Wenn der Staat mit Bargeldverbot droht

 

Viele Deutsche und Bundesbürger sind noch immer der Überzeugung, ein sogenannter demokratischer Staat könnte seine Bürger gar nicht enteignen. Immerhin heißt es doch im Artikel 14 des Grundgesetzes, so der Irrglaube dieser Menschen:“ Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet.“ Aber dort steht auch: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Sogar von Grund und Boden, Naturschätzen und Produktionsmitteln ist im Artikel die Rede – also, liebe Bundesbürger, her mit eurem Vermögen, die Bundesregierung braucht es für die Allgemeinheit und vor allem für Flüchtlinge.

 

Bargeld ist der letzte Vermögensposten, der nicht ohne größeren Staatsaufwand kontrollierbar ist. Also faselt man in Regierungskreisen mal eben über solches Verbot und streicht schon mal den größten EURO-Geldschein, den 500er und wartet wie groß der Aufschrei im dummen Wahlvolk sein wird. Nun, liebe Leser, wie Sie sich erinnern war der Aufschrei eigentlich nicht hörbar, dabei wurde uns allen damit ein entscheidendes Stück Freiheit geraubt, sofern wir in dieser Bundesrepublik überhaupt von Freiheit sprechen können.

 

Künftig wird es uns nicht mehr möglich sein Gold und Silber zur Sicherung unseres noch vorhandenen Geldes einzukaufen. Nehmen wir an Sie wollen für 5.000 EURO Edelmetall kaufen, das waren einmal nur 10 Geldscheine. 10 Geldscheine die Sie bequem irgendwo verstauen konnten, ohne dass es von Fremden bemerkt wurde. Jetzt müssen Sie dafür schon mit fünfzig 100er Geldscheinen losmarschieren, denn den 200er Schein wird es auch nicht mehr lange geben. Können Sie die immer noch so gut verstauen?

 

Oder nehmen wir den Kauf eines Autos. Eines gebrauchten Autos. Auto gegen Bargeld. So lief das bisher. Auch hier rennen Sie künftig mit einem großen Geldbündel durch die Gegend.

 

Aber neben der Aufgabe von Freiheit findet auch eine Enteignung statt. Schon allein dadurch, dass die Banken unsere Spareinlagen so gut wie nicht mehr verzinsen, findet eine Enteignung statt, da dadurch der Wert der Einlage schwindet.

 

Wenn erst einmal das Bargeld komplett abgeschafft ist, wird es noch einfacher bei den Bürgern zu kassieren und weiter zu enteignen. Dass es kommt ist so gut wie sicher, wenn weiterhin Milliarden EURO für die Versorgung der Abermillionen afroasiatischer Asylhorden benötigt werden. Auch eine Zwangsabgabe, also ein Ausbuchen großer Beträge zugunsten des Staates, ist nicht mehr auszuschließen. In Zypern hat das ja schon – auch ohne großen Aufschrei – wunderbar funktioniert. Ohne Bargeldverbot ist diese Maßnahme nur halbherzig, also wird das System noch einige Zeit warten, um dann an unser gesamtes Geld zu kommen.

 

Oder denken Sie an die Situation an der Supermarktkasse. Jemand vor Ihnen zückt seine Karte zur Bezahlung der Einkäufe und tippt seine Geheimzahl ein. Die Schlange an der Kasse wird schon länger. Die Geheimzahl wird falsch eingegeben. Die Schlange wächst. Die Geheimzahl wird erneut falsch getippt. Man entscheidet sich für eine andere Karte und es beginnt von vorn. Die eigene Mittagspause, in der man schnell mal seine Einkäufe erledigen wollte, schwindet dahin. Auch ein Stück von persönlicher Freiheit, das man aufgibt. Und nun stellen Sie sich vor jeder von uns bezahlt mit Karte.

 

Auch eine Bezahlung, die als toll und so modern angepriesen wird, mittels der Mobilfunktelefone ist bei näherem Hinsehen abzulehnen. Was, wenn der Akku leer ist und keine Zahlung erfolgt. Oder keine Verbindung zwischen Telefon und Kasse zu Stande kommt?

 

Nur das Bargeld ist von all diesen „modernen Errungenschaften“ unabhängig und schon deshalb die erste Wahl.

 

Betrachten wir ein Ehepaar mit gemeinsamer Haushaltskasse, was ja  der Normalfall ist. Nehmen wir an sie wollen Ihrem Partner eine kleine Freude machen, Ihrer Frau vielleicht nur einen Blumenstrauß schenken. Wenn Sie den mit Karte bezahlen und Ihre Frau am anderen Ende der Stadt gerade einen Kontoauszug zieht ist die Überraschung zu Hause dahin. Ihre Frau wird fragen, wo sind denn die Blumen? Und wenn die für eine Andere waren oder auch nur für eine Kollegin zum Geburtstag? Plötzlich haben Sie dank Bargeldverbot ein Erklärungsproblem, das eigentlich gar nicht da ist.

 

Damit sind wir schon bei nächsten Punkt. Kleine Geheimnisse. Hat nicht jeder Mensch seine Geheimnisse? Warum auch nicht? Geheimnisse sind sozusagen der Schutzwall zwischen Privatem und Öffentlichem. Es gibt Dinge, die gehen andere Menschen einfach nichts an und den Staat schon mal erst Recht nicht. Es gibt auch kein 11. Gebot wie „Du sollst keine Geheimnisse haben“. Geheimnisse sind eine Art Freundschaftsbeweis, weil über 70 Prozent der privaten Geheimnisse mit mindestens einer Person geteilt werden. Die Belastbarkeit einer Freundschaft zeigt sich auch darin, inwieweit man bereit ist, der betreffenden Person ein Geheimnis anzuvertrauen.

 

Und trotzdem versucht man uns staatlicherseits einzureden, dass Geheimnisse negativ sind. Wer etwas verheimlicht, hat etwas zu verbergen, so die öffentliche Darstellung. Doch gerade im täglichen Leben begegnen uns vielerlei Geheimnisse. So das Beichtgeheimnis, das Briefgeheimnis, die Schweigepflicht bestimmter Berufsgruppen oder das noch vorhandene Bankgeheimnis.

 

Die Welt wird durch ein Bargeldverbot nicht besser. Die kriminellen Geldwäscher hantieren nicht mit Bargeld. Geldwäsche findet international über Konten in Drittländern statt, die längst nicht unseren Standard und bei weitem nicht unsere Gesetze eingeführt haben.

 

Bargeld ist und bleibt das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, das jeder weltweit einlösen kann. Ein diesbezügliches Verbot oder auch nur weitere Restriktionen bringen keinen Zugewinn an Sicherheit. Die Art von Kriminalität, die tatsächlich noch Bargeld erfordert, würde sich lediglich verlagern und nichts wäre gebessert.

 

Behandeln wir noch das Argument des Bargeldverlustes durch Diebstahl oder durch verlieren der Geldbörse. Auch hier überzeugt ein Bargeldverbot in keiner Weise. Alle bargeldlosen Zahlungssysteme bergen letztlich viel größere Gefahren, so auch IT-Sicherheitsexperten, denn auf elektronischem Wege wird mittlerweile mehr Geld gestohlen, als durch den Verlust von Bargeld dem Einzelnen verloren geht. Jede Sicherheitstechnik die heute noch als extrem sicher eingestuft wird, kann schon morgen von kriminellen Banden geknackt sein.

 

Man hat den Europäern ohne zu fragen ihre Landeswährungen genommen, uns Deutschen die Mark. Alles seinerzeit stabile, international anerkannte Währungen, die den Wohlstand der einzelnen europäischen Länder garantiert hatten. Man hat uns eine angemessene Verzinsung unserer Ersparnisse genommen und die Altersversorgung Einzelner damit erheblich erschwert und in Extremfällen gar unmöglich gemacht.

 

Und nun will man uns als Gipfel der Dreistigkeit noch unser Bargeld rauben. – Wollen wir uns auch das noch gefallen lassen?

 

Wie dieser Artikel belegt, bringt ein Bargeldverbot keine Verbesserung, außer für den Staat uns vollständig kontrollieren zu können. – Das lassen wir nicht zu!

 

Kein Mensch, auch der Bundesbürger, darf gezwungen werden, sein Geld auf einem Bankkonto zu belassen. Wer es will, muss jederzeit und in vollem Umfang über seine Guthaben verfügen können. Sollten die Banken tatsächlich noch Negativzinsen für Privatpersonen einführen, ist es das Recht der Betroffenen, ihre Sparguthaben abzuheben und beliebig zu verwahren. Geheimfächer unter Dielenböden sind beispielsweise dem Bankschließfach vorzuziehen, da man in der Bank ja auch wieder Schließfachmiete zahlen müsste. Und schon haben wir sie wieder – unsere kleinen Geheimisse, diesmal unterm heimischen Dielenboden.

 

Wenn also der Staat mit Bargeldverbot droht, dann antworten wir mit einem verstärkten Bargeldeinsatz. An Stellen, wo wir bisher mit Karte gezahlt haben, zahlen wir jetzt bar!

 

Nur wenn die Zahl der Bargeldtransaktionen konstant hoch bleibt und vielleicht sogar ansteigt, erkennen die verantwortlichen Nichtsnutze in den entsprechenden Regierungsstellen wie wichtig Bargeld uns doch noch ist. Geht hingegen die Zahl der Bartransaktionen zurück, werden unsere Politversager in ihrem verwerflichen Handeln bestärkt und handeln weiter nach den Anweisungen einer kleinen, seit Jahrhunderten verbrecherisch tätigen Clique aus Hochfinanzkreisen, die zur Einführung ihrer NWO die totale Kontrolle der Menschheit benötig.

 

Lassen wir nicht zu, dass gegen uns, also gegen das Volk, gehandelt wird und verwenden ab sofort verstärkt Bargeld!

 

German von Lahr - Terra-Kurier / 29.06.2016