Vom Mythos des Mauerfalles – die tatsächlichen Hintergründe zum 9. November 1989

 

„Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden.” (Zitat von Heraklit von Ephesos)

 

Am 9. November jährt sich ein denkwürdiges Ereignis. Wir Mitteldeutschen erlebten, wie zu Beginn der achtziger Jahre, Jugendliche mit Aufnähern „Schwerter zu Pflugscharen” vom DDR-Regime drangsaliert wurden. Die Unzufriedenheit innerhalb der DDR wuchs ständig an und so erschienen uns die Massen-Demonstrationen (wie z.B. in Leipzig) im Jahre 1989 nur als logische Konsequenz. Der Druck auf die DDR-Führung wurde schlussendlich so groß, dass am 9.11.1989 die Grenze geöffnet werden musste.

 

Das ist die offizielle Geschichte. Doch wenn wir die tatsächlichen Hintergründe und Zusammenhänge betrachten, dann stellt sich ein ganz anderes Bild dar. Erinnern wir uns zunächst nochmal, wie der sogenannte Ostblock entstanden war.

„Die Alliierten beendeten ja nach dem Waffenstillstand vom 08. Mai 1945 nicht ihre Politik, möglichst viele Deutsche zu Tode zu bringen: Mindestens 9,3 Millionen Deutsche starben unnötigerweise infolge der alliierten Nachkriegspolitik, viel mehr, als während des gesamten Krieges im Kampf, durch Bombenabwürfe über deutschen Städten und in Konzentrationslagern ums Leben kamen.” (Quelle: James Bacque in „Verschwiegene Schuld“, S. 138) So starben in den sogenannten Rheinwiesenlagern nach dem 08. 05. 1945 an die eine Million Deutscher, viel mehr als deutsche Soldaten im ganzen Westfeldzug, ohne jede Notwendigkeit an Hunger, Durst und völliger Entkräftung. All dies kann man auf dieser Seite gut nachlesen: „rheinwiesenlager.de

 

Schließlich mussten ja der Morgenthau- / Kaufmanplan u. a. zur Entvölkerung Deutschlands umgesetzt werden. Und plötzlich ab 1947, nach dem Fiasko der US-Operation „Highjump in der Antarktis (s.a. Basis 211!) änderten die Alliierten ganz schnell und plötzlich ihre Besatzungspolitik. So kam es dann Mitte 1948 zur Währungsreform in den westlichen Besatzungszonen, die mit einem sehr schnellen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden war. Da war wohl jemandem mitgeteilt worden, dass er ein Riesenproblem bekäme, wenn er seine Geiseln in der Trizone nicht etwas anständiger behandelt.

 

Und schon 1949 wurden zwei deutsche „Staaten” gegründet. Der ehemalige Verbündete wurde über Nacht zur „Bedrohung aus dem Osten” und ein „eiserner Vorhang” senkte sich über Europa. Die zwei Brüder US-SU, die ganz zufällig auf ihren Panzern, die gegen das REICH rollten, denselben fünfzackigen Stern hatten, waren also offiziell auf einmal Todfeinde. Ein wunderbares Alibi für die grenzenlosen Rüstungskosten der folgenden Jahrzehnte. Gegen wen wurde da wohl wirklich gerüstet?

 

Auch wenn es nun einen sehr ernstzunehmenden Gegner gab, der aus den geheimen Basen der Absetzbewegung herausoperierte, hatte die kleine, internationale Clique mit Weltherrschaftsträumen ihr Ziel der absoluten Weltherrschaft nie aus den Augen verloren. So geschah das Wunder der Perestroika in der Sowjetunion und am 09.11.1989 fiel die Mauer. Schließlich kann man die wunderschöne „One-World” nicht zwischen Staaten schaffen, die sich hochoffiziell, bis an die Zähne bewaffnet, feindlich gegenüberstehen.

 

Auch wenn das der breiten Masse damals komplett entgangen ist: eine Wiedervereinigung hat 1990 nicht stattgefunden. Man höre sich an was Otto Schily, der später noch Bundesinnenminister werden sollte, seinerzeit in einer Fernsehdiskussion im Jahr 1989 von sich gab: „Es kann eine Wiederherstellung des Deutschen Reiches, das wäre Wiedervereinigung, nicht geben. Was wir erlebten, war die Abwicklung des besatzungsrechtlichen Mittels DDR und seine Angliederung an das besatzungsrechtliche Mittel BRD. Diese war, wie auch die DDR, zu keinem Zeitpunkt ein souveräner Staat und wurde das allen Legenden zum Trotz auch nicht 1990. Jeder kann sich zum Thema alliierte Vorbehalte und der per Gesetz weiterhin geltenden Siegergeschichtsschreibung selbst informieren. Diese Worte sind heute noch im Internetz und bei youtube nachprüfbar.

 

Der „Mauerfall” war nachweislich eine über sehr viele Jahre vorbereitete Geheimdienstoperation. „Gorbi” durfte mit seiner „Perestroika” die Vorarbeit leisten, den Tag legten aber andere fest. Der genaue Termin stand schon zwanzig Jahre vorher fest, wie ein Journalist aus Österreich, der hier nicht namentlich genannt werden will, Berichtet. Im Jahr 1969 war er an einer englischen „Elite“-Universität und ihm wurde am 09.11.1969 ganz beiläufig mitgeteilt, dass nun in exakt zwanzig Jahren der „eiserne Vorhang” verschwinden wird. Auf seine verwunderte Frage, wie das denn gehen solle, war die Antwort, die Mauer werde sich auflösen – „blown away“.

 

Die sogenannte „Wende” war ja somit nur eine Inszenierung auf dem Wege zur Umsetzung der NWO-Pläne. Eine über viele Jahre geheimdienstlich vorbereitete Aktion. Die Stasi hatte ja nicht die „Bürgerbewegung” unterwandert, sondern sie schon Anfang der achtziger Jahre gegründet, damals mit „Schwerter zu Pflugscharen”. Da in der satanischen Agenda der kleinen Clique Zahlen eine sehr große Rolle spielen, war der „Mauerfall” am 09.11.1989 ein exakt geplantes Datum. Dass dieser Umstand, aber auch viele andere Hintergründe, den meisten Beteiligten an diesem „Projekt” nicht bekannt war, spricht nicht dagegen, sondern zeigt nur auf, wie effektiv ein auf Einweihungsgraden der Freimaurer basiertes System funktioniert, noch dazu wenn die Drahtzieher des Ganzen dem Wahn verfallen sind, Ausgewählte zu sein.

 

Und wenn wir gerade beim Wirken von „Auserwählten” sind. Sehr spannend ist, dass die graue Eminenz der Stasi, Markus Wolf, schon drei Jahre vor dem Mauerfall, plötzlich keine Lust mehr hatte und sich „beurlauben” ließ. Im Mai 1986 wurde Wolf, der den Dienstgrad Generaloberst erreicht hatte, auf eigenen Wunsch beurlaubt. Was wohl diesen „eigenen Wunsch” ausgelöst hatte?

 

Der Depp für`s Volk, Erich Mielke, durfte uns dann immerhin noch sagen, dass er uns alle liebt, während sich der gute Markus in seinen letzten Lebensjahren als „Berater” für den „Klassenfeind” betätigte. Bei den Khasaren gibt es einen alten Ritus. Danach hatten sie immer zwei Könige. Der eine war der Beck. Das war die Marionette für das Volk. Die wirkliche Macht hatte der Kagan, welcher im Hintergrund agierte – also mindestens ein Vertreter der kleinen, internationalen Clique. Erich Mielke durfte bei der Stasi den Beck spielen, während Markus Wolf wohl der wirkliche Herrscher, der Kagan, war, der die Befehle der Clique durchreichen durfte.

 

Die sogenannte „Deutsche Einheit“ wurde dann seit 1987 intensiv vorbereitet. Einen anderen, romantischeren Schluss, den man ja mithilfe der durch Westdeutsche übernommenen Medien seit 1989 versucht ins öffentliche Bewusstsein einzuhämmern, was seinen Höhepunkt darin findet, dass einer der systemtreuen Beschwichtiger, der Pastor Gauck, sich ohne rot zu werden im Wendeherbst plötzlich als Vorkämpfer der Freiheit stilisieren lässt, kann man nach Lage der historischen Fakten nicht ernsthaft ziehen.

„Echte” Bürgerrechtler wie Eberhard Richter können sich nur kopfschüttelnd abwenden angesichts Gauck’s Geschichtsklitterung in eigener Sache. Aber wie wir wissen, kann man es so immerhin bis zum Amt des Bundespräsidenten bringen. Eine Belohnung? An seine privaten Reisen in den Westen, teilweise sogar gemeinsam mit der Familie, möchte der „Gauckler“ heute nicht mehr erinnert werden, weil sich daraus ja Fragen nach Systemnähe ergeben könnten. Auch der inzwischen reaktionär auftretende DDR Bürgerrechtsbewegte Werner Schulz, lässt an Gauck in der Frage kein gutes Haar.

 

Aber auch andere Figuren, wie Manfred Schnur, Ibrahim Böhme, und sogar Lothar de Maizière wurden im Laufe der Einheit als STASI-IM enttarnt. Die Frage, warum im Herbst 1989 so dubiosen Gestalten es ermöglicht wurde, sich vom Saulus zum Paulus zu wenden und auf den fahrenden Zug aufzuspringen lässt sich beantworten, wenn man sich etwas tiefergehend mit der Frage beschäftigt, welche Strukturen die Bürgerrechtsbewegung lange vor dem Herbst 1989 unterwandert haben und welche staatsparteilichen Stellen mitunter den Verrat des eigenen Systems mit vorangetrieben haben.

 

Teil der Vorbereitungen und Täuschung fürs Volk war auch der Besuch von Ronald Reagan in West-Berlin. Im Juni 1987 stellte sich US-Präsident Reagan vor das Brandenburger Tor und wendete sich fiktiv an Präsident Gorbatschow: Mr. Gorbachev, open this gate, tear down this wall!“ Bundeskanzler Kohl hatte feuchte Augen, dies trotzdem er ebenfalls ein Eingeweihter gewesen sein dürfte.

 

Nach dem 9. Oktober 1989, an dem wohl alle /egal ob eingeweiht oder nicht) gemerkt hatten, dass das System ins Rutschen kommt, war es eine Frage der Zeit, bis man auf eine weitere Zuspitzung zusteuerte. Der 9. November nahte. Morgens hatte Egon Krenz noch mitgeteilt, dass die Tschechoslowakei sich bitter beklage, dass die Flüchtlingsströme nicht abrissen. Er habe daher einigen Beamten die Anweisung gegeben, ein Reisegesetz auszuarbeiten. Nachmittags war dies fertig und wurde im Umlaufverfahren als Entwurf des Ministerrates verabschiedet, hat dadurch aber noch keinerlei Rechtskraft erlangt. Zudem ließ Krenz eine Erklärung für den 10. November vorbereiten. Die Bestrebungen der SED – Führung unter Egon Krenz waren, die Grenzöffnung nicht auf dieses Datum, den 9. November, fallen zu lassen, ganz bewusst auch wegen der historischen Relevanz. Noch vormittags hatte Krenz gesagt, dass die neue Reiseregelung frühestens am 10. November bekanntgegeben werden solle. Die Pressemitteilung für ADN trug auch die Sperrfrist 4 Uhr Früh, 10.11.1989.

 

Für 18 Uhr war dann im „Internationalen Presse Zentrum“ in der Mohrenstraße 38 die zweite Pressekonferenz, die das ZK der SED abhalten unter Günter Schabowski, dem ehemaligen Chefredakteur des Neuen Deutschland, abhalten ließ. DDR-Journalisten konfrontierten gleich zu Beginn mit der Kritik, wieder einen Personenkult zu inszenieren. Egon Krenz spielte in der öffentlichen Wahrnehmung jener Tage jedenfalls eine kleinere Rolle, als Schabowski. Ebenfalls auf dem Podium neben Schabowski  waren die Mitglieder des ZK der SED, die Gewerkschaftsfunktionärin Helga Labs, Außenhandelsminister Gerhard Beil und Manfred Banaschak, Chefredakteur einer Parteizeitung anwesend. Die insgesamt unprofessionell abgehaltene Pressekonferenz plätscherte so dahin, ohne irgendwelchen besonders interessanten Aspekten. Lustig war dann höchstens, wie Peter Brinkmann, damals BILD-Korrespondent, Schabowski reizte „die Pressefreiheit für die DDR zu verkünden”, was mit Gelächter quittiert wurde, als Schabowski auf die doch völlig von der SED unabhängige DDR-Presse verwies. Dann, kurz vor Ende der einstündigen Live-Übertragung übergeht Schabowski den BBC-Kollegen Daniel Johnson und nimmt einfach Riccardo Ehrman von der italienischen ANSA ‘dran.

Dieser stellt unbeholfen die Frage, ob die angekündigte Reiseregelung ein Fehler sei. Schabowski liest von dem Beschlussentwurf des Ministerrates ab:

„Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen – Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse – beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Die zuständigen Abteilungen Pass- und Meldewesen der VP – der Volkspolizeikreisämter – in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne dass dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen. Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD erfolgen …”

 

Dann folgen Nachfragen: „Wann tritt das in Kraft?” In die Operation eingeweihte Personen erwarteten nun die Nennung des 10. Novembers, doch es kam bekanntlich anders.

Schabowski antwortete auf seinen Zettel blickend, mit den inzwischen berühmten Worten; „…das tritt nach meiner Kenntnis…ist das sofort, unverzüglich…”

 

Außenhandelsminister Gerhard Beil, im Gegensatz zu Schabowski Regierungsvertreter, beugt sich zu Schabowski und sagt leise aber bestimmt: „Das muss der Ministerrat beschließen.” Im Saal hörte diese Worte kaum jemand, so leise gesprochen. Nichtsdestotrotz bleibt Schabowski dabei und klingt im Folgenden nicht mehr verwirrt, sondern vielmehr absolut sicher. Lediglich auf die Frage von Daniel Johnson „Herr Schabowski, was wird jetzt mit der Berliner Mauer geschehen?” hat Schabowski keine klare Antwort.

 

Es ist klar, dass die Frage von Riccardo Ehrman letztlich dazu geführt hat, dass die Mauer bereits in dieser Nacht fiel, aber war sie wirklich so zufällig und spontan zustande gekommen? Jahre später, im MDR gab Ehrman zu, dass er einen Tippgeber gehabt habe. Er habe kurz vor der Pressekonferenz mit Günter Pötschke, dem Chef von ADN, der auch schon für die UNESCO gearbeitet hatte und über seine Funktion als Präsident der Europäischen Nachrichtenagenturen natürlich zahlreiche und langjährige Westkontakte verfügte, telefoniert. Ehrman, der später angibt, mit Pötschke befreundet gewesen zu sein sagte im MDR: „Diese Person sagte: ‚Ich bin der Mann von dem Unterseeboot. Es gibt in Berlin einen Platz, ein Büro, das unter dem See liegt. Es ist bekannt als Unterseeboot. Und diese Person ist in diesem Büro der Chef.‘” Der Raum, von dem Ehrman spricht ist der abhörsichere Tagungsraum unter einem Teich im ADN Gebäude in der Mollstraße.

 

War es also doch eine abgekartete Sache und Schabowski nicht so ahnungslos, wie er tat? Ein Vollprofi, wie er, weltgewandt, Chefredakteur des ND, der englischen Sprache mächtig, kamerasicher, soll so auf das Glatteis geraten sein? Schwer zu glauben. Auch sein Verhalten nach dem Ende der DDR spricht Bände. Als bester aller „Wendehälse” schüttete er einen Ascheeimer nach dem anderen über sein Haupt, während Egon Krenz sich mit einer Haftstrafe herumärgern musste. Ohne den Schabowski-Putsch wäre Krenz der Held geworden und der 9.11. nicht als historisches Datum in der deutschen Geschichte neu-definiert worden. Putschartig wurde der SED-Führung das Heft des Handelns durch die eigenen Leute aus der Hand geschlagen und ganz nebenbei die für die bundesdeutschen Politkreise so peinlichen anderen geschichtlichen Bezüge zum 9.11. entsorgt.

 

 

TK / 2018