Anleitung zum hemmungslosen Sex statt Aufklärungsunterricht

Von Elysia von Asgard

 

„Mama, ich hab eine komische Hausaufgabe, ich soll mir ein Kondom kaufen.“

Marie ist 12 Jahre alt und besucht die sechste Klasse. Ein Elternbrief erklärt: Das studentische Präventionsprojekt „Mit Sicherheit verliebt“ und übernimmt die Aufklärungsarbeit im Biologieunterricht.

Erstes Lernziel: „Am Kauf von Verhütungsmitteln ist nichts Peinliches.“ Nun ja. Als Marie am nächsten Tag nach Hause kommt, erzählt sie, dass sie das Kondom jetzt immer dabeihaben soll, denn es wäre ja schade, wenn der spontane Spaß am fehlenden Kondom scheitern würde, hätten die Studenten gesagt.

Ist das noch Frühaufklärung oder Anleitung zum hemmungslosen Sex?

Nochmal zum Mitdenken: Marie ist erst 12 Jahre alt !!! Was soll derartiger Unsinn?

 

Nun liebe Leser (wie immer weibliche und männliche), das ist die Umsetzung der „Gender-Mainstreaming“-Fantasien.

 

Darunter fällt auch, dass sich SPD, Grüne und Linkspartei in Thüringen auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag geeinigt haben und dieser sieht unter anderem die stärkere Berücksichtigung „der Gleichstellung von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität“ im Unterricht vor. Der neue Bildungsplan soll für Kinder von null bis 18 Jahren gelten.

Zudem kündigten die drei Parteien an, stärker gegen vermeintlich rechtsextreme Schüler vorzugehen. „Schule darf keinen Platz für Rechtsextremismus, Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bieten.“ Die Koalition werde Projekte an Bildungsstätten gegen „rechtsextremistische und menschenverachtende Einstellungen auch weiterhin fördern und zukünftig stärken“.

 

Da diskutieren die Grünen Spinner gerade bundesweit über ihre Fehler der Vergangenheit, die sie angeblich so bereuen und dann kommt in Thüringen offen und nicht einmal mehr versteckt die Forderung bereits an Krippenkindern herumspielen zu dürfen. Das ist einfach widerlich! Das SPD und Linke das mit machen verwundert ja nicht wirklich. Sind ja beide Blockparteien wieder zusammen und die Grünen sind auch nur verkappte Rote.

 

Warum kämpfen Eltern in Thüringen, bundesweit, ja weltweit nicht dagegen an? Warum akzeptieren die Bürger im Lande den staatlich geförderten Missbrauch unserer Kinder? Warum nimmt man den Kindern eine unbeschwerte, unkomplizierte Kindheit? Warum zeigt dem rotgrünen Gesindel keiner die Rote Karte?

 

Die als „Sexualpädagogik“ getarnte Sexualisierung der Kinder bis hin zur Pervertierung ist bereits Bestandsteil in den neuen Lehrplänen einiger Bundesländer. Die gesamte Gesellschaft soll nach wie vor im Sinne der „Grünen Idiotie“ umerzogen werden. Kindesmissbrauch wird dadurch indirekt legalisiert, da ja die Kinder an ihnen begangenes Unrecht nicht mehr sofort als solches einschätzen und erkennen.

 

In dem Beispiel oben stellt sich Maries Mutter die berechtigte Frage, was die Anleitung zum One-Night-Stand bei 12jahrigen noch mit Sexualkunde zu tun hat.

 

An moderner Sexualaufklärung, die weit über den Sexualkundeunterricht vergangener Jahre hinausgeht, scheiden sich die Geister, denn hier zeigt sich, wie die nächste Generation nach den Vorstellungen kranker Politiker zu leben haben.

 

Doch Ziel eines Aufklärungsunterrichtes muss es sein Gewalt und Pervertierung zu verhindern und nicht hemmungslos zu fördern. Die Normalen, gar in einer Familie zusammenlebend, werden als negatives Auslaufmodell dargestellt und Perverse und Homos als das Idealbild vorgegaukelt. Leider glauben immer mehr Menschen diesen kranken Schwachsinn und wehren sich nicht dagegen.

 

Die „Sexualpädagogik der Vielfalt“, wie diese Abartigkeit genannt wird und in den Lehrplänen als Querschnittsthema verankert ist, sagt deutlich, dass die sogenannte „Heteronormativität“ unserer Gesellschaft zu überwinden ist, weil sonst gleichgeschlechtlich fühlende Kinder in ihrer Entwicklung Schaden nehmen könnten. Schaden nehmen unsere Kinder ja in Wahrheit wohl eher, wenn Ihnen z. B. schwul zu sein als Normalität und nicht als Krankheit aufgezeigt wird. Das grüne Lernziel heißt: „Liebe, Freundschaft und Sexualität in hetero-, homo-, trans- und bisexuellen Lebensformen“.

 

Doch wenn alle zu Homos, Transen und Tunten werden, haben die „Grüner Spinner“ bald keine Kinder mehr zum Befummeln. Ob die darüber schon mal nachgedacht haben?

 

Wer Bedenken äußert und sogar am traditionellen Familienbild in Schulbüchern festhalten will, gilt schnell als homophob. Und wenn ältere, normale Schüler, die nicht so leicht beeinflussbar sind, das nicht mitmachen wollen, werden sie von vornherein mal wieder als rechtsextrem diskriminiert.

Wie einfallslos, darauf fällt keiner mehr rein!

Und überhaupt haben wir nicht ein sogenanntes Antidiskriminierungsgesetz?

Das sollte hier mal die normalen Menschen vor der Diskriminierung durch Gender- und Sexwahnsinnige schützen.

 

Welche Aufgabe hat eigentlich das Bundesfamilienministerium, die Bundesfamilienministerin?

 

„Familie ist schließlich überall, wo Menschen füreinander partnerschaftliche Verantwortung übernehmen“, so die Bundesfamilienministerin. Nur was meint die mit Familie? Deutlicher wird dies mit einem Blick auf den Münchner Familienpass 2014, mit dem Familien beispielsweise billiger in ein Freibad kommen. Zu sehen sind auf der Broschüre glücklich lächelnd Vater/Vater/Kind, oder auch Mutter/Mutter/Kind. Aber echte Familie, also Vater/Mutter/Kind? Fehlanzeige!

 

Bereits vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur soll nach dem Gender-Mainstreaming-Konzept die Vorstellung von Vater/Mutter/Kind „entnormalisiert“ werden.

 

Über eine Online-Petition des Realschullehrers Gabriel Stängle gegen den grün-roten Bildungsplan in Baden-Württemberg erfuhren viele Eltern das erste Mal davon, dass sich hinter der angeblichen Sensibilisierung für vielfältige Lebensformen Frühsexualisierung, Umerziehung und Kindesmissbrauch verbergen. Die Petition mit über 190.000 Unterzeichnern wurde von der grün-roten Mehrheit im Petitionsausschuss ohne inhaltliche Auseinandersetzung abgelehnt.

Aktuell wehren sich auch die Elternräte der Gymnasien in Niedersachsen dagegen, dass die „sexuelle Vielfalt“ fächerübergreifend und dauerhaft in die Kerncurricula aller Klassenstufen eingeht. „Nach wissenschaftlichen Schätzungen sind 5 bis 10 Prozent aller Menschen lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell oder intersexuell“, heißt es im rot-grünen Antrag, daher müssten „Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität verbindlich thematisiert werden“, um alle Kinder „bei der Entwicklung ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität zu unterstützen“.

 

Selbst wenn es tatsächlich bis zu 10 Prozent sein sollten, was anzuzweifeln ist, gibt es danach ja immerhin über 90 Prozent Normale, die mit dieser Politik diskriminiert werden.

 

Eine Bestrafung der schulunterstützen Straftäter ist anscheinend nicht nötig, denn „die wissenschaftliche, professionelle Sexualpädagogik ist sich in den wesentlichen Dingen einig – man hält in Perversenkreisen zusammen.

 

Unterrichtshilfen für den Sexualkundeunterricht, die eine alternative Herangehensweise wie sie beispielsweise durch Professorin Karla Etschenberg erstellt wurden, werden seit mehr als zwei Jahren am Erscheinen gehindert. „Hier passt offenbar die alternative Herangehensweise nicht ins Konzept“, sagt Etschenberg, „und es geht wohl auch um eine Machtstellung in Institutionen, die das Sagen haben wollen beim gesellschaftlichen und pädagogischen Umgang mit Sexualität.“ Kern ihres Anstoßes ist vor allem die Sexualisierung von Kindern im Rahmen von Sexualerziehung. Tatsächlich gibt es reichbebilderte Aufklärungsbücher wie etwa Sielerts von Frank Ruprecht illustriertes „Lisa und Jan“ für Vier- bis Achtjährige, die sexuelle Handlungen von und zwischen Kindern zeigen und zur Nachahmung anregen. Kinder sollen - so im Begleitheft für Eltern zu lesen - die „Lebensenergie“ Sexualität „tastend, sehend, fühlend, schmeckend und hörend erfahren“. Für die Kleinen ist dann die Rede davon, dass „Pimmel und Möse ineinandergesteckt werden können“, was auch gut nachzuvollziehen ist, da eine Freundin von Lisa in der Zeichnung auf Seite 8 ihre nackten Beine weit auseinanderspreizt. „Ohne jemanden unter Generalverdacht stellen zu wollen, wird hier dem Missbrauch Vorschub geleistet,“ meint Etschenberg.

 

Uwe Sielert, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Kiel und Mitbegründer der Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP) und auch ihr Vordenker, kommt somit aus der „neoemanzipatorischen Sexforschung“, die der umstrittene Sozialpädagoge Helmut Kentler seinerzeit begründet hat. Im Rahmen eines staatlich geförderten Modellprojekts brachte Kentler von 1969 an Straßenkinder bei vorbestraften Pädophilen unter und als Sachverständiger in Missbrauchsfällen sorgte er dafür, dass die von ihm bearbeiteten Fälle mit Einstellung des Verfahrens oder Freispruch beendet wurden. „Grüne, 68er und andere Pädophile aller Länder vereinigt euch und missbraucht ungestraft weltweit die Kinder“, heißt hierbei offenbar deren geistesgestörte Devise.

 

Unter neuen, wohlklingenden, für viele nicht zu durchschauenden Namen wie „sexualfreundliche Erziehung“ werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt. Ein Vorstandsmitglied der GSP, Stefan Timmermanns, erklärte 2013 auf einer Tagung des evangelischen Modellprojekts „Mehr Männer in Kitas.“ Er meinte mutmaßlich tatsächlich „Mehr pädophile Männer in die Kitas.“

Timmermanns Ideen gehen dann weiter und so sollen Kinder ihre Körper gegenseitig in Kuschelhöhlen erforschen. Den Ängsten der Eltern soll mit Transparenz begegnet werden. Timmermanns ist Fachbeirat in Schwulenverbänden. (Also ernsthaft krank!)

 

Schon im Jahr 2004 analysierte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die von ihr mit zu verantwortende Sexualaufklärung: „In den Richtlinien ist keine Zielführung der Sexualerziehung im Hinblick auf Ehe und Familie auszumachen.“ Außerhalb des elterlichen Einflusses bestätigen kondomverteilende Pädagogen Lebens- und Liebensweisen, die Jugendliche schon aus den abendlichen TV-Serien kennen: Verlieben, Spaß haben und Schluss machen. Bloß keine fest Bindung und bloß keine echte Familie!

 

Das Praxisbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ für Schule und Jugendarbeit (2. Auflage 2012) fragt, „wie eine angemessene sexualpädagogische Begleitung der jeweiligen Altersgruppe aussieht“, und bietet als Antwort Übungen für Kinder im Alter von 10 Jahren aufwärts an. Um verschiedene Lebensformen besser wahrzunehmen, dürfen zum Beispiel 14 Jahre alte Jugendliche stellvertretend für die Bewohner eines imaginären Mietshauses Gegenstände ersteigern, die etwa zum Alltags- und Liebesleben eines lesbischen Paars mit Kindern, einer alleinerziehenden Mutter oder einer Spätaussiedlerin aus Kasachstan passen. Vorgeschlagen werden neben Handy, Deo und Saunakarte unter anderem ein Dildo, Handschellen, Lack und Leder, Aktfotos, das Kamasutra und Vaginalkugeln. Auch bei der Entwicklung einer Strategie gegen Trennungsschmerz gibt es neben Schokolade ein Gebetskreuz und wieder den Dildo. Auf die Frage „Was gehört für dich unbedingt zur Sexualität dazu?“ werden Eheringe, Handschellen, Vibrator, Reizwäsche, Herren-Tanga, Kreuz, Kopftuch und Bibel aufgezählt. Es folgen Teddybär, Lederpeitsche und Taschenmuschi. Die Kombination aus religiösen Utensilien und Sexspielzeug entspringt dem völlig kranken Denkmuster der Gender-Mainstreaming-Fanatiker.

 

Die fünf Autoren des Praxisbuchs berufen sich auf Kentler und gehören der Deutschen Gesellschaft für Sexualpädagogik und dem angegliederten Institut für Sexualpädagogik an, das nach selbstdefinierten Kriterien ein Qualitätssiegel für Sexualpädagogen verleiht. Elisabeth Tuider und Stefan Timmermanns sind Mitorganisatoren der GSP-Tagung, auf der dieser „Siegel“ vergeben wird. Ihr Mentor Uwe Sielert, der die Dissertationen von Tuider und Timmermanns begutachtet hat, ordnete die Aufregung um das Buch so ein: „Plötzlich gibt es eine mediale Öffentlichkeit, weil ein sexualpädagogisches Materialienbuch entdeckt worden ist, wo 70 Übungen drin sind, die völlig problemlos sind, weil sie antidiskriminierend arbeiten und sexuelle Vielfalt propagieren.“ Dass davon ein, zwei jugendsprachlich formulierte Übungen wie „Der neue Puff für alle“ (15 Jahre alte Jugendliche sollen in der Konzeption eines „Puffs“ unterschiedliche sexuelle Vorlieben berücksichtigen) herausgegriffen werden, ist laut Sielert auf ein bestimmtes „rechtspopulistisches Interesse“ zurückzuführen, denn homophobe Kritiker sagten dann: „Sexualerziehung macht nicht mehr nur Körperaufklärung und Antigewaltarbeit, sondern sie propagiert jetzt auch vielfältige Lebensweisen skandalträchtig als Propagandamaschine für sexuelle Minderheiten.“ Zwölfjährige erfahren in der Übung „Superwoman“, dass die Menstruation auch „geil sein kann“, oder sie durchdenken, was zu tun ist, wenn „Cem beim Fingern bemerkt, dass Jasmina ihre Menstruation hat“. Ältere Jugendliche sprechen über Sex während der Menstruation in unterschiedlichen Konstellationen wie „Mann/Frau, Frau/Frau, Gruppensex etc.“. Das kann dann in „Rollenspiele eingebaut“ oder „gerappt“ werden. In der Übung „Galaktischer Sex“ des Praxisbuchs sollen die Schüler alle ihnen bekannten Bezeichnungen für sexuelle Praktiken nennen. Für „scheinbar Ekliges, Perverses und Verbotenes“ gibt es eine Extraermutigung. Per Gesetz verbotene Praktiken (Sex mit Tieren, mit Personen unter 14 Jahren und Sex ohne Einwilligung der anderen Person) soll der Pädagoge nennen und „zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen“. „Come in, wir sind offen, lesbisch, schwul, bi, hetero, trans“ steht auf dem Schild, das Schulen anbringen müssen, die sich dem Projekt „Schule der Vielfalt“ in NRW anschließen.

 

Man hat sich selbst zu Qualitätsstandards verpflichtet, wozu regelmäßige Fortbildungen für Lehrer und Schüler sowie die verpflichtende Teilnahme an Vernetzungstreffen gehören. „Pädophile aller Länder vereinigt euch, missbraucht ungestraft weltweit die Kinder und trefft euch regelmäßig zum perversen Erfahrungsaustausch“, heißt hierbei offenbar deren geistesgestörte Devise.

 

Wenn unsere Marie vom Anfang dieses Artikels demnächst also als galaktisch verkleidetes Sex-Supergirl auf eine Schwulenparade, wie zum Beispiel der „Christopher-Street-Day“-Parade, gehen will, fehlt ihren Eltern zwar der schulische und bundesfamilienpolitische Rückhalt, aber hoffentlich nicht die Energie, ihrer Tochter klarzumachen, warum sie mit 12 Jahren noch kein Kondom dabeihaben muss und dass Schwulenparaden alles andere, als das normale Betätigungsfeld für gesunde, NORMALE Menschen sind.

 

 

Elysia von Asgard im November 2014 für den Terra-Kurier