem wohl alle /egal ob eingeweiht oder nicht) gemerkt hatten, dass das System ins Rutschen kommt, war es eine Frage der Zeit, bis man auf eine weitere Zuspitzung zusteuerte. Der 9. November nahte. Morgens hatte Egon Krenz noch mitgeteilt, dass die Tschechoslowakei sich bitter beklage, dass die Flüchtlingsströme nicht abrissen. Er habe daher einigen Beamten die Anweisung gegeben, ein Reisegesetz auszuarbeiten. Nachmittags war dies fertig und wurde im Umlaufverfahren als Entwurf des Ministerrates verabschiedet, hat dadurch aber noch keinerlei Rechtskraft erlangt. Zudem ließ Krenz eine Erklärung für den 10. November vorbereiten. Die Bestrebungen der SED – Führung unter Egon Krenz waren, die Grenzöffnung nicht auf dieses Datum, den 9. November, fallen zu lassen, ganz bewusst auch wegen der historischen Relevanz. Noch vormittags hatte Krenz gesagt, dass die neue Reiseregelung frühestens am 10. November bekanntgegeben werden solle. Die Pressemitteilung für ADN trug auch die Sperrfrist 4 Uhr Früh, 10.11.1989.

 

Für 18 Uhr war dann im „Internationalen Presse Zentrum“ in der Mohrenstraße 38 die zweite Pressekonferenz, die das ZK der SED abhalten unter Günter Schabowski, dem ehemaligen Chefredakteur des Neuen Deutschland, abhalten ließ. DDR-Journalisten konfrontierten gleich zu Beginn mit der Kritik, wieder einen Personenkult zu inszenieren. Egon Krenz spielte in der öffentlichen Wahrnehmung jener Tage jedenfalls eine kleinere Rolle, als Schabowski. Ebenfalls auf dem Podium neben Schabowski  waren die Mitglieder des ZK der SED, die Gewerkschaftsfunktionärin Helga Labs, Außenhandelsminister Gerhard Beil und Manfred Banaschak, Chefredakteur einer Parteizeitung anwesend. Die insgesamt unprofessionell abgehaltene Pressekonferenz plätscherte so dahin, ohne irgendwelchen besonders interessanten Aspekten. Lustig war dann höchstens, wie Peter Brinkmann, damals BILD-Korrespondent, Schabowski reizte „die Pressefreiheit für die DDR zu verkünden”, was mit Gelächter quittiert wurde, als Schabowski auf die doch völlig von der SED unabhängige DDR-Presse verwies. Dann, kurz vor Ende der einstündigen Live-Übertragung übergeht Schabowski den BBC-Kollegen Daniel Johnson und nimmt einfach Riccardo Ehrman von der italienischen ANSA ‘dran.

 

Dieser stellt unbeholfen die Frage, ob die angekündigte Reiseregelung ein Fehler sei. Schabowski liest von dem Beschlussentwurf des Ministerrates ab:

 

„Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen – Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse – beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Die zuständigen Abteilungen Pass- und Meldewesen der VP – der Volkspolizeikreisämter – in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne dass dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen. Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD erfolgen …”

 

Dann folgen Nachfragen: „Wann tritt das in Kraft?” In die Operation eingeweihte Personen erwarteten nun die Nennung des 10. Novembers, doch es kam bekanntlich anders.

 

Schabowski antwortete auf seinen Zettel blickend, mit den inzwischen berühmten Worten; „…das tritt nach meiner Kenntnis…ist das sofort, unverzüglich…”

 

Außenhandelsminister Gerhard Beil, im Gegensatz zu Schabowski Regierungsvertreter, beugt sich zu Schabowski und sagt leise aber bestimmt: „Das muss der Ministerrat beschließen.” Im Saal hörte diese Worte kaum jemand, so leise gesprochen. Nichtsdestotrotz bleibt Schabowski dabei und klingt im Folgenden nicht mehr verwirrt, sondern vielmehr absolut sicher. Lediglich auf die Frage von Daniel Johnson „Herr Schabowski, was wird jetzt mit der Berliner Mauer geschehen?” hat Schabowski keine klare Antwort.

 

Es ist klar, dass die Frage von Riccardo Ehrman letztlich dazu geführt hat, dass die Mauer bereits in dieser Nacht fiel, aber war sie wirklich so zufällig und spontan zustande gekommen? Jahre später, im MDR gab Ehrman zu, dass er einen Tippgeber gehabt habe. Er habe kurz vor der Pressekonferenz mit Günter Pötschke, dem Chef von ADN, der auch schon für die UNESCO gearbeitet hatte und über seine Funktion als Präsident der Europäischen Nachrichtenagenturen natürlich zahlreiche und langjährige Westkontakte verfügte, telefoniert. Ehrman, der später angibt, mit Pötschke befreundet gewesen zu sein sagte im MDR: „Diese Person sagte: ‚Ich bin der Mann von dem Unterseeboot. Es gibt in Berlin einen Platz, ein Büro, das unter dem See liegt. Es ist bekannt als Unterseeboot. Und diese Person ist in diesem Büro der Chef.‘” Der Raum, von dem Ehrman spricht ist der abhörsichere Tagungsraum unter einem Teich im ADN Gebäude in der Mollstraße.

 

War es also doch eine abgekartete Sache und Schabowski nicht so ahnungslos, wie er heute dargestellt wird? Ein Vollprofi, wie er, weltgewandt, Chefredakteur des ND, der englischen Sprache mächtig, kamerasicher, soll so auf das Glatteis geraten sein? Schwer zu glauben. Auch sein Verhalten nach dem Ende der DDR spricht Bände. Als bester aller „Wendehälse” schüttete er einen Ascheeimer nach dem anderen über sein Haupt, während Egon Krenz sich mit einer Haftstrafe herumärgern musste. Ohne den Schabowski-Putsch wäre Krenz der Held geworden. Putschartig wurde der SED-Führung durch KGB- Leute handlungsunfähig und ganz nebenbei wurde die für die bundesdeutschen Politkreise so peinlichen anderen geschichtlichen Bezüge zum 9.11. entsorgt. Von nun an war der 9.11.etwas Positives!

 

(Dieser Artikel orientiert sich an einem Aufsatz auf einer Netzseite, die inzwischen (2019) nicht mehr verfügbar ist.)

 

War es eine Wiedervereinigung oder nur eine Westerweiterung der DDR? - Lesen Sie direkt hier im nächsten Kapitel.

 

 

Wiedervereinigung oder nur Westerweiterung?

 

Am 9. November 1989 viel bekanntlich die Mauer und das Ende der DDR wurde eingeleitet. Die sogenannte Wiedervereinigung wurde ausgehandelt. Doch wiedervereint oder zusammengeschlossen wurden nur West- und Mitteldeutschland.

 

Weite Deutsche Landesteile fehlen noch immer. Landesteile die noch immer unter Fremdverwaltung stehen, aber nie in deren Eigentum übergingen. Unvergessenen bleiben deshalb bis zu ihrer echten Wiedervereinigung die Deutschen Länder im Osten: Pommern, Schlesien, West- und Ostpreußen und wenn wir schon dabei sind sollte auch jeweils ein Extra-Gedanke an Danzig und an Königsberg, ans Memelland sowie an die Heimat der Sudetendeutschen gespendet werden. Auch Eupen-Malmedy oder Elsass-Lothringen im Westen sind mindestens einen Gedanken beim Begriff Wiedervereinigung wert. Besondere Gedanken sollten dann auch noch der alten Ostmark und Südtirol gelten, die ebenso dazugehören. Und wer will in diesem Zusammenhang schon Neu-Schwabenland unerwähnt lassen.

 

„Sofern es sich aber um das Schicksal derjenigen Deutschen handelt, die durch die Ereignisse der Weltkriege und des „Friedensvertrages“ (1919) von dem deutschen Volkskörper abgesprengt wurden, so muss gesagt werden, dass deren Schicksal und deren Zukunft eine Frage der politischen Wiedergewinnung der Macht des Mutterlandes ist. Weiter ist zu bedenken, dass die Frage der Wiedergewinnung verlorener Gebietsteile eines Volkes und Staates immer in erster Linie die Frage der Wiedergewinnung der politischen Macht und Unabhängigkeit des Mutterlandes ist, dass mithin in einem solchen Falle die Interessen verlorener Gebiete rücksichtslos zurückgestellt werden müssen gegenüber dem einzigen Interesse der Wiedergewinnung der Freiheit des Hauptgebietes. Denn die Befreiung unterdrückter, weil abgetrennter Splitter eines Volkstums oder Provinzen eines Reiches, findet nicht statt auf Grund eines Protestes der Zurückgebliebenen, sondern durch die Machtmittel des mehr oder weniger souverän gebliebenen Restes des ehemaligen gemeinsamen Vaterlandes. Verlorene Gebiete werden durch ein siegreiches Schwert zurückgeholt. Und wer heute also im Namen der nationalen Ehre die Befreiung irgendeines Gebietes wünscht, muss damit aber auch bereit sein, für diese Befreiung einzustehen, ansonsten mag solch ein Schwätzer seinen Mund halten.“

 

Und in einem wiedervereinten Land sollten doch alle Menschen ebenso vereint froh und glücklich leben können. Ohne Zensur, ohne Diktat, ohne Diskriminierung jeder noch so kleinen oder großen Randgruppe, ohne Verbote der eigenen Meinung, ohne Unterdrückung von nicht systemkonformen Ansichten, ohne Drangsalierungen Einzelner, die dies anprangern, ohne Bespitzelung durch Systemagenten, ohne staatlich gewollte und geförderte Denunzierung von Andersdenkenden, ohne die Ignorierung von Volkes Meinung und ohne politische Willkür.

 

All das Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer. Da fragt man sich doch ob es eher eine Westerweiterung der DDR vor 30 Jahren gegeben hat und die wahre Wiedervereinigung erst noch kommt?

 

Sie sehen, liebe Leser, dass uns zur Einheit doch noch einiges fehlt. Auch der Wille zur Volksgemeinschaft sollte noch erwähnt werden!

 

Der Tag X wird kommen – schon bald! Dann gilt es die Unterdrücker der Menschheit, jene der kleinen, internationalen Clique aus Hochfinanzkreisen für immer in ihre Kerker zu schicken. Wo sie bei Wasser und Brot ihr Dasein fristen werden.

 

Sie haben früher alle gelacht, diese Möchtegern-Lehrmeister, sie haben das für einen Spaß gehalten. Ja, sie lachen bald nicht mehr, sie ahnen es ist ernst geworden und sie wissen, dass sie ihre verwerflichen Pläne nicht mehr umsetzen können.

 

Es ist derzeit noch ein Kampf besonders auch gegen das Volk, der in unserem Land schon fast allmächtig zu sein scheint. Eine satanische Macht, die von unserem Volk Besitz ergriffen hatte, die alle Schlüsselstellungen des geistigen, intellektuellen Lebens, aber auch des politisch und des wirtschaftlichen in die Hand gebracht hatte. Und das von ihren Schlüsselstellungen aus, die ganze Nation überwacht. Eine Macht die zugleich aber Einfluss besitzt, denjenigen – wenn notwendig sogar mit dem Gesetz zu verfolgen – der es unternimmt, sich dem Kampf gegen diese Macht allzu intensiv anzuschließen und der bereit ist Widerstand dem Vordringen dieser Macht entgegen zu setzen. Diese kleine internationale Clique hat uns damals den Krieg angesagt und führt ihn bis heute.

 

Lesen Sie auch das nächste Kapitel und erfahren alles über „Mauerfall 1989 – Zufall oder Planung?“

 

 

1989 Mauerfall Berlin - Zufall oder Planung?

Warum fiel die Mauer? - Ein Buch von Michael Wolski:

 

Dieses Buch bietet eine neue Sicht zur Maueröffnung vom 9. November 1989. Anhand von Indizien und belegter Fakten wird die trickreich geplante Umsetzung eines KGB-Drehbuchs zum Mauerfall aufgedeckt. DDR-Funktionäre und Offiziere, gemeinsam mit KGB-Agenten waren die Drahtzieher, die auf der Straße „die friedliche Revolution“ zuließen und in großen Teilen inszenierten, bis die Bürger eine Eigendynamik entwickelten in dem Glauben etwas erreicht zu haben. Eigene Erlebnisse des Autors aus dieser Zeit ergänzen diese Sicht der Dinge. Eine entscheidende Rolle spielte bei dem Ganzen Wladimir Semjonows für Deutschland, der zum einen den Mauerbau überwachte, als auch vor 30 Jahren deren Fall mitorganisierte. Auch die US-Geheimdienste spielten mit und waren eingeweiht und Otto von Habsburg hatte ebenfalls eine Rolle in der „Aufführung Mauerfall / offene Grenze“ übernommen.

 

Der Autor erlebte Mauerfall und deutsche Einheit 1989/90 vor 30 Jahren sozusagen hautnah. Als Vertreter und Repräsentanz-Leiter eines US-Konzerns in Ostberlin, zum Ende der DDR nach Moskau versetzt, wurde er zum Zeitzeugen des Mauerfalls und entschloss sich jetzt nach 30 Jahren zu diesem Buch, das für Aufklärung sorgen soll.

 

Das Buch liest sich sehr gut und ist trotz des eher trockenen Themas in weiten Teilen spannend verfasst, was für sehr wenige Sachbücher oder Dokumentationen zutrifft. Somit sehr empfehlenswert. Zumal sich die dargelegten Erkenntnisse durchaus zu großen Teilen mit Überlegungen decken, die man bisher schon vereinzelt im Internetz bei Alternativen Medien finden konnte. Da das alles erst (schon) 30 Jahre her ist und seinerzeit die Welt bewegte, hat man einiges noch gut in Erinnerung, anderes wird durch die Erwähnung im Buch wieder wach.

 

                                   

 

Unabhängig vom Erscheinen des Buches war bei der WELT ein interessanter Artikel zu finden, der die Thesen des Buches unterstützt: 30 Jahre Mauerfall: Michail Gorbatschow im Gespräch mit Stefan Aust - WELT

https://www.welt.de/politik/ausland/plus202781412/30-Jahre-Mauerfall-Michail-Gorbatschow-im-Gespraech-mit-Stefan-Aust.html

 

Nachfolgend die Kommentare (in blau) von Herrn Wolski zu den Worten von Gorbatschow:

Woher er genau wusste, dass der Mauerfall so kurz bevorsteht, wird nicht erklärt.

 

Na, ich denke, dass das Politbüro diesen Gedanken der Wiedervereinigung niemals hatte. Weswegen eine kleine verdeckte Nachhilfe der Genossen aus Karlshorst beim Wunsch nach einem Mauerfall am 9.11. notwendig war, um den Prozess der Wiedervereinigung in Gang zu bringen. Christa Wolf ist von Gorbi als Feigenblatt eingefügt worden, denn auf jemanden musste er sich ja beziehen. Den Roman schrieb sie 1963, kurz nach Mauerbau. Bei Erich H und Erich M wurde Gorbi - trotz intensiver Recherche - nicht fündig für ein knackiges Zitat, was seine These stützt.

 

Schewardnadse schreibt in seinen Erinnerungen 1991, dass die Klärung der deutschen Frage seit 1986 auf dem Programm stand. (Siehe Prolog zu meinem Buch). Das sind diese 4 Jahre.

 

Nun muss nur noch herausgefunden werden, welchen Auftrag Semjonow hatte, der 1986 als sowjetischer Sonderbotschafter seinen Wohnsitz in Köln nahm. Was hat er da gemacht bis zu seiner Pensionierung 1991?

 

 

Und auch die USA melden Ihre Beteiligung an „der friedlichen Revolution“, wie der Mauerfall im weiten Kreisen noch immer bezeichnet wird, an: US-Außenminister besucht Deutschland: „Entscheidende Rolle der USA beim Mauerfall betonen"

US-Außenminister Pompeo besucht diese Woche Deutschland. Auf dem Programm stehen Gespräche unter anderem mit Angela Merkel, Kramp-Karrenbauer und Außenminister Maas.

In den späten 1980er Jahren war US-Außenminister Mike Pompeo als Panzer-Kommandeur an der innerdeutschen Grenze stationiert. Nun will er an Veranstaltungen zum 30. Jahrestag des Mauerfalls teilnehmen. Neben den politischen Gesprächen sind auch Besuche bei US-Truppen sowie Stopps an geschichtsträchtigen Orten, die mit dem Mauerfall in Verbindung stehen, geplant. Der 55-Jährige will damit unter anderem die „entscheidende Rolle" der US-Amerikaner bei den damaligen Umwälzungen hervorheben.

(aus Quelle: https://deutsch.rt.com/international/94278-us-aussenminister-pompeo-besucht-deutschland/ )

6.11.2019

 

Es gibt noch weitere Artikel im Netz die sich mit dem Buch beschäftigen, bzw. die dieses ergänzen:

 

Die Netzzeitung „Das Blättchen“ hat eine Rezession zum Buch veröffentlicht.

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Autors: https://das-blaettchen.de/2019/11/nochmals-zum-mauerfall-eine-widerrede-50197.html

Moskaus Wunsch nach dem Mauerfall - Beachtenswerte Aussagen von Michail Gorbatschow - direkt hier: https://www.geolitico.de/2019/11/06/moskaus-wunsch-nach-dem-mauerfall/

Auch Egon Krenz meldet sich aktuell zu Wort:              https://dfa-80.wistia.com/medias/u6je56lwjc

 

Anlässlich des Mauerfalls nach 30 Jahren gab es eine ganze Reihe von Publikationen, die wir hier nicht alle nennen können.

Um hier abzuschließen noch einige dieser Veröffentlichungen mit entsprechender Verknüpfung zur jeweiligen Netzseite:

Und noch einige Veröffentlichungen, die sich mit dem Thema Mauerfall 1989 befassen und genauso lesenswert sind:

Die Wiedervereinigung war eine von den West-Alliierten gesteuerte Annexion - https://www.anderweltonline.com/index.php?id=1087

9. November 1989: Ich war dabei - https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20192/9-november-1989-ich-war-dabei-es-war-nicht-schabowski-der-die-grenzoeffnung-verkuendet-hat/

„Belagerte Stadt im Sturm genommen“ – Spanischer Botschafter über die Grenzöffnung - https://de.sputniknews.com/berliner-mauer-30/20191109325967298-belagerte-stadt-sturm-genommen-spanischer-botschafter-grenzoeffnung/

Die Verlogenheit bei der Deutsche Einheit ab 9.11.1989 - https://www.heikoschrang.de/de/neuigkeiten/2019/11/09/9-november-die-luege-hinter-der-deutschen-einheit/

Es war ein geplantes Ende - https://www.mz-web.de/politik/wende1989/die-mauerfall-verschwoerung-ist-das-letzte-raetsel-des-herbstes-1989-geloest--33439320

Und mit Bezug auf das Buch von Michael Wolski  - https://vera-lengsfeld.de/2019/11/13/mauerfall-berlin-zufall-oder-planung/

 

 

Erinnern Sie sich noch an das Begrüßungsgeld?

 

Maueröffnung 1989: 100 DM Begrüßungsgeld für jeden DDR-Bürger

 

Bei all den Feierlichkeiten zum Mauerfall vor 30 Jahren wird heute vergessen, dass damals jeder DDR-Bürger im „Westen“ 100 DM Begrüßungsgeld erhalten hat.

 

Das Begrüßungsgeld war eine Unterstützung, die in der Bundesrepublik Deutschland jedem einreisenden Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, aus Mitteln des Bundeshaushaltes gewährt wurde. Es wurde 1970 in Höhe von 30 DM eingeführt und konnte zweimal im Jahr in Anspruch genommen werden. 1988 wurde es auf 100 DM erhöht, jedoch auf eine einmalige jährliche Inanspruchnahme beschränkt. Da es in erster Linie für DDR-Rentner gedacht war, die zweimal jährlich in den „Westen“ durften, erlangte die Zahlung besondere politische und wirtschaftliche Bedeutung infolge der Öffnung der innerdeutschen Grenze nach dem 9. November 1989.

 

Das Begrüßungsgeld konnte gegen Vorlage des Personalausweises überall in der Bundesrepublik bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen beantragt werden und wurde dort ausgezahlt. Die Auszahlung wurde in den Papieren vermerkt, um eine unzulässige wiederholte Inanspruchnahme zu vermeiden. Die Auszahlung des Begrüßungsgeldes war ursprünglich nur auf geringe Besucherzahlen ausgerichtet und erfolgte in der Regel bei den ortsansässigen Sparkassen.

 

Als nach dem Mauerfall alle DDR-Bürger in die Bundesrepublik und nach West-Berlin reisen konnten, führte dies zu erheblichen logistischen Problemen. Es kam kurzzeitig zu chaotischen Szenen, so am ersten Montag nach der Maueröffnung vor der Sparkasse in der Badstraße in Berlin-Gesundbrunnen, am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg oder am Zoologischen Garten in Berlin-Charlottenburg, als jeweils bis zu 10.000 DDR-Bürger gleichzeitig vor den Auszahlungsstellen Schlange standen, der Verkehr total zusammenbrach und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auffuhren, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

 

Über interne Kontakte zu den Banken bat die Geschäftsführung der Berliner Sparkasse um Mithilfe, deren Notwendigkeit auch durch den Berliner Senat schnell erkannt wurde. So kam es dazu, dass schon ab dem 15. November die Auszahlung des Begrüßungsgeldes durch alle Banken, Poststellen und Sparkassen die ihre Geschäftsstellen zum Teil sogar während der Nacht offenhielten vorgenommen wurde. Diese Berliner Auszahlungspraxis durch Banken und Sparkassen wurde in den nachfolgenden Tagen in der gesamten Bundesrepublik übernommen. Die Auszahlungsvoraussetzungen wurden vereinfacht und beschränkten sich auf die bloße Vorlage eines Personalausweises oder Passes und auf ein Formular in dem die Personalien notiert wurden. Wiederholte Inanspruchnahmen wurden durch einen Datumsstempel auf der letzten, bis dahin unbeschrifteten, Seite des Personaldokuments, weitestgehend verhindert. Ob es dennoch zum Missbrauch, also doppelter Auszahlung kam, ist nicht belegt, da die ausgefüllten Formulare von den Banken zwar an die zuständigen Senats- bzw. Gemeindestellen weitergeleitet wurden, aber dort schon wegen der großen Menge niemals kontrolliert oder irgendwie ausgewertet wurden. Jedes dieser Formulare war für die Banken 100 DM wert und so wurde mit dem Berliner Senat, bzw. mit den Gemeinden im Grenzverlauf zur BRD nur über die eingereichten, also ausgefüllten Formulare abgerechnet.

 

Um den riesigen Menschenmassen möglichst schnell die 100 DM auszuzahlen wurden auch Bankfilialen am Sonnabend geöffnet. Dabei wurden mancherorts die sonst penibel eingehaltenen Vorschriften im Umgang mit Bargeld ausgesetzt. In einer Bankfiliale am Ernst-Reuter-Platz bekam so beispielsweise jeder auszahlende Bankmitarbeiter ein Bündel 100 DM-Scheine mit Mal eben 5.000 DM in die Hand, für das er später 50 ausgefüllte Formulare nachweisen musste. Um alles zugig abzuwickeln konnte jeder Mitarbeiter ein für sich selbst erdachtes Verfahren entwickeln. So füllte mancher die Formulare selbst aus und nahm den Geldschein sorgfältig aus der Schreibtischschublade. Andere ließen die Formulare durch die Besucher ausfüllen, stempelten dann nur den PA und zogen einen Geldschein aus der Hemdtasche, was erheblich weniger Zeit in Anspruch nahm und für eine schnelle Abfertigung sorgte. Das funktionierte, da auch die Besucher möglichst schnell wieder raus wollten und zum Ku´damm und ins KaDeWe strömten, um die 100 DM gleich zu investieren.

 

Bis zum 11. November hatten bereits mehr als drei Millionen Bewohner der DDR den Westen besucht. Bis zum 20. November waren elf Millionen Besucher aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland gekommen. Einige Bundesländer, wie z.B. Bayern, dort gab es noch eine Erhöhung von 40 DM je Person, also insgesamt 140 DM, was das Reiseverhalten der DDR-Bürger vermutlich beeinflusste und überlastete Grenzregionen etwas entlastete. Die Zahlung des Begrüßungsgeldes wurde am Freitag, den 29. Dezember 1989 eingestellt und durch den zwischen der Bundesrepublik und dem Ministerrat der DDR vereinbarten Devisenfonds, in den beide Staaten einzahlten, ersetzt. Aus ihm konnte jeder DDR-Bürger 100 DDR-Mark im Verhältnis 1:1 und weitere 100 DDR-Mark im Verhältnis 1:5 in D-Mark umtauschen.

 

Allein in den ersten drei Wochen nach dem Mauerfall zahlte die Bundesrepublik das Begrüßungsgeld 18 Millionen Besuchern aus. Bei einem Gespräch vom 3. Dezember 1989 in Brüssel bezifferte Bundeskanzler Helmut Kohl dem amerikanischen Präsidenten George Bush gegenüber die seit Öffnung der Grenzen gezahlte Gesamtsumme der Begrüßungsgelder auf 1,8 Milliarden DM. Angesichts des dann auch im Dezember 1989 ungebrochenen Besucherstroms ist davon auszugehen, dass in diesem Monat in etwa noch einmal der gleiche Betrag wie im November angefallen ist. Es ist daher von insgesamt weit über 3 Milliarden DM auszugehen, die im November und Dezember 1989 als Begrüßungsgeld ausgezahlt wurden.

 

 

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